Eine Stadt mit vielen Häusern aus verschiedenen Epochen
Lauchhammer ist 1950 aus mehreren Industriedörfern zusammengewachsen, und das sieht man bis heute. Lauchhammer-Mitte war früher Bockwitz, Ost entstand aus Lauchhammer und Naundorf, Süd aus Dolsthaida und West aus Mückenberg. Jeder dieser Teile hat eigene Kirchen, Schulen, Werkssiedlungen und Geschäftsstraßen behalten. Für den Objektschutz heißt das: Es gibt kein einzelnes Zentrum, sondern mehrere Schwerpunkte mit sehr unterschiedlichen Gebäuden.
Neben Denkmalen aus Barock und Kaiserzeit stehen Hallen aus der Braunkohlenzeit, Märkte aus den letzten Jahrzehnten und Verwaltungsbauten. Manche davon sind tagsüber voll belebt und abends leer, andere warten seit Jahren auf eine neue Nutzung.
Welche Gebäude in Lauchhammer Schutz brauchen
Die folgenden Orte sind real und öffentlich belegt. Sie zeigen, wo Objektschutz in der Stadt typischerweise gefragt ist; es handelt sich nicht um Kunden.
- Das Kunstgussmuseum mit seiner Modellsammlung im denkmalgeschützten Bau der früheren Berufsschule in Lauchhammer-Ost.
- Die Nikolaikirche in Mitte, im Kern von 1428 und im 18. Jahrhundert barock umgebaut.
- Die Christus-König-Kirche in Mitte und die Dorfkirche Kostebrau mit ihrer Orgel aus dem Jahr 1884.
- Das Mühlenhofmuseum in Grünewalde und die Heimatstuben in Mitte, Grünewalde und Kostebrau.
- Der Lebensmittelmarkt nördlich der Liebenwerdaer Straße in Süd und das Einkaufsgebiet an der Ortrander Straße.
- Das Rathaus an der Liebenwerdaer Straße 69 und das Freizeitbad in der Weinbergstraße.
Leere Hallen nach dem Strukturwandel
Mit dem Ende von Braunkohle und Brikettierung verlor die Stadt nach 1989 mehr als 15.000 Arbeitsplätze, die letzte Brikettfabrik schloss 1993. Ein jüngeres Beispiel ist das Rotorblattwerk von Vestas: Im Dezember 2021 verließ dort das letzte Blatt die Halle, rund 450 Stellen fielen weg. Solche Gebäude sind groß, oft mit Technik und Kabeln ausgestattet und von außen schwer einzusehen.
Ein leeres Werk zieht Metalldiebe und Neugierige an. Wird ein Einbruch erst Wochen später bemerkt, sind Leitungen herausgerissen, Scheiben zerstört und Dächer undicht. Wir prüfen solche Gebäude in festen, aber wechselnden Abständen, gehen Außenhaut, Zugänge und Zaun ab und melden Schäden mit Foto und Uhrzeit an Eigentümer oder Verwalter. Für Besichtigungen durch Kaufinteressenten oder Gutachter öffnen und schließen wir nach Absprache.
So sieht Objektschutz im Alltag aus
Nicht jedes Gebäude braucht einen festen Posten. In Lauchhammer bewährt sich oft eine Mischung aus Präsenz zu Spitzenzeiten und Kontrollgängen in der übrigen Zeit. Welche Form passt, klären wir bei einem gemeinsamen Rundgang vor Ort.
- Empfang und Aufsicht in Museen und Ausstellungen während der Öffnungszeiten
- Verschlussdienst nach Veranstaltungen und Prüfung aller Türen, Fenster und Notausgänge
- Kontrollgänge in leerstehenden Hallen und auf Werksgeländen
- Aufsicht in Märkten zu Ladenschluss und bei Anlieferungen
- Begleitung von Handwerkern und Gutachtern in ungenutzten Gebäuden
Jeder Dienst endet mit einem schriftlichen Bericht: wer wann wo war, was auffiel und wer informiert wurde. Damit haben Sie gegenüber Versicherung und Eigentümern einen nachvollziehbaren Nachweis.
Organisation aus der Kernregion Nord
Lauchhammer gehört zu Brandenburg und damit zu unserer Kernregion Nord. Ein eigenes Büro in der Stadt haben wir nicht; geplant wird aus unserer Zweigniederlassung in der Aroser Allee 81 in Berlin. Sie erhalten einen festen Ansprechpartner und eingewiesene Kräfte, die Ihr Gebäude kennen. Wer zusätzlich Objekte in Senftenberg oder Finsterwalde hat, bekommt eine gemeinsame Planung.
Unser Personal ist nach § 34a GewO unterrichtet oder sachkundegeprüft, unser Unternehmen nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Mehr zur Leistung lesen Sie unter Objektschutz, den Landesüberblick unter Objektschutz in Brandenburg, Allgemeines zur Stadt auf Sicherheitsdienst Lauchhammer.
Womit Sie beim Preis rechnen können
Für den Objektschutz in Lauchhammer nennen wir als Richtwert 23 bis 50 € netto je Stunde. Ein Museum mit Tagesaufsicht liegt anders als ein großes, leeres Werksgelände mit Nachtrunden. Den Ausschlag geben Dauer und Uhrzeit der Dienste, Wochenend- und Feiertagsanteil, die geforderte Qualifikation und ob ein fester Posten oder Kontrollgänge gebraucht werden.
Bei Leerstand ist der Bedarf oft befristet. Wir planen deshalb so, dass sich der Umfang anpassen lässt, sobald ein Käufer gefunden ist oder ein Umbau beginnt.


