Ein Bezirk mit 14 Stadtteilen und sehr verschiedenen Nächten
Der Bezirk Altona reicht von der Sternschanze im Osten bis nach Rissen an der Landesgrenze und zählt rund 281.000 Einwohner. Nachts sieht er an jeder Ecke anders aus. In Altona-Altstadt und Ottensen sind Straßen und Plätze bis spät belebt, Läden und Lokale liegen dicht an dicht. In Bahrenfeld und Lurup prägen Gewerbehöfe, Lagerhallen und Firmenparkplätze das Bild, die nach Feierabend kaum jemand betritt. An den Elbvororten Othmarschen, Nienstedten und Blankenese stehen große Grundstücke und Villen, die oft wochenlang unbewohnt sind.
Ein Revierdienst passt sich diesen Unterschieden an. Die Zahl und Uhrzeit der Anfahrten legen wir je Objekt fest, die Reihenfolge wechselt von Nacht zu Nacht, damit niemand eine Lücke berechnen kann.
Auf welchen Achsen die Streife unterwegs ist
Die Runden orientieren sich an den Straßen, über die man den Bezirk auch nachts zügig durchquert. Typische Abschnitte sind:
- Max-Brauer-Allee und Holstenstraße zwischen Bahnhof Altona und Altona-Nord
- Stresemannstraße von Altona-Nord hinaus nach Bahrenfeld
- Luruper Chaussee am Forschungscampus vorbei, weiter über die Luruper Hauptstraße nach Lurup
- Ring 3 über Rugenbarg und Elbgaustraße entlang der Gewerbeflächen
- Große Elbstraße an der Hafenkante zwischen Fischmarkt und Neumühlen
- Die Elbvororte Othmarschen, Nienstedten und Blankenese bis nach Rissen
Die A 7 verbindet die nördlichen und südlichen Teile des Bezirks. Solange am Altonaer Deckel gebaut wird, planen wir Umwege und gesperrte Brücken bei der Einsatzzeit mit ein.
Handel und Bahnhofsumfeld: Schließen, prüfen, nachfassen
Rund um den Bahnhof Altona sind täglich etwa 138.000 Reisende und Besucher unterwegs. Das Kaufhausgebäude am Bahnhof, die Große Bergstraße mit dem innerstädtischen Möbelhaus und das Einkaufszentrum Mercado in Ottensen haben lange Öffnungszeiten, danach aber leere Ladenflächen, Anlieferhöfe und Tiefgaragen. Für Händler und Centerverwaltungen übernehmen wir Verschlussrunden nach Ladenschluss, prüfen Rolltore und Notausgänge und kontrollieren Parkdecks auf Personen, die dort übernachten oder Fahrzeuge beschädigen.
In Lurup gilt das Gleiche für das Lurup Center am Eckhoffplatz mit seinen gut 25 Geschäften. Werden Schäden oder Spuren eines Einbruchsversuchs gefunden, sichern wir den Zustand per Foto und informieren den Verantwortlichen sofort, damit am Morgen Handwerker und Versicherung Bescheid wissen.
Alarmverfolgung: wenn die Anlage auslöst
Ist Ihre Einbruch- oder Brandmeldeanlage auf eine Notruf- und Serviceleitstelle aufgeschaltet, kann diese bei Auslösung unsere Streife schicken. Vor Ort prüfen unsere Kräfte die Außenhaut des Gebäudes, betreten mit hinterlegtem Schlüssel und nach Absprache die Räume, suchen die Ursache und stellen die Anlage nach Ihrer Freigabe zurück. Bei Hinweisen auf eine Straftat rufen wir die Polizei und bleiben bis zu deren Eintreffen am Objekt.
Fehlalarme sind häufig: ein offenes Kippfenster, eine Taube im Lager, ein Defekt an einem Melder. Auch das halten wir fest, damit Sie gemeinsam mit Ihrem Errichter Ursachen abstellen können. Die Schlüssel verwahren wir in einem gesicherten Depot, jede Entnahme wird protokolliert.
Wohnanlagen, Praxen und leerstehende Häuser
Wohnungsgesellschaften und Verwalter nutzen Revierfahrten für Tiefgaragen, Müllräume und Nebeneingänge großer Anlagen, etwa in den neuen Quartieren rund um den Park der Mitte Altona. Arztpraxen und kleinere Büros in Ottensen oder Bahrenfeld lassen sich abends abschließen und Alarmanlagen scharf schalten. Bei Leerstand während eines Eigentümerwechsels oder vor einer Sanierung achten wir besonders auf Wasser, Heizung und eingeschlagene Scheiben.
Alle Kräfte sind nach § 34a GewO unterrichtet oder sachkundegeprüft, die Abläufe folgen der DIN 77200 und unserem nach ISO 9001 zertifizierten Qualitätsmanagement. Disponiert wird aus Neumünster; ein Büro in Hamburg unterhalten wir nicht. Mehr zum Standort steht auf der Seite Sicherheitsdienst Hamburg-Altona, für Objekte in den Elbvororten auch unter Blankenese.
Kosten einer Revierrunde im Bezirk
Revierdienst wird meist je Anfahrt oder als Monatspauschale abgerechnet. Grundlage ist ein Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde für die eingesetzte Streife, der sich auf alle Objekte einer Runde verteilt. Je mehr Adressen nah beieinander liegen, desto weniger Fahrzeit entfällt auf das einzelne Objekt.
Teurer wird es, wenn viele Anfahrten in eng festgelegten Zeitfenstern liegen, wenn bei jedem Besuch Innenrundgänge mit Schließen gefordert sind oder wenn Alarmeinsätze häufig ausgelöst werden. Im Angebot führen wir Regelanfahrten und Interventionen getrennt auf.


