Eine Stadt mit sehr verschiedenen Gebäuden
Paderborn ist Kreisstadt und Oberzentrum mit gut 155.000 Einwohnern. Im Kern liegen Dom, Rathaus und die Kaiserpfalz, um sie herum Einkaufsstraßen, Büros, Kanzleien und Verwaltung, dazu Landgericht, Amtsgericht und eine Außenstelle des Rechenzentrums der Finanzverwaltung. Das Erzbistum Paderborn hat hier seinen Sitz, die Universität ihren Campus an der Warburger Straße.
Gleichzeitig hat sich die Stadt in den letzten Jahren stark verändert. Der Hauptbahnhof bekam einen siebengeschossigen Neubau mit Hotel und Läden, das Königsquartier wurde neu gestaltet, und mit dem Abzug großer Teile der britischen Streitkräfte wurden mehrere Kasernen frei. Für den Objektschutz heißt das: Neben gepflegten Verwaltungsbauten gibt es Flächen im Umbruch, die eine ganz andere Art von Aufmerksamkeit brauchen.
Wo Objektschutz in Paderborn gefragt ist
Die Liste zeigt die Spannweite. Ein Bürohaus am Marienplatz braucht einen Verschlussdienst und einen aufmerksamen Blick auf Hinterhöfe. Ein leerer Block im Zukunftsquartier braucht Kontrollen von Zaun, Türen und Fenstern zu Zeiten, mit denen niemand rechnet.
- Innenstadt um Marienplatz, Rathausplatz und Königsquartier: Geschäftshäuser, Praxen und Büros mit Lieferhöfen und Tiefgaragen
- Hauptbahnhof: Neubau mit Hotel, Läden und Service, daneben die Baustelle des neuen Parkhauses
- Fürstenallee: Heinz Nixdorf Institut, Software Innovation Campus, Fraunhofer-IEM und das Heinz Nixdorf MuseumsForum
- Technologiepark: angemietete Bürogebäude der Universität und Gründerflächen
- Zukunftsquartier an der Driburger Straße: rund 54 Hektar ehemaliges Kasernengelände mit etwa 130 Gebäuden, die nach und nach zurückgebaut oder umgenutzt werden
- Alanbrooke Quartier an der Elsener Straße: neue Wohnhäuser, umgebaute Denkmalbauten und Gewerbeflächen für die Kreativwirtschaft
Leerstand und Umbau: die besondere Lage in Paderborn
Die Stadt hat das Gelände der früheren Barker Barracks 2024 gekauft und lässt die Gebäude seit Februar 2026 entkernen und von Schadstoffen befreien; im Sommer 2026 wurde der erste Lagerbau abgerissen. Bis ein Gebäude an der Reihe ist, steht es leer. Solche Hallen ziehen Metalldiebe, Sprayer und Leute an, die einen trockenen Schlafplatz suchen. Jeder Einbruch kann Schadstoffe freisetzen oder den Rückbauplan durcheinanderbringen.
Im Alanbrooke Quartier ist die Lage anders: Hier wohnen bereits Menschen, während nebenan noch gebaut wird und denkmalgeschützte Blöcke auf neue Mieter warten. Hier zählt, dass Bewohner sich nicht kontrolliert fühlen und Baustelle und Leerflächen trotzdem nicht offen stehen. Wir richten Rundgänge und Präsenzzeiten nach dem jeweiligen Bauabschnitt aus und passen sie an, wenn ein Gebäude bezogen wird.
Was unsere Kräfte vor Ort tun
Je nach Gebäude besetzen wir den Empfang, prüfen Besucher und Lieferanten, geben Ausweise oder Besucherkarten aus und schließen zu festen Zeiten auf und ab. Nach Betriebsende gehen wir Etagen, Technikräume, Tiefgaragen und Außenanlagen ab, kontrollieren Fenster, Notausgänge und Beleuchtung und sprechen Personen an, die keinen Grund haben, sich dort aufzuhalten.
Jede Feststellung hält die Kraft mit Uhrzeit im Bericht fest: eine offene Tür, ein defektes Licht, Spuren an einem Fenster. Wer im Ereignisfall zu benachrichtigen ist, steht in der Dienstanweisung, die wir vor dem ersten Dienst mit Ihnen abstimmen. Ist Ihr Gebäude auf eine Notruf- und Serviceleitstelle Ihres Errichters aufgeschaltet, binden wir deren Meldeweg ein.
Vorhabenbezogen, mit klarer Zusage
Unsere eigene Planung aus dem Personalstamm liegt in Norddeutschland, der Hauptsitz ist Neumünster. In Nordrhein-Westfalen haben wir kein Büro. Paderborn übernehmen wir deshalb vorhabenbezogen: Wir sehen uns das Gebäude an, klären Dienstzeiten, Ablösung und Vertretung und sagen erst zu, wenn die Besetzung für die ganze Laufzeit steht. Eingesetzt werden Kräfte mit Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, zertifiziert sind wir nach ISO 9001 und DIN 77200, erreichbar rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590.
Mehr zum Vorgehen steht auf der Seite Objektschutz, zur Lage im Land unter Objektschutz in Nordrhein-Westfalen. Einen Überblick über alle Leistungen in der Stadt gibt Sicherheitsdienst Paderborn, für Gebäude in der Nachbarschaft lohnt der Blick auf Bielefeld.
Was der Objektschutz kostet
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Beim Objektschutz hängt der Wert vor allem davon ab, ob eine Kraft dauerhaft im Haus ist oder ob Kontrollgänge zu einzelnen Zeiten genügen, wie viele Stunden auf Nächte und Wochenenden fallen und ob Empfangsaufgaben dazukommen. Bei Leerstand lässt sich der Aufwand oft senken, wenn Dauerpräsenz und Rundgänge sinnvoll kombiniert werden. Anfahrt und Unterbringung aus dem Norden weisen wir getrennt aus.


