Eine Mittelstadt, deren Mitte gerade neu sortiert wird
Rheine ist mit 77.552 Einwohnern Ende 2025 die größte Stadt im Kreis Steinfurt und nach Münster die zweitgrößte im Münsterland. Ihr Zentrum liegt links der Ems, zwischen Marktplatz, Emstorplatz und Bahnhof. Mit dem Rahmenplan Lebendige Innenstadt arbeitet die Stadt daran, diesen Bereich neu zu ordnen: Das Rathauszentrum mit seinen beiden Gebäudeteilen soll räumlich und baulich umgestaltet werden, und der Staelsche Hof am früheren Hertie-Haus bekommt eine neue Form.
Für Eigentümer von Gebäuden in dieser Lage bedeutet das eine Übergangszeit. Läden ziehen aus, Büros warten auf neue Mieter, Bauzäune stehen neben geöffneten Geschäften. Genau in solchen Monaten steigt das Risiko, dass Hintereingänge offen bleiben, Lieferhöfe zum Abstellplatz werden oder sich in leeren Etagen jemand einrichtet.
Welche Objekte in Rheine typischerweise geschützt werden
Die drei genannten Stadtteile zählen zusammen über 36.000 Bewohner. Hausverwaltungen kämpfen dort weniger mit Einbruch in Wohnungen als mit offenen Kellertüren, Sperrmüll in Tiefgaragen und Fremdparkern. Ein sichtbarer Rundgang zu wechselnden Zeiten wirkt hier oft mehr als jede Kamera.
- Geschäftshäuser und Passagen rund um Marktplatz und Emsgalerie, die seit September 2016 rund 17.000 Quadratmeter Verkaufsfläche bietet
- Verwaltungsbauten im Rathauszentrum, solange Teile umgebaut werden
- Wohnanlagen in den einwohnerstarken Stadtteilen Dutum/Dorenkamp, Eschendorf und Schotthock
- Leerstehende Hallen und Bürogebäude auf früheren Textil- und Bahnflächen
- Bürogebäude und Labore im Transferzentrum für angepasste Technologien
- Kultur- und Museumsbauten wie der Falkenhof
So arbeiten unsere Kräfte vor Ort
Am Anfang steht eine Begehung mit Ihnen oder Ihrem Hausmeister. Wir legen fest, welche Türen, Tore und Fenster zu prüfen sind, wo Lichtschalter und Hauptsicherungen sitzen, wer im Ernstfall verständigt wird und welche Bereiche wir nicht betreten sollen. Daraus entsteht eine schriftliche Dienstanweisung, die jede eingesetzte Kraft kennt.
Im Einsatz verbinden wir je nach Objekt drei Formen: den festen Posten am Empfang, der Besucher anmeldet und Fremde anspricht; den Schließdienst, der nach Geschäftsschluss alle Zugänge prüft und verschließt; und die Runde, die mehrmals pro Nacht ein leerstehendes Gebäude von innen und außen abgeht. Bei Auffälligkeiten informieren wir Ihren Ansprechpartner sofort, bei einem Einbruch zuerst die Polizei.
Jede Feststellung landet mit Uhrzeit im Bericht: eine offene Brandschutztür, ein Wasserschaden, eine eingeschlagene Scheibe. So haben Sie einen Nachweis für Versicherer und Mieter.
Leerstand und Umbau: die heikle Zwischenphase
Wo die Textilindustrie Rheine über Generationen getragen hat, sind große Gebäude zurückgeblieben. Ein Beispiel ist die frühere Weberei Kümpers an der Walshagenstraße, deren denkmalgeschützte Spinnerei im neuen Emsauenquartier erhalten bleiben soll. Bis solche Bauten neu genutzt werden, stehen sie leer, oft mit offenen Fenstern im Obergeschoss und Kupferleitungen im Mauerwerk.
Für diese Zeit empfehlen wir keine teure Dauerbesetzung, sondern geplante Kontrollen zu wechselnden Uhrzeiten, kombiniert mit einer Prüfung von Zaun und Verschluss. Steht ein Gebäude unter Denkmalschutz, stimmen wir den Ablauf vorab mit dem Eigentümer ab, damit beim Öffnen und Verschließen nichts beschädigt wird.
Vorhabenbezogen aus Norddeutschland
Unser Hauptsitz ist Neumünster, unsere Kernregion reicht von Schleswig-Holstein bis Brandenburg. In Nordrhein-Westfalen haben wir kein Büro. Objektschutz in Rheine übernehmen wir deshalb vorhabenbezogen: Wir klären erst Umfang, Laufzeit und Besetzung und sagen erst zu, wenn das Personal steht. Die Anreise erfolgt über die A 1 und die A 30, die mit drei Anschlussstellen am Stadtgebiet vorbeiführt.
Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert, alle Kräfte haben die Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO. Rund um die Uhr erreichen Sie uns unter +49 4321 78 33 590. Mehr zur Leistung lesen Sie unter Objektschutz, die Lage im Land unter Objektschutz in Nordrhein-Westfalen. Die Übersicht für die Stadt finden Sie unter Sicherheitsdienst Rheine.
Was ein Objektschutz in Rheine kostet
Als Orientierung nennen wir 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo im Rahmen ein Auftrag landet, hängt beim Objektschutz vor allem an der Form: Ein Empfangsposten am Werktag liegt anders als Schließgänge spät in der Nacht oder an Sonn- und Feiertagen. Auch die Zahl der Rundgänge pro Nacht und die Dauer des Auftrags fließen ein. Ein mehrmonatiger Vertrag für ein Gebäude im Umbau lässt sich günstiger planen als einzelne Nächte. Anreise und Unterbringung führen wir im Angebot getrennt auf.


