Ein Veranstaltungsjahr zwischen Konzertsaal und Flussufer
Der Veranstaltungskalender der Stadt ist übers ganze Jahr gefüllt. Im Februar beginnt das Jahr mit Women in Jazz, im Mai folgt die Museumsnacht, im Juni die Händel-Festspiele, im Juli die Lange Nacht der Wissenschaften. Ende August kommt das Laternenfest, im September das Salzfest an der Saline und das Fontänefest auf der Ziegelwiese, im November die Hallischen Musiktage und im Dezember der Weihnachtsmarkt.
Für den Veranstaltungsschutz bedeutet das zwei sehr verschiedene Aufgaben: gesetzte Konzertabende in Kirchen und Sälen mit Kartenkontrolle und Garderobe, und offene Feste unter freiem Himmel, bei denen tausende Menschen an Ufern, Brücken und Inseln unterwegs sind.
Spielstätten und Festflächen in Halle
Die folgenden Orte stehen für typische Einsätze. Sie zeigen, welche Bedingungen dort herrschen; sie sind keine Referenzen von uns:
- Georg-Friedrich-Händel-Halle am Salzgrafenplatz: Konzerthaus mit rund 1.550 Plätzen im großen Saal
- Opernhaus Halle mit 672 Plätzen, das einzige reine Opernhaus des Landes
- Steintor-Varieté: seit 1889 Varieté, heute etwa 1.200 Zuschauerplätze
- Leuna-Chemie-Stadion an der Kantstraße: 15.057 überdachte Plätze, Heimspielstätte des Halleschen FC
- Sparkassen-Eisdom in Halle-Neustadt: nach der Erweiterung 3.300 Plätze, Heimat der Saale Bulls
- Peißnitzinsel, Ziegelwiese und Riveufer: Festflächen des Laternenfests
- Galgenbergschlucht: Freilichtort für das Abschlusskonzert der Händel-Festspiele mit Feuerwerk
Händel-Festspiele: viele Orte, ein Publikum
Die Festspiele gibt es seit 1952, ihre Vorläufer reichen bis 1922 zurück. Heute laufen sie im Juni gut zwei Wochen lang an rund zwanzig Spielstätten, darunter Oper, Marktkirche, Dom und die Franckeschen Stiftungen; 2017 wurden über 50.000 Besucher gezählt. Für Veranstalter heißt das: mehrere Einlässe am selben Abend, wechselnde Häuser mit eigenen Hausordnungen und ein Publikum, das höflich, aber bestimmt geführt werden will.
Unsere Kräfte übernehmen Kartenkontrolle, Platzanweisung, das Freihalten von Fluchtwegen und die Begleitung von Künstlern zwischen Garderobe und Bühne. Beim Abschlusskonzert in der Galgenbergschlucht kommen Zugangslenkung im Gelände, Absperrung der Feuerwerkszone und ein geordneter Abstrom über die Zuwege hinzu.
Laternenfest und Spieltage: viel Bewegung auf engem Raum
Das Laternenfest wird seit 1928 am letzten Augustwochenende gefeiert. Bühnen stehen auf der Peißnitzinsel und an den Ufern, auf der Saale fährt der beleuchtete Bootskorso, zum Schluss steigt das Höhenfeuerwerk. Engstellen sind Brücken und Uferwege. Dort braucht es Ordner, die Ströme lenken, Rettungsgassen offen halten und bei Gedränge ruhig umleiten.
Im Leuna-Chemie-Stadion spielt der Hallesche FC in der Regionalliga Nordost, im Eisdom die Saale Bulls in der Oberliga Nord. An Spieltagen geht es um Einlass mit Taschenkontrolle, Blocksicherung, Trennung der Fangruppen nach Vorgabe von Verein und Polizei und den Schutz von Kasse und Gastronomie.
Für Feste im Umland, etwa in Merseburg oder Bad Dürrenberg, planen wir auf Wunsch mit demselben Ansprechpartner.
So planen wir einen Einsatz in Halle
Halle liegt außerhalb unserer Kernregion Nord, ein Büro in Sachsen-Anhalt haben wir nicht. Deshalb arbeiten wir hier vorhabenbezogen: Zuerst sehen wir uns Lageplan, Gästezahl, Ablauf und das Sicherheitskonzept an. Dann prüfen wir, ob wir die nötige Zahl an Ordnern mit passender Qualifikation zum Termin stellen können. Erst danach sagen wir zu. Reicht unser Personal nicht, erfahren Sie das vor der Planung, nicht am Abend selbst.
Vor Ort führt ein benannter Einsatzleiter die Kräfte und hält Verbindung zu Ihrer Veranstaltungsleitung, zu Sanitätsdienst und Polizei. Jeder Ordner kennt vor Einlass seinen Posten, die Fluchtwege und die Meldekette. Unsere Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO. Wir arbeiten nach DIN 77200 und sind nach ISO 9001 zertifiziert. Fragen beantworten wir rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590.
Was Ordnerdienst in Halle kostet
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde und Kraft. Ein Abendkonzert mit wenigen Stunden Einlass liegt anders als ein dreitägiges Fest mit Auf- und Abbau, Nachtwache auf dem Gelände und Feuerwerk. Den Ausschlag geben vor allem Zahl und Qualifikation der Ordner, Einsätze an Sonn- und Feiertagen und Nachtstunden für die Bewachung von Bühnen und Technik.
Mehr zu Einsätzen im ganzen Land lesen Sie unter Veranstaltungsschutz in Sachsen-Anhalt.


