Ein Revier mit Wasser in der Mitte
Der Muldestausee ist rund neun Kilometer lang und bis zu zwei Kilometer breit, westlich davon liegt der Große Goitzschesee. Die Ortsteile der Gemeinde verteilen sich um diese Wasserflächen: Pouch auf einem Landstreifen zwischen beiden Seen, Friedersdorf mit der Staumauer, das Buchdorf Mühlbeck, Muldenstein nördlich der Seen, Schlaitz am Nordufer, Burgkemnitz und Gröbern an der B 100, Rösa an der Mulde und Schwemsal in der Dübener Heide.
Für einen Revierdienst ist die Luftlinie hier wenig wert. Zwischen zwei Objekten, die sich über den See hinweg fast sehen, liegen schnell zehn oder mehr Fahrminuten. Wir planen die Runde deshalb nach gefahrenen Strecken und legen fest, welche Objekte in welcher Reihenfolge angefahren werden, ohne dass die Reihenfolge jede Nacht gleich ist.
Was eine Runde in Muldestausee verbinden kann
Typische Objekte für einen Revierdienst sind in dieser Gemeinde weniger große Betriebe als viele kleine Standorte, die nachts allein bleiben. Dazu gehören:
- Campingplätze wie das Heide-Camp in Schlaitz, ganzjährig geöffnet
- Ferienhäuser und Hotel am Gröberner See
- Segelhäfen in Pouch und Schlaitz und das Wassersportzentrum in Friedersdorf
- Autohäuser und Werkstätten an der Poucher Hauptstraße
- Gemeindliche Gebäude, Feuerwehrgerätehäuser und Dorfgemeinschaftshäuser
- Baustellen und leerstehende Gebäude wie das Herrenhaus in Burgkemnitz
An jedem Objekt prüfen wir, was in der Dienstanweisung steht: Türen und Tore, Fenster, Beleuchtung, Zaun, auffällige Fahrzeuge. Jede Kontrolle steht mit Uhrzeit im Bericht.
Straßen und Umwege: B 100, B 183 und die Muldebrücke
Die Hauptachsen sind die B 100, an der Pouch, Gröbern und Burgkemnitz liegen, und die B 183, die bei Schwemsal auf die B 107 trifft. Von Muldenstein bis zur Anschlussstelle Bitterfeld der A 9 sind es rund elf Kilometer. Seit dem 14. September 2026 ist die Muldebrücke der B 100 in Pouch für Kraftfahrzeuge gesperrt, der Neubau soll bis Ende Juni 2027 in Betrieb gehen. Bis dahin verlängern sich einige Verbindungen zwischen Pouch und den westlichen Ortsteilen.
Auch kleinere Sperrungen fließen in die Planung ein, etwa halbseitige Sperrungen in Mühlbeck oder die gesperrten Wirtschaftswege rund um Rösa, wo bis 2030 ein Hochwasserpolder entsteht. Wir passen die Route an, wenn sich die Lage ändert.
Saison und Winter: zwei verschiedene Runden
Im Sommer sind Badestellen, Campingplätze und Häfen voll, die Halbinsel Pouch ist an Festivalwochenenden belebt. Im Winter sind dieselben Orte leer. Ein Revierdienst, der im Juli sinnvoll ist, passt deshalb selten im Januar. Wir schlagen für viele Kunden einen Sommer- und einen Winterplan vor, mit anderen Zeiten und anderer Dichte.
Mehr zu den Ortsteilen und weiteren Leistungen lesen Sie auf der Seite Sicherheitsdienst Muldestausee. Für Objekte in der Nachbarschaft, etwa in Dessau-Roßlau, prüfen wir, ob sich die Runden verbinden lassen.
Wie wir den Revierdienst organisieren
Staffsec hat seinen Hauptsitz in Neumünster und plant in der Kernregion Nord aus dem eigenen Personalstamm. Muldestausee liegt außerhalb, ein Revierdienst hier ist für uns ein Vorhaben, das wir zuerst prüfen: Wie viele Objekte, wie viele Anfahrten pro Nacht, wie lange? Ein Büro in Sachsen-Anhalt haben wir nicht.
Nach der Zusage nehmen wir jedes Objekt vor dem ersten Dienst auf, legen Schlüsselübergabe mit Quittung, Kontrollpunkte und Ansprechpartner fest. Unsere Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO. Sie erreichen uns rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590. Wir sind nach ISO 9001 zertifiziert und arbeiten nach DIN 77200. Mehr unter Revier- und Interventionsdienste und Revierdienst in Sachsen-Anhalt.
Kosten für Revierdienst in Muldestausee
Wir rechnen mit einem Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde, beim Revierdienst umgelegt auf die Zahl der Anfahrten. Je mehr Objekte sich eine Runde teilen, desto günstiger wird die einzelne Kontrolle. Weite Wege zwischen Ortsteilen, Nachtzeiten, Feiertage und die Anfahrt außerhalb der Kernregion erhöhen den Aufwand, wir weisen sie offen aus.


