Ein großes Stadtgebiet, geteilt vom Fluss
Dresden gliedert sich in zehn Stadtbezirke – Altstadt, Neustadt, Pieschen, Klotzsche, Loschwitz, Blasewitz, Leuben, Prohlis, Plauen und Cotta – und dazu neun Ortschaften am Stadtrand. Mit gut 560.000 Einwohnern verteilt sich das Stadtgebiet weit über das Elbtal. Die Elbe läuft mitten hindurch, und wer nachts mehrere Objekte anfahren will, muss die Brücken in die Planung einbeziehen.
Seit die Carolabrücke im Zug der B 170 gesperrt und abgetragen ist, verteilt sich der Verkehr auf die übrigen Elbquerungen, die Straßenbahn fährt größtenteils über die Augustusbrücke. Für eine Revierrunde heißt das: Objekte auf einer Elbseite lassen sich zügig bündeln, Wechsel über den Fluss planen wir bewusst ein, statt sie dem Zufall zu überlassen.
Gebiete, die sich zu Runden zusammenfassen lassen
Für eine wirtschaftliche Runde zählt, dass Objekte nah beieinander liegen. In Dresden bieten sich unter anderem diese Bereiche an:
- Das Gewerbegebiet Coschütz/Gittersee im Süden, auf dem früheren Bergbaugelände, mit Produktion und Handwerk
- Reick im Stadtbezirk Prohlis, mit Gewerbeflächen und den Wohnanlagen am Rudolf-Bergander-Ring
- Friedrichstadt mit dem Alberthafen, der Messe im Ostragehege und dem Klinikumsgelände
- Klotzsche im Norden, wo Industrie, Flughafen und Wohngebiete aneinandergrenzen
- Die Äußere Neustadt mit dichter Altbebauung, Gastronomie und vielen kleinen Läden
Je mehr Objekte in einem Bereich zusammenkommen, desto kürzer sind die Wege zwischen den Anfahrten und desto häufiger lässt sich jedes einzelne kontrollieren.
Was bei einer Anfahrt passiert
Bei jeder Anfahrt prüfen unsere Kräfte, was mit Ihnen vereinbart ist: Türen, Tore und Fenster, Beleuchtung, Zäune, Rolltore, Container, abgestellte Fahrzeuge. Wo es gewünscht ist, gehen sie ins Gebäude, schalten Licht und Anlagen nach Plan, schließen nach Geschäftsschluss ab oder öffnen morgens für Reinigung und Lieferanten. Die Zeiten wechseln, damit niemand die Runde vorhersagen kann.
Löst Ihre Alarmanlage aus und ist sie auf eine Notruf- und Serviceleitstelle aufgeschaltet, die uns verständigt, fahren wir das Objekt nach dem vereinbarten Ablauf an, prüfen die Außenhaut und betreten das Gebäude nur, wenn das so festgelegt ist. Bei Spuren eines Einbruchs rufen wir die Polizei und sichern den Bereich bis zu ihrem Eintreffen. Jede Anfahrt, jede Feststellung und jeder Alarm stehen mit Uhrzeit im Bericht, den Sie regelmäßig erhalten.
Für wen sich ein Revierdienst eignet
Revierdienst passt, wenn ein Objekt in unbesetzten Zeiten regelmäßig geprüft werden soll, aber keine Person dauerhaft vor Ort sein muss. In Dresden betrifft das etwa Handwerksbetriebe und Lager in Gewerbegebieten, Läden und Arztpraxen in den Stadtteilen, Hausverwaltungen mit mehreren Wohnanlagen, leerstehende Gebäude vor einem Umbau oder Vereinsheime und Sportanlagen am Stadtrand.
Nicht geeignet ist er dort, wo jemand Zutritt gewähren oder verweigern muss, etwa an einer Werkspforte oder bei einer Veranstaltung. Das sagen wir Ihnen vor dem Angebot. Oft ist die Lösung eine Kombination: tagsüber Ihr eigenes Personal oder ein Empfang, nachts und am Wochenende unsere Runde.
Wie wir in Dresden arbeiten
Die Kernregion, in der wir aus unserem Personalstamm selbst planen, liegt im Norden. Dresden betreuen wir vorhabenbezogen und ohne eigenes Büro in Sachsen. Ein Revierdienst trägt dort nur, wenn genug Objekte auf einer Runde liegen oder ein Auftrag allein die Fahrt rechtfertigt. Das prüfen wir vor dem Angebot und sagen es Ihnen offen. Ein fester Ansprechpartner ist rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar.
Unsere Kräfte haben die Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO und werden vor der ersten Runde an jedem Objekt eingewiesen: Schlüssel, Codes, Ansprechpartner, Besonderheiten. Schlüssel nehmen wir gegen Quittung entgegen und verwahren sie sicher. Mehr unter Revier- und Interventionsdienste und Revierdienst in Sachsen; Runden ins Umland betreffen etwa Freital und Heidenau.
Was ein Revierdienst kostet
Beim Revierdienst bezahlen Sie nicht eine Wache über die ganze Nacht, sondern die Zeit, die auf Ihr Objekt entfällt. Den Richtwert setzen wir mit 23 bis 50 € netto je Stunde an, umgelegt auf Anfahrten und Kontrollen. Wie viel davon auf Ihr Objekt fällt, hängt von der Zahl der Anfahrten pro Nacht, der Dauer der Kontrolle vor Ort und davon ab, ob Schließdienste oder Alarmbereitschaft dazukommen.
Wir rechnen Ihnen Varianten vor, etwa zwei Anfahrten an Werktagen und mehr am Wochenende, damit Sie Schutz und Aufwand abwägen können.


