Eine Stadt, viele kleine Einheiten
Freiberg gliedert sich in die Altstadt, die vier großen Stadtteile Nord, Ost, Süd und West sowie die Ortsteile Halsbach, Kleinwaltersdorf und Zug. Mit rund 41.000 Einwohnern ist die Stadt überschaubar, die Wege zwischen den Gewerbeflächen am Rand sind aber lang genug, dass sich eine Streife mit festem Plan lohnt.
Typische Kunden des Revierdienstes sind Handwerksbetriebe, Händler, Vermieter von Gewerbeflächen, Wohnungsunternehmen und Einrichtungen, die nachts unbesetzt sind. Für sie ist eine regelmäßige Kontrolle in wechselnden Zeitabständen das richtige Maß zwischen gar keiner Bewachung und einer Wache rund um die Uhr.
Hinzu kommt der Campus der TU Bergakademie im Norden beiderseits der Leipziger Straße. Rund um Hochschule und Institute stehen Gebäude, die abends leer sind, aber von Studierenden und Beschäftigten zu ungewöhnlichen Zeiten genutzt werden. Für Vermieter und Betreiber solcher Flächen kann eine Streife abends und am Wochenende prüfen, ob Türen geschlossen sind und sich niemand unbefugt aufhält.
Wo die Runde in Freiberg entlangführt
Eine Freiberger Revierrunde kann zum Beispiel diese Bereiche verbinden:
- Gewerbe- und Industriegebiet Nord-West und das Gewerbegebiet östlich der Leipziger Straße im Norden der Stadt
- Gewerbe- und Industriegebiet Süd sowie die Gewerbegebiete Häuersteig II und Rotvorwerk
- Gewerbe- und Industriegebiet Freiberg Ost und das Industriegebiet Muldenhütten
- Märkte und Einkaufszentren an der Annaberger Straße in Zug
- Wohngebiete Seilerberg und Wasserberg, beide in den 1960er bis 1980er Jahren entstanden
- Geschäftshäuser rund um Ober- und Untermarkt in der Altstadt
Verbunden werden diese Punkte über B 101 und B 173, die beide durch die Stadt führen. Die Reihenfolge wechseln wir, damit niemand voraussagen kann, wann die Streife kommt.
Was bei einer Anfahrt geschieht
Was bei jeder Kontrolle zu tun ist, legen wir mit Ihnen in einer Objektbeschreibung fest. Üblich sind: Außenhaut prüfen, also Türen, Fenster, Rolltore und Zäune; Blick auf Außenlager, Container und abgestellte Fahrzeuge; bei Bedarf ein Gang durch das Gebäude mit Kontrolle von Licht, Heizung und Wasser. Wenn etwas auffällt, informieren wir die von Ihnen benannte Person und sichern, soweit möglich, bis jemand kommt.
Jede Anfahrt erscheint mit Uhrzeit und Feststellung im Bericht. So sehen Sie nach einer Woche, wann kontrolliert wurde und was dabei gefunden wurde.
Schließdienst und Alarmverfolgung
Viele Läden, Praxen und Verwaltungen in der Altstadt möchten abends verlässlich abgeschlossen und morgens wieder geöffnet haben. Wir übernehmen das als Auf- und Schließdienst mit festen Zeiten; Schlüssel nehmen wir gegen Quittung entgegen und verwahren sie sicher.
Ist Ihre Einbruchmeldeanlage bei einem Errichter oder einer Notruf- und Serviceleitstelle aufgeschaltet, kann diese uns im Alarmfall verständigen. Wir fahren dann zum Objekt, prüfen von außen und mit Ihrem Einverständnis auch innen und geben den Befund an die Leitstelle des Errichters und an Sie weiter. Ob die Polizei gerufen wird, entscheidet sich nach der Lage vor Ort.
Vorhabenbezogen in Mittelsachsen
Unsere Personalplanung liegt im Norden; in Sachsen haben wir keine Niederlassung. Einen Revierdienst in Freiberg übernehmen wir deshalb erst, wenn die Runde sich tragfähig planen lässt, meist zusammen mit weiteren Objekten in der Region. Vor dem Start klären wir, wie viele Anfahrten je Nacht vorgesehen sind und wer bei einem Befund benachrichtigt wird.
Die Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO und werden in jedes Objekt eingewiesen. Wir arbeiten nach ISO 9001 und DIN 77200, Rückfragen nehmen wir Tag und Nacht unter +49 4321 78 33 590 entgegen. Weiter: Revier- und Interventionsdienste, Revierdienst in Sachsen und Sicherheitsdienst Freiberg; für Objekte im Umland siehe Mittweida.
Kosten einer Revierrunde
Auch beim Revierdienst gilt der Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde, umgerechnet auf die Zeit, die für Ihre Objekte auf der Runde anfällt. Entscheidend sind die Zahl der Anfahrten pro Nacht, die Dauer der Kontrolle je Objekt, Wochenend- und Feiertagsanteile sowie die Frage, ob Alarmfahrten dazukommen.
Ein einzelnes Objekt mit zwei Kontrollen pro Nacht kostet daher deutlich weniger als eine feste Wache. Wir rechnen Ihnen vorab mehrere Varianten durch, etwa zwei Kontrollen an Werktagen und vier in den Nächten zum Wochenende. Ändert sich Ihr Bedarf, zum Beispiel in den Sommerferien oder zwischen den Jahren, passen wir die Runde an.


