Ein Festkalender, der durch sechs Ortsteile wandert
In Geratal gibt es keine große Halle für Tausende, aber viele Anlässe, zu denen ein ganzes Dorf und die Nachbarorte zusammenkommen. Jeder Ortsteil hat seine eigenen Termine, und die Vereine richten sie meist ehrenamtlich aus. Die Orte sind dabei oft ungewöhnlich: ein Stausee mitten im Wald, eine Burgruine über dem Tal, ein Waldbad, ein Dorfplatz an einer Durchgangsstraße.
Für den Veranstaltungsschutz bedeutet das, dass jede Fläche ihre eigenen Engstellen hat. Wege sind schmal, Parkplätze knapp, und nach Einbruch der Dunkelheit wird es außerhalb der Ortslage schnell sehr dunkel.
Feste und Orte mit Bedarf an Ordnungsdienst
Belegt sind unter anderem diese Veranstaltungen, die die Gemeinde in ihrem Kalender führt oder die zur Ortsgeschichte gehören:
- Heringsfest in Geraberg am Sonntag eine Woche nach Pfingsten, ein Brauch aus dem frühen 19. Jahrhundert, 2003 nach über 30 Jahren wiederbelebt
- Weihnachtsmarkt auf dem Dorfplan in Geraberg im Dezember
- Traditionelles Räucherfest an der Lütsche-Talsperre bei Frankenhain Ende Oktober
- „Spuk auf der Burg“ und Burgadvent auf der Burgruine Liebenstein
- Lichterfest und Waldweihnacht am Waldbad Geschwenda
- Weihnachtsmarkt der Vereine auf dem Plan in Frankenhain und Martinsumzüge in mehreren Ortsteilen
- Konzerte in der St.-Laurentius-Kirche Gräfenroda und Feste am Festplatz im Naherholungsgebiet Alte Lache
Burgruine, Stausee und Dorfplan: drei Lagen, drei Konzepte
Die Burgruine Liebenstein ist eine Spornburg über dem Ort, erreichbar über einen eigenen Weg zur Burg, der zu den geförderten Maßnahmen der Gemeinde gehört. Ein Abendfest wie der Spuk auf der Burg findet Ende Oktober statt, wenn es früh dunkel wird. Wir sichern den Aufgang, achten darauf, dass niemand auf Mauerkronen klettert, und halten einen Weg für den Rettungsdienst frei. Nach Ende der Veranstaltung begleiten wir den Abstieg im Dunkeln mit ausreichend Licht.
An der Lütsche-Talsperre liegen Campingplatz, Gaststätte und Ufer dicht beieinander. Beim Räucherfest geht es um Parkordnung auf den Zufahrten im Wald, um Abstand zum Wasser und um die Räucherstellen. Unsere Kräfte weisen Fahrzeuge ein, behalten das Ufer im Blick und sprechen Gäste an, die Absperrungen übersteigen.
Auf dem Dorfplan in Geraberg oder dem Plan in Frankenhain stehen Buden, Ausschank und Bühne auf engem Raum, oft direkt an einer Straße. Wir übernehmen dort Sperrposten, sichern Kassen und Ausschank in den Abendstunden und kümmern uns darum, dass Rettungswege nicht zugestellt werden.
Was wir für Veranstalter übernehmen
Je nach Größe und Art des Fests kommen folgende Aufgaben in Frage:
- Einlass, Bändchen- und Kassenkontrolle
- Ordnung an Ausschank, Bühne und Feuerstellen
- Sperrposten an Straßen und Zufahrten, Parkplatzeinweisung
- Freihalten von Rettungswegen und Zufahrten für die Feuerwehr
- Bewachung von Bühne, Technik und Buden über Nacht
- Abbau begleiten und Gelände nach Ende kontrollieren
Wir sprechen die Planung vorher mit dem Veranstalter, der Gemeinde und, wenn gewünscht, der örtlichen Feuerwehr ab. Diese ist in Geratal auf fünf Wachen verteilt, von Frankenhain bis Gräfenroda.
Vorhabenbezogen geplant, mit Vorlauf abgestimmt
Geratal liegt außerhalb unserer Kernregion in Norddeutschland, ein Büro in Thüringen haben wir nicht. Veranstaltungsschutz übernehmen wir hier vorhabenbezogen: Wir prüfen Termin, Gästezahl und Gelände, planen Anreise und Personal und sagen zu, wenn wir die Besetzung sicher stellen können. Wiederkehrende Feste lassen sich frühzeitig einplanen, auch zusammen mit Terminen in Ilmenau oder Arnstadt.
Eingesetzt werden Kräfte mit Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO. Unsere Abläufe sind nach DIN 77200 und ISO 9001 zertifiziert, Sie erreichen uns rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590. Mehr lesen Sie unter Veranstaltungsschutz und Veranstaltungsschutz in Thüringen.
Kosten für Veranstaltungsschutz in Geratal
Wir kalkulieren mit einem Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde und Kraft. Bei einem Dorffest hängt der Preis vor allem davon ab, wie viele Posten gleichzeitig besetzt sein müssen, wie lange in die Nacht gefeiert wird und ob Bühne und Buden zusätzlich über Nacht bewacht werden sollen. Für einen Verein mit mehreren Festen im Jahr lohnt sich oft eine gemeinsame Planung aller Termine.


