Drei Zentren, eine Stadt mit vielen Lücken
Velbert ist 1975 aus den Städten Velbert, Neviges und Langenberg zusammengewachsen und zählt heute rund 82.000 Einwohner auf knapp 75 Quadratkilometern. Gut drei Fünftel davon leben in Velbert-Mitte, wo Fußgängerzone, Busbahnhof, Rathaus und die Zentrale der Sparkasse Hilden-Ratingen-Velbert liegen. Neviges und Langenberg haben jeweils einen eigenen, deutlich älteren Ortskern mit historischen Häusern, Kirchen und kleinteiligem Handel.
Gerade diese gewachsenen Zentren kämpfen mit leeren Flächen. Die Stadt selbst beschreibt für die Innenstadt Mitte Leerstände, schlecht gepflegte Fassaden und gealterte Plätze. Das frühere Hertie-Haus wurde 2009 aufgegeben und ist bis heute nicht wieder belebt. Für den Ortskern Neviges spricht die Stadt von einem Trading-down mit zahlreichen leeren Läden und untergenutzten Grundstücken. Ein leerstehendes Haus mitten in einem Wohn- und Geschäftsviertel zieht Graffiti, Müll und ungebetene Übernachtungsgäste an, wenn niemand nachsieht.
Gebäude, bei denen Objektschutz in Velbert gefragt ist
Die Aufgaben unterscheiden sich je nach Nutzung. Typische Objekte im Stadtgebiet sind:
- leere Ladenlokale und Kaufhausflächen an der Friedrichstraße und im Ortskern Neviges, bis sie neu vermietet oder umgebaut sind
- Verwaltungs- und Bürogebäude in Velbert-Mitte, etwa von Banken, Versicherern oder Dienstleistern mit Publikumsverkehr
- Wohnanlagen der Nordstadt, für die der Rat 2026 das Stadtentwicklungskonzept Quartier U beschlossen hat
- Gewerbehallen und Lager in Tönisheide und Velbert-Mitte, die am Wochenende stillstehen
- historische Villen in Langenberg und die geschützten Fachwerkhäuser im Ortskern Neviges
- Tiefgaragen und Parkhäuser rund um die Innenstadt
Für die Innenstadt ist der Willy-Brandt-Platz als größter Verkehrsknoten wichtig, für den Busverkehr der Zentrale Omnibusbahnhof. Wo sich abends Fahrgäste, Jugendliche und Nachtschwärmer begegnen, reicht eine verschlossene Tür allein selten aus.
So sieht ein Dienst am Objekt aus
Für einen Leerstand vereinbaren wir meist Kontrollen zu wechselnden Uhrzeiten: Außenhaut, Schaufenster, Hintereingänge, Dachzugänge, Briefkästen und, nach Absprache, ein Blick in die Räume. Was beschädigt ist, fotografieren wir und melden es Ihnen oder Ihrer Hausverwaltung am selben Tag. Bei Wasser, offenem Fenster oder einer aufgebrochenen Tür richten wir uns nach Ihrer Meldekette und ziehen bei Bedarf die Polizei hinzu.
In genutzten Gebäuden geht es eher um Empfang, Besucherlenkung und Schließdienst. Unsere Kräfte melden Gäste an, geben Ausweise aus, gehen nach Büroschluss die Etagen ab, schalten Licht aus, schließen Fenster und verriegeln die Zugänge. Am Ende jeder Schicht erhalten Sie einen schriftlichen Bericht mit Uhrzeiten und Auffälligkeiten.
Bei Wohnanlagen steht Präsenz im Vordergrund: Rundgänge über Höfe, Müllplätze und Kellerzugänge, ein freundliches Gespräch mit Bewohnern und ein klarer Ablauf, wenn Fremde im Haus sind.
Ohne eigenes Büro im Land – darum vorhabenbezogen
Staffsec hat seinen Hauptsitz in Neumünster und Niederlassungen in Berlin und Bremen. In Nordrhein-Westfalen unterhalten wir kein Büro. Einen Auftrag in Velbert prüfen wir deshalb einzeln: Wie lange läuft er, wie viele Kräfte sind nötig, wer übernimmt Urlaubs- und Krankheitsvertretung? Passt das nicht zusammen, sagen wir ab, bevor Sie sich auf uns verlassen.
Kommt der Auftrag zustande, bekommen Sie einen festen Ansprechpartner, der die Dienstanweisung mit Ihnen abstimmt. Erreichbar sind wir rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590. Alle Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für anspruchsvollere Posten setzen wir Personal mit Sachkundeprüfung ein. Das Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Was Objektschutz grundsätzlich umfasst, lesen Sie unter Objektschutz, die Lage im Land unter Objektschutz in Nordrhein-Westfalen und alle Leistungen für die Stadt unter Sicherheitsdienst Velbert. Für Objekte jenseits der Stadtgrenze lohnt ein Blick auf Wuppertal.
Mit welchen Kosten Sie rechnen sollten
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Ein reiner Leerstand mit wenigen Kontrollen pro Woche liegt beim Stundenaufwand weit unter einem Empfang, der von morgens bis abends besetzt ist. Den Preis bestimmen vor allem die Zahl der Einsatzstunden, der Anteil von Nacht- und Wochenendzeiten, die geforderte Qualifikation und die Laufzeit.
Wir legen Ihnen nach einer Ortsbesichtigung zwei oder drei Varianten vor, zum Beispiel feste Kontrollen gegen einen Posten zu bestimmten Zeiten. So sehen Sie, was eine zusätzliche Runde am Sonntag tatsächlich ausmacht.


