Eine Stadt, die der Fluss teilt
Koblenz erstreckt sich über gut 105 Quadratkilometer und gliedert sich in 30 statistische Stadtteile. Nördlich der Mosel liegen Lützel, Metternich, Wallersheim und Kesselheim, südlich davon Innenstadt, Rauental und Moselweiß, auf der rechten Rheinseite Ehrenbreitstein, Pfaffendorf und Horchheim. Wer zwischen diesen Teilen wechselt, fährt über die Balduinbrücke, die Europabrücke, die Kurt-Schumacher-Brücke oder die Pfaffendorfer Brücke.
Für einen Revierdienst ist das mehr als eine Frage der Strecke. Brücken sind Engstellen, an Baustellen verlängern sich die Fahrzeiten, und eine Runde, die nachts in zwanzig Minuten durchläuft, kann am Spätnachmittag deutlich länger brauchen. Wir planen deshalb nicht nach Luftlinie, sondern nach den tatsächlichen Wegen zu den Zeiten, zu denen kontrolliert wird.
Typische Runden im Stadtgebiet
Die folgenden Gebiete nennen wir, um zu zeigen, wo sich Kontrollrunden anbieten, nicht als Kundenliste:
- Industriegebiet Rheinhafen in Wallersheim und Kesselheim: Werkshallen, Speditionen und Lager entlang von Carl-Spaeter-Straße und August-Horch-Straße
- Gewerbepark Metternich am Metternicher Bahnhof: Handwerksbetriebe, Büros, Paketlogistik und Stahlbau auf rund 16,5 Hektar
- Dienstleistungs- und Technologiepark B 9 in Bubenheim: Einzelhandel, Büros und öffentliche Einrichtungen auf einer großen zusammenhängenden Fläche
- Büropark Moselstausee in Rauental: Dienstleister und öffentliche Einrichtungen zwischen Schlachthofstraße und Ludwig-Erhard-Straße
- Industriegebiet A 61 im Güterverkehrszentrum: Logistikhallen und Höfe mit Wechselbrücken im Westen der Stadt
- Weinorte Güls, Lay und Moselweiß: Weingüter an den Hängen der Mosel, abseits der großen Gewerbegebiete
Was wir bei jedem Halt prüfen
Eine Kontrolle ist nur so gut wie die Liste, nach der sie läuft. Mit Ihnen legen wir fest, was je Objekt geprüft wird: Tore und Schranken, Rolltore an Laderampen, Fenster im Erdgeschoss, Außenbeleuchtung, Zustand des Zauns, abgestellte Fahrzeuge, Container und Müllplätze. Bei Bürohäusern kommen auf Wunsch Rundgänge durch Flure und Technikräume hinzu, bei Ladenzeilen der Blick in Lieferhöfe und Tiefgaragen.
Die Uhrzeiten wechseln, damit niemand die Runde vorhersagen kann. Jeder Halt wird mit Uhrzeit und Feststellung im Bericht vermerkt, Auffälligkeiten melden wir sofort an die Person, die Sie benennen. Auf Wunsch übernehmen wir Auf- und Verschlussdienste, etwa das Öffnen eines Bürogebäudes am Morgen oder das Abschließen einer Halle nach Schichtende.
Alarmverfolgung und Zusammenarbeit
Ist Ihre Einbruchmeldeanlage auf die Notruf- und Serviceleitstelle Ihres Errichters aufgeschaltet, kann diese bei einem Alarm unsere Streife anfordern. Die Kraft fährt das Objekt an, sieht von außen nach Einbruchspuren, öffnet nur, wenn Sie das freigegeben haben, und gibt an Polizei oder Ihre Ansprechperson weiter, was sie vorfindet. Wie weit sie geht, steht vorher in Ihrer Alarmanweisung.
Für Objekte am Rheinhafen oder im Güterverkehrszentrum, die nachts verlassen sind, ergänzt eine Streife oft die Technik: Sie bemerkt die offene Seitentür, die keinen Alarm auslöst, oder den Lkw, der ohne Grund auf dem Hof steht.
Planung und Anfahrt
Wir haben unseren Hauptsitz in Neumünster sowie Standorte in Berlin und Bremen, in Rheinland-Pfalz aber kein eigenes Büro. Revierdienst in Koblenz übernehmen wir deshalb vorhabenbezogen. Eine Runde trägt sich nur, wenn mehrere Objekte zusammenkommen oder die Laufzeit es rechtfertigt; das prüfen wir vor jedem Angebot und sagen offen, wenn es nicht passt.
Unsere Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, wir sind nach ISO 9001 zertifiziert und arbeiten nach DIN 77200. Sie erreichen uns rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590.
Mehr zu allen Leistungen in der Stadt finden Sie unter Sicherheitsdienst Koblenz, zu den Nachbarn im Westen unter Mülheim-Kärlich.
Was eine Kontrollrunde kostet
Den Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde rechnen wir beim Revierdienst auf die Zeit um, die eine Runde mit Anfahrt, Halten und Bericht tatsächlich braucht. Je mehr Objekte auf einer Strecke liegen, desto kleiner wird der Anteil, der auf Ihr Objekt entfällt. Kontrollen in der Nacht, an Sonn- und Feiertagen sowie Alarmfahrten außerhalb der Runde erhöhen den Aufwand.
Wer nur wenige Kontrollen im Monat braucht, fährt mit einer festen Zahl von Halten meist günstiger als mit einer besetzten Wache. Einen Überblick für das Land bietet Revierdienst in Rheinland-Pfalz.


