Wo in Lankwitz gearbeitet wird
Wer Lankwitz nur von seinen Wohnstraßen kennt, übersieht den Streifen am Teltowkanal. Der Kanal wurde 1906 eröffnet und bildet die Nordgrenze des Ortsteils; an seinem Ufer haben sich über ein Jahrhundert Energieversorgung, Lager und Fertigung angesiedelt. Der Hafen Lankwitz diente vor allem dem Ölumschlag und der Heizölversorgung, Oiltanking betrieb dort ein Tanklager.
Für den Werkschutz heißt das: Die Gelände sind selten groß, aber sie liegen eng zwischen Wasser, Uferweg und Wohnbebauung. Wer dort ein Tor bewacht, muss auch an die Seite denken, an der kein Lkw ankommt.
Die Gewerbeadressen am Kanal
Die wichtigsten Betriebsflächen verteilen sich auf wenige Straßen. An jeder davon stellen sich ähnliche Fragen: Wer darf aufs Gelände, wer holt was ab, und wer schaut nach, wenn die letzte Schicht gegangen ist?
- Teltowkanalstraße: Gewerbegebiet mit dem denkmalgeschützten Büro- und Fabrikbau der früheren Löwe-Radio AG aus den Jahren 1939 bis 1941
- Birkbuschstraße 40–42: Klinkerensemble des 1911 in Betrieb gegangenen Kraftwerks Steglitz mit Umspannwerk, unter Denkmalschutz
- Teltowkanalstraße 9: früherer Batteriespeicher, heute Energie-Museum Berlin
- Haynauer Straße: Stichstraßen, die das nördliche Gewerbegebiet erschließen
- Wiesenweg / Siemensstraße 34: im Bebauungsplan als Gewerbegebiet ausgewiesen
- Breisgauer Straße: früheres Tanklager am Hafen, seit 2025 außer Betrieb
Umspannwerk und Energieanlagen gehören zu den Bereichen, in denen nur eingewiesenes Personal etwas zu suchen hat. Hier geht es weniger um Publikum als um die lückenlose Kontrolle, wer wann ein Tor öffnet.
Was ein Werkschutzposten in Lankwitz leistet
Tagsüber steht die Zufahrt im Mittelpunkt. Unsere Kräfte gleichen Lieferscheine ab, melden Fremdfirmen beim Ansprechpartner an, geben Besucherausweise aus und achten darauf, dass Lkw nicht auf der Straße warten und Anwohner blockieren. In Lankwitz ist das kein Randthema, weil viele Gewerbeflächen direkt an Wohnstraßen grenzen.
Nach Feierabend wechselt der Schwerpunkt. Dann gehen wir Zaun, Hallentore, Freilager und Uferseite ab, prüfen Beleuchtung und Schlösser und halten jede Runde mit Uhrzeit im Bericht fest. Bei einem Alarm der Einbruchmeldeanlage folgen wir der Meldekette, die wir mit Ihnen und gegebenenfalls mit der Leitstelle Ihres Errichters vereinbart haben.
Die Wasserseite nicht vergessen
Der Teltowkanal ist Bundeswasserstraße, und Brücken wie die Siemensbrücke queren das Wasser. Wer ein Betriebsgelände unbemerkt betreten will, nutzt eher diese Seite als das beleuchtete Tor. Wir legen deshalb feste Kontrollpunkte an Ufer, Kaikanten und Rückseiten der Hallen.
Bei Betrieben, die mit Kraftstoffen, Ölen oder Gasen arbeiten, achten wir außerdem auf Gerüche, Tropfspuren und offene Ventile und melden Auffälligkeiten sofort an die verantwortliche Person im Betrieb.
Hinzu kommt der Wandel am Hafen. Seit das Tanklager an der Breisgauer Straße stillliegt und der Bezirk dort ein Quartier aus Wohnen und Gewerbe plant, ändern sich Wege, Nachbarschaften und Zufahrten rund um die verbleibenden Betriebe. Wir passen Rundgänge und Kontrollpunkte an, sobald sich am Nachbargrundstück etwas tut, statt einen einmal geschriebenen Plan stur abzuarbeiten.
Planung und Qualifikation
Lankwitz liegt in unserer Kernregion Nord. Geplant wird aus der Zweigniederlassung in der Aroser Allee 81 in Reinickendorf; im Ortsteil selbst unterhalten wir kein Büro. Für einen Dauerauftrag stellen wir ein festes Team zusammen, das Ihr Gelände kennt, und halten eingearbeitete Vertretungen bereit.
Alle Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für Aufgaben mit erhöhter Verantwortung setzen wir Personal mit Sachkundeprüfung ein. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert und rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar. Wie Werkschutz in der ganzen Stadt aussieht, zeigt Werkschutz in Berlin; Betriebe westlich des Ortsteils finden Angebote unter Sicherheitsdienst Lichterfelde.
Kosten eines Werkschutzes am Teltowkanal
Werkschutz ist meist ein Dauerauftrag, und der Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Entscheidend sind die Zahl der besetzten Stunden pro Woche, der Anteil an Nachtschichten und Wochenenden sowie die Frage, ob neben der Pforte auch Rundgänge, Warenkontrolle oder Besucherverwaltung dazugehören.
Wer nur außerhalb der Betriebszeiten Schutz braucht, kommt mit einer Streife oft günstiger aus als mit einem festen Posten. Wir rechnen beide Wege durch und legen sie Ihnen nach der Begehung vor.


