Eine Stadt im Tal, Gewerbe an den Rändern
Marburg liegt beiderseits der Lahn, die Stadt zählte Ende 2025 rund 73.600 Einwohner auf knapp 124 Quadratkilometern. Die Universitätsgebäude und die Oberstadt füllen die Mitte, die großen Gewerbeflächen liegen im Norden und im Süden. Dazwischen verläuft die B 3 als autobahnähnlich ausgebaute Stadtautobahn durch das Tal und verbindet beide Enden miteinander.
Für einen Revierdienst ist diese Lage günstig: Die Objekte liegen nicht verstreut über Dörfer, sondern an wenigen Ausfahrten. Ob sich eine Runde wirtschaftlich trägt, hängt aber davon ab, wie viele Objekte zusammenkommen. Das prüfen wir vor jeder Zusage.
Wo Runden in Marburg ansetzen
Die Beispiele zeigen Flächen, auf denen nachts typischerweise Kontrollen gefragt sind. Sie beschreiben die Stadt, nicht unseren Kundenstamm.
- Gewerbegebiet am östlichen Lahnufer in Wehrda mit dem Messeplatz, das im Süden in das Gewerbegebiet Nord übergeht
- Einkaufszentrum Wehrda mit rund 40 Geschäften und großen Parkflächen
- Industriegebiet Süd in Cappel und die Einkaufsmärkte im Norden des Stadtteils
- Ausfahrt Wehrda/Cölbe an der B 3 als Verbindung zwischen Nord und Süd
- Wohn- und Geschäftslagen in Richtsberg, Ockershausen und Marbach
Was eine Kontrollrunde leistet
Eine Streife fährt Ihr Objekt mehrmals in der Nacht an, nie im gleichen Takt. Vor Ort prüft die Kraft Türen, Rolltore und Fenster, leuchtet Zaunlinien und Laderampen ab, kontrolliert Siegel an Containern und sieht nach, ob Licht brennt, wo keines brennen soll. Jede Anfahrt steht mit Uhrzeit und Befund im Bericht, den Sie am nächsten Morgen erhalten.
Auf Wunsch übernehmen wir dazu Schließdienste: abends Tore verriegeln, Alarmanlage scharf schalten, morgens öffnen, bevor die ersten Mitarbeiter kommen. Für Märkte und Verkaufsflächen kann das am Wochenende und an Feiertagen den Hausmeister ersetzen. Schlüssel übernehmen wir gegen Quittung und geben sie nur im Einsatz aus.
Alarmverfolgung mit klarer Kette
Ist Ihre Alarmanlage auf eine Notruf- und Serviceleitstelle aufgeschaltet, kann diese uns nach einer Auslösung verständigen. Wir fahren an, prüfen die Außenhaut, betreten das Gebäude nur, wenn das vereinbart ist, und rufen die Polizei, sobald Spuren eines Einbruchs vorliegen. Wie lange die Anfahrt dauert, hängt davon ab, wo sich die Streife gerade befindet. Eine feste Minutenzahl sagen wir deshalb nicht zu.
Wichtig ist die schriftliche Absprache vorab: Wen rufen wir nachts an, wer darf Handwerker beauftragen, wenn eine Scheibe zerstört ist, und wer entscheidet, ob eine Kraft bis zur Reparatur vor Ort bleibt?
Gerade bei Fachmärkten und Hallen in Wehrda und Cappel können Alarmanlagen nachts auch durch Wind an Rolltoren, Tiere oder schlecht geschlossene Fenster auslösen. Wir halten in jedem Fall fest, was wir vorgefunden haben, damit Sie Fehlalarme mit Ihrem Errichter auswerten und die Anlage nachjustieren lassen können. So sinkt mit der Zeit die Zahl der Fahrten, die Sie bezahlen.
Aufstellung für Hessen
Wir haben unseren Hauptsitz in Neumünster und weitere Standorte in Berlin und Bremen, in Hessen jedoch kein Büro. Einen Revierdienst in Marburg richten wir deshalb nur vorhabenbezogen ein, wenn sich genug Objekte ergeben und wir die Runde über die ganze Vertragslaufzeit besetzen können. Fehlt eines davon, sagen wir das vor Beginn offen.
Unsere Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für Interventionen setzen wir Kräfte mit Sachkundeprüfung ein. Wir arbeiten nach DIN 77200 und ISO 9001. Sie haben einen festen Ansprechpartner und erreichen uns rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590. Den Rahmen für das ganze Land beschreibt Revierdienst in Hessen, weitere Leistungen in der Stadt finden Sie unter Sicherheitsdienst Marburg.
Abrechnung nach Kontrolle statt nach Schicht
Als Orientierung nennen wir 23 bis 50 € netto je Stunde. Beim Revierdienst zahlen Sie allerdings selten ganze Schichten. Abgerechnet wird meist je Kontrolle oder je Alarmfahrt, abgeleitet aus dieser Spanne, und der Preis je Anfahrt sinkt, je mehr Objekte sich eine Runde teilen. Nachtzeiten, Wochenenden und Feiertage sowie Schließdienste mit festen Uhrzeiten verteuern die einzelne Kontrolle.
Wir empfehlen, mit einer kleinen Zahl an Kontrollen zu beginnen und nach den ersten Wochen anhand der Berichte zu entscheiden, ob mehr oder weniger nötig ist.


