Eine Großstadt mit vielen Arten von Gebäuden
Hamm zählt rund 179.000 Einwohner und verteilt sich auf sieben Stadtbezirke. Neben dem Zentrum mit Fußgängerzone und Bahnhofsquartier gibt es ehemalige Bergbaustädte wie Bockum-Hövel und Heessen, ländliche Ränder in Uentrop und Rhynern und große Gewerbeflächen am Kanal. Entsprechend breit ist das, was hier geschützt werden will: Verwaltungsbauten, Kaufhäuser, Wohnquartiere, Bildungshäuser und Flächen, deren Nutzung zu Ende gegangen ist.
Objektschutz bedeutet für uns, zuerst zu verstehen, wer ein Gebäude zu welcher Zeit betritt und wo die Schwachstellen liegen. Danach richtet sich, ob eine feste Besetzung am Empfang, ein Verschlussdienst am Abend oder Kontrollgänge in der Nacht passen.
Behörden, Handel, leere Areale: Beispiele aus der Stadt
Einige Gebäude und Flächen zeigen, wie unterschiedlich die Aufgaben ausfallen:
- Oberlandesgericht und Generalstaatsanwaltschaft – Hamm ist Sitz des größten deutschen Oberlandesgerichts, dazu kommen Amtsgericht, Arbeitsgericht und Landesarbeitsgericht
- Rathaus und Technisches Rathaus – das eine im früheren Gerichtsgebäude, das andere im einstigen Paketumschlag der Post
- Allee-Center auf dem Gelände der früheren Isenbeck-Brauerei und die Ritterpassage in der Innenstadt
- Heinrich-von-Kleist-Forum mit Zentralbibliothek und Volkshochschule am Platz der Deutschen Einheit
- Ehemaliges Bergwerk Ost, wo die Förderung Ende September 2010 endete, und das Gelände des Kraftwerks Westfalen, das seit 2021 keinen Strom mehr vermarktet
Hinzu kommen Hochbunker aus dem Zweiten Weltkrieg, die bis heute stehen, Schulen und Wohnanlagen, die bei Sanierung leer gezogen werden.
Was wir je nach Objekt übernehmen
In Verwaltungs- und Bürogebäuden besetzen wir Empfang und Pforte, melden Besucher an, geben Ausweise aus und achten darauf, dass Bereiche mit Akten oder Technik nur mit Berechtigung betreten werden. Am Abend gehen unsere Kräfte die Etagen ab, schließen Türen und Fenster, schalten Licht aus und übergeben das Gebäude an die Alarmanlage.
In Einkaufszentren und Passagen liegt der Schwerpunkt auf dem Übergang zum Ladenschluss: Wir räumen die Ladenstraßen, prüfen Notausgänge, Tiefgaragen und Anlieferzonen und bleiben bei Bedarf über Nacht. In Wohnanlagen geht es eher um Hauseingänge, Keller und Tiefgaragen, um Ruhe in den Abendstunden und um Hilfe für Hausverwaltungen bei wiederholten Störungen.
Leer stehende Gebäude und stillgelegte Betriebsflächen brauchen eine andere Art von Aufmerksamkeit. Wir kontrollieren Zäune, Tore, Fenster und Dachzugänge, achten auf Spuren von Metalldiebstahl und Vandalismus und halten jede Auffälligkeit mit Foto und Uhrzeit im Bericht fest. So wissen Eigentümer und Versicherer, in welchem Zustand das Objekt zu welchem Zeitpunkt war.
Feste Besetzung oder Kontrollgänge?
Nicht jedes Objekt braucht rund um die Uhr eine Person vor Ort. Für ein Bürohaus mit Publikumsverkehr ist ein besetzter Empfang zu den Öffnungszeiten sinnvoll, die Nacht übernimmt dann die Technik. Ein leeres Werksgelände im Osten der Stadt lässt sich dagegen oft mit mehreren Kontrollen pro Nacht zu wechselnden Zeiten abdecken. Für Flächen, die nur nachts gefährdet sind, kann ein Revierdienst mit festen Runden genügen.
Wir empfehlen die Variante, die zum Risiko passt, und nicht die mit den meisten Stunden. Mit Ihnen legen wir fest, welche Bereiche wie oft geprüft werden, wen wir bei einer Feststellung zuerst anrufen und wann die Polizei verständigt wird.
Vorhabenbezogen in Nordrhein-Westfalen
Hamm liegt außerhalb unserer Kernregion Nord, und in Nordrhein-Westfalen unterhalten wir kein eigenes Büro. Jeder Auftrag wird deshalb vorab geprüft: Wie lange läuft er, wie viele Kräfte sind nötig, wie werden Anreise und Ablösung dauerhaft gesichert? Erst wenn das trägt, sagen wir zu und benennen einen festen Ansprechpartner.
Unsere Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für Empfang mit Zutrittsentscheidungen setzen wir Kräfte mit Sachkundeprüfung ein. Das Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Wie Objektschutz grundsätzlich bei uns abläuft, beschreibt die Seite Objektschutz, den Überblick über die Stadt finden Sie unter Sicherheitsdienst Hamm.
Was Objektschutz in Hamm kostet
Als Richtwert gilt eine Spanne von 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo ein Auftrag darin liegt, hängt beim Objektschutz vor allem an der Aufgabe: Ein Empfang mit Besucherverwaltung tagsüber ist anders zu bewerten als Nachtkontrollen auf einem weitläufigen Brachgelände. Außerdem zählen Wochenend- und Feiertagsanteile, die nötige Qualifikation und die Laufzeit. Nach einer Begehung bekommen Sie ein Angebot mit klar beschriebenem Leistungsumfang. Wie wir landesweit vorgehen, lesen Sie unter Objektschutz in Nordrhein-Westfalen.


