Ein Park als Festgelände
Der Schlosspark ist das Gelände der Landesgartenschau von 2009 und heute die größte Gartenanlage der Stadt. Er hat Spielbereiche, einen Wasserspielplatz, ein Café und eine Bibliothek, kostet Eintritt und hat feste Öffnungszeiten. Für Veranstalter ist das ein Vorteil: Der Zugang ist schon im Alltag geregelt, Einlass und Kasse lassen sich an den Eingängen bündeln.
Gleichzeitig bringt der Park eigene Aufgaben mit sich. Es gibt Wasserflächen und Spielgeräte, die bei Dunkelheit schwer zu überblicken sind, Wege, die bei Gedränge eng werden, und eine Parkordnung, die etwa Grillen, offenes Feuer, Radfahren und Drohnen ohne Genehmigung untersagt. Ordner müssen diese Regeln kennen und freundlich durchsetzen können.
Termine und Orte im Jahreslauf
Die Tourismus und Kultur Oranienburg und andere Veranstalter bespielen mehrere Orte rund um das Schloss:
- Schlosspark-Nacht im August: sechs Stunden Lichtkunst, Livemusik auf mehreren Bühnen und Silent Disco
- Weihnachtsgans-Auguste-Markt an drei Tagen im Dezember vor der Schlosskulisse, Eintritt frei
- Schlosskonzerte von März bis Dezember
- Orangerie in der Kanalstraße als Theater-, Konzert- und Festsaal, auch für Tagungen und Feiern vermietet
- Schlosshafen in der Rungestraße mit 82 Liegeplätzen direkt am Park
- St.-Nicolai-Kirche mit Konzerten und Tagungen
Jeder dieser Orte verlangt etwas anderes: Bei der Sommernacht geht es um Besucherströme in der Dunkelheit, am Markt um freie Rettungswege zwischen Buden, in der Orangerie um Garderobe, Einlass und Notausgänge.
Die Schlosskonzerte und Veranstaltungen in der Kirche sind kleiner, ziehen aber ein Publikum an, das Wert auf einen ruhigen Ablauf legt. Dort reichen oft eine Kraft am Einlass und eine an der Garderobe.
Nachts im Park: was die Schlosspark-Nacht verlangt
Eine Veranstaltung, die erst nach Sonnenuntergang richtig beginnt, braucht eine andere Planung als ein Nachmittagsfest. Wege und Wiesen sind nur durch die Lichtinstallationen beleuchtet, Gäste bewegen sich zwischen mehreren Bühnen hin und her, und zum Ende strömen alle zur selben Zeit zu den Ausgängen.
Wir besetzen deshalb Knotenpunkte zwischen den Bühnen, halten Wasserkanten und Spielbereiche im Auge und lenken die Gäste am Ende mit Ordnern an den Ausgängen und Richtung Bahnhof oder Parkplatz. Funkverbindung zum Veranstalter und klare Ansprechpartner für Sanitätsdienst und Polizei legen wir vorher fest.
Was unsere Kräfte übernehmen
Je nach Veranstaltung stellen wir einzelne Posten oder das ganze Ordnerteam:
- Einlass mit Ticket- und Taschenkontrolle
- Ordner an Bühnen, Engstellen und Ausgängen
- Freihalten von Rettungswegen und Feuerwehrzufahrten
- Absperrung beim Auf- und Abbau, Bewachung über Nacht
- Backstage- und Garderobendienst in der Orangerie
- Ansprechperson für Gäste, Fundsachen und Hinweise
Grundlage ist immer das Sicherheitskonzept des Veranstalters. Gibt es keins, besprechen wir mit Ihnen, welche Angaben die Genehmigungsbehörde typischerweise erwartet.
Organisation aus der Zweigniederlassung Berlin
Oranienburg liegt in unserer Kernregion Nord. Wir haben kein Büro in der Stadt; geplant werden die Einsätze von unserer Zweigniederlassung in der Aroser Allee 81 in Berlin aus. Vor größeren Terminen gehen wir das Gelände mit Ihnen ab, legen Posten und Wechselzeiten fest und weisen jede Kraft vor Ort ein. Wer welche Aufgabe hat, steht in einem Einsatzplan, den Sie vorab erhalten.
Eingesetzt werden Kräfte mit mindestens der Unterrichtung nach § 34a GewO; für Einlass- und Kontrolldienste bei größeren Veranstaltungen planen wir Personal mit Sachkundeprüfung. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Mehr zur Leistung lesen Sie unter Veranstaltungsschutz, für das ganze Land unter Veranstaltungsschutz in Brandenburg und zur Stadt unter Sicherheitsdienst Oranienburg.
Kosten für Ordner und Einlass
Veranstaltungen sind kurze, aber dichte Einsätze. Wir rechnen mit einem Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde und Kraft. Wo Ihr Fest liegt, hängt von der Zahl der Posten, dem Anteil an Abend- und Nachtstunden, Sonn- und Feiertagen, der geforderten Qualifikation und davon ab, ob wir das Gelände auch beim Auf- und Abbau sichern. Bei Terminen, die jedes Jahr wiederkehren, wie einem Markt im Dezember oder einer Sommernacht, lohnt eine frühe Abstimmung, weil sich der Plan aus dem Vorjahr übernehmen lässt.


