Kaum Brachen, aber eine große
Lankwitz gilt als dicht bebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Baulücken geschlossen, landwirtschaftliche Flächen oder Brachen gibt es kaum noch. Umso stärker fällt eine Fläche ins Gewicht, die gerade frei geworden ist: das frühere Tanklager am Hafen. Dazu kommen Sanierungen an Schulen und Denkmälern, Arbeiten im Wohnbestand und Projekte, deren Zukunft offen ist.
Für die Baustellenbewachung bedeutet das: weniger große Rohbauten, dafür lange Zeiträume, in denen eine Fläche geräumt, aber noch nicht bebaut ist. Gerade diese Phase ist anfällig für ungebetene Besucher.
Das frühere Tanklager an der Breisgauer Straße
Jahrzehntelang war das Tanklager am Teltowkanal Teil der Berliner Versorgung, zuletzt genutzt von der Oiltanking Deutschland GmbH. Ende März 2025 endete der Betrieb, die runden Tanks sind verschwunden und die rund zehn Hektar große Fläche an der Breisgauer Straße ist geräumt. Anfang Juni 2026 fand sich im Zuge der Beratungen der Senatskommission Wohnungsbau ein Kompromiss für ein Quartier mit etwa 60 Prozent Wohnen und 40 Prozent Gewerbe; eine Beteiligung der degewo war Thema von Vorabstimmungen. Im September 2026 hat das Bezirksamt den Bebauungsplan 6-51 auf den Weg gebracht.
Bis dort Kräne stehen, folgen Gutachten, ein städtebaulicher Wettbewerb und Beteiligungsverfahren. Altlasten gehören zu den Fragen, die geklärt werden müssen. In dieser Zeit braucht das Gelände Kontrolle: Zäune werden aufgeschnitten, Kabelreste ziehen Metalldiebe an, und am Kanalufer ist ein Zugang schnell gefunden.
- Streife an Zaun, Toren und Uferseite in wechselnden Abständen
- Kontrolle von Containern, Messstellen und Probebohrungen
- Zutrittskontrolle für Gutachter und Fremdfirmen
- Fotobericht über Schäden und illegale Ablagerungen
- Meldung an Eigentümer, Bauleitung und gegebenenfalls Polizei
Gewerbefläche am Wiesenweg und weitere Vorhaben
Am Wiesenweg 8 und an der Siemensstraße 34 sollte nach einem 2016 begonnenen Verfahren Wohnungsbau entstehen. Im Mai 2026 hat der Bezirk das Verfahren beendet; die Fläche ist im älteren Plan als Gewerbegebiet ausgewiesen, und wie es weitergeht, ist offen. Für solche Grundstücke bieten wir eine Brachenbewachung, die sich mit geringem Aufwand später in eine Baustellenbewachung umwandeln lässt.
Im Bestand laufen Arbeiten in Abschnitten: Das denkmalgeschützte Beethoven-Gymnasium an der Barbarastraße wird seit 2016 saniert, ein erster Bauabschnitt war 2020 fertig. Am Bernkastler Platz hat das Bezirksamt 2026 Bolzplatz und Spielplatz erneuert. Bei Baustellen auf laufenden Schul- und Freizeitflächen gilt es, Baufeld und Nutzer sauber zu trennen.
Beim Beethoven-Gymnasium wurde 2020 als erster Bauabschnitt der Südflügel fertig. Auf solchen Baustellen richten sich unsere Kontrollen nach Bauabschnitt, Unterrichtszeiten und Ferien, damit Baufeld und Schulbetrieb sauber getrennt bleiben und nach Schulschluss niemand über den Bauzaun auf das Gelände gelangt.
So arbeiten wir auf der Baustelle
Vor Beginn gehen wir mit der Bauleitung über das Gelände, halten Zufahrten, Lagerplätze und kritische Geräte fest und legen fest, wann eine Streife kommt und wann ein fester Posten nötig ist. Nach Feierabend und an Wochenenden prüfen unsere Kräfte Bauzaun, Tore, Container und Maschinen und halten jede Runde mit Uhrzeit im Bericht fest.
Wir planen aus unserer Zweigniederlassung in der Aroser Allee 81 in Reinickendorf, ein Büro im Ortsteil gibt es nicht; Berlin zählt zu unserer Kernregion Nord. Unsere Kräfte haben die Unterrichtung oder die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, die Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Erreichbar sind wir rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590. Mehr zur Stadt unter Baustellenbewachung in Berlin, weitere Dienste im Ortsteil unter Sicherheitsdienst Berlin-Lankwitz.
Kosten nach Bauphase
Für Baustellen und Brachen in Lankwitz nennen wir als Richtwert 23 bis 50 € netto je Stunde, wobei eine reine Streife auf einer geräumten Fläche am unteren Ende liegt. Steigt mit Rohbau, Kränen und teurem Gerät der Bedarf an Präsenz, kommen feste Nachtposten und Wochenendschichten hinzu.
Weil sich Bauprojekte über Jahre ziehen, passen wir die Bewachung an jede Phase an: Brachenkontrolle während der Planung, verstärkte Streife beim Abbruch, fester Posten im Rohbau, Schließdienst im Ausbau. So zahlen Sie zu jedem Zeitpunkt nur, was die Baustelle wirklich braucht.


