Historische Bauten mit Brandgeschichte
Schloss Hardenberg in Neviges, ein früheres Wasserschloss aus dem späten 15. Jahrhundert, musste nach einem Brand im Jahr 1785 neu aufgebaut werden. Dabei erhielt das Herrenhaus sein Walmdach. Von 2005 bis 2025 wurde es in mehreren Abschnitten restauriert, die Vorburg wird für Theater, Konzerte und Trauungen genutzt. Das Beispiel zeigt, wie viel an einem einzelnen Gebäude hängt, wenn Holz, Dachstuhl und Innenausbau Jahrhunderte alt sind.
Velbert hat weitere Bauten, bei denen Arbeiten mit offener Flamme oder Funkenflug besondere Vorsicht verlangen: die Alte Kirche in Velbert-Mitte von 1766 bis 1769, die Alte Kirche in Langenberg aus den Jahren 1725 und 1726, die neugotische Neue Kirche dort von 1877, die Christuskirche von 1910 im Jugendstil und die Villa Herminghaus, in der heute das Deutsche Schloss- und Beschlägemuseum seine Dauerausstellung zeigt.
Wo in Velbert eine Brandwache gebraucht wird
Die Anlässe reichen von der Dachsanierung bis zur Produktionshalle. Typische Einsatzorte im Stadtgebiet:
- Metallbetriebe der Schließ- und Beschlagindustrie in Velbert-Mitte und Tönisheide bei Umbauten mit Schweißen, Brennschneiden und Trennschleifen
- das Aluminiumwerk von Erbslöh in Neviges bei Instandhaltung an Hallen und Anlagen
- das Bürgerhaus Langenberg von 1916, seit 1982 Baudenkmal, bei Arbeiten im Saal oder an der Bühnentechnik
- der Mariendom Neviges, ein Stahlbetonbau von Gottfried Böhm, dessen gefaltetes Dach bis 2021 saniert wurde
- Kirchen und historische Villen in allen drei Stadtbezirken, etwa bei Arbeiten an Dach und Turm
- das Forum Velbert mit Theatersaal bei Veranstaltungen, wenn die Auflagen eine Brandsicherheitswache verlangen
Im Bürgerhaus Langenberg zeigte eine geplante Asbestsanierung erhebliche Bauschäden, das Haus war von 2006 bis 2016 geschlossen. Bei Arbeiten in solch alten Häusern wissen auch Fachfirmen nicht immer, was hinter einer Verkleidung steckt. Eine Brandwache achtet darauf, dass Glut in Hohlräumen nicht unbemerkt bleibt. In den Werkshallen ist die Lage anders: Dort liegen Öle, Späne, Verpackungen und Paletten oft nur wenige Meter von der Schweißstelle entfernt, und bei laufender Fertigung nebenan muss die Wache auch die angrenzenden Bereiche im Blick behalten.
Was die Brandwache konkret tut
Vor Beginn der Heißarbeiten sehen wir uns mit dem Verantwortlichen des Betriebs oder der Baustelle den Arbeitsbereich an: Was ist brennbar, was lässt sich entfernen oder abdecken, wo sind Feuerlöscher, Wandhydranten und Fluchtwege? Unsere Kräfte werden vor Ort eingewiesen und halten den Erlaubnisschein bereit, den Ihr Betrieb ausstellt.
Während der Arbeit beobachten sie Funkenflug, auch in Nebenräume, Deckendurchbrüche und Schächte, und greifen mit dem bereitgestellten Löschmittel ein, wenn etwas zu glimmen beginnt. Nach dem Ende der Arbeiten bleiben sie im Bereich und kontrollieren in der vereinbarten Zeit mehrfach, bis keine Wärme mehr feststellbar ist. Eine Wärmebildkamera setzen wir ein, wenn Sie eine bereitstellen. Erst danach geben sie den Bereich frei und tragen Beginn, Ende und Befund in den Bericht ein.
Planung ohne Standort in Nordrhein-Westfalen
Wir sitzen in Neumünster und haben Niederlassungen in Berlin und Bremen, in Nordrhein-Westfalen dagegen keine. Brandwachen in Velbert übernehmen wir deshalb, wenn Termin, Dauer und Personal zueinander passen. Bei längeren Sanierungen mit täglich wiederkehrenden Heißarbeiten ist das gut planbar. Bei einzelnen Stunden prüfen wir, ob sich die Anfahrt rechtfertigt, und sagen Ihnen offen, wenn nicht.
Ihr Ansprechpartner bei uns stimmt Zeiten mit Ihrer Bauleitung ab und ist unter +49 4321 78 33 590 rund um die Uhr zu erreichen. Unsere Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Mehr zur Leistung: Brandwachen, im Land: Brandwache in Nordrhein-Westfalen, in der Stadt: Sicherheitsdienst Velbert, in der Nachbarschaft: Essen.
Kosten der Brandwache in Velbert
Für die Brandwache gilt ein Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Wichtig für die Rechnung ist die Nachkontrollzeit: Sie gehört zur Brandwache dazu und verlängert den Einsatz über das Ende der Heißarbeiten hinaus.
Finden die Arbeiten nachts, am Wochenende oder während einer Werksruhe statt, wenn die Produktion stillsteht, steigen die Stunden mit Zuschlag. Wir rechnen deshalb je Tag mit Arbeitszeit plus Nachkontrolle und nennen Ihnen vorher, wie viele Stunden das insgesamt ergibt.


