Industrie in Bochum nach dem Ende der Stahlerzeugung
Mit dem Abschalten des letzten Elektrostahlwerks im Juni 2015 endete in Bochum die Erzeugung von Stahl, nicht aber seine Verarbeitung. Im Westen der Stadt, im Werk Höntrop, betreibt Thyssenkrupp Steel Walzwerke, Verzinkereien und Beizen; laut Unternehmensübersicht arbeiten dort rund 1.800 Menschen, ein zweiter Standort im Stadtgebiet kommt auf etwa 700. Das Gelände geht auf den Bochumer Verein zurück, der dort in den 1920er-Jahren ein Werk errichtete.
Am alten Stammsitz an der Alleestraße fertigt die Bochumer Verein Verkehrstechnik mit rund 580 Beschäftigten Radreifen, unter anderem für den ICE 1, und gummigefederte Radsätze für Straßenbahnen. Im Osten der Stadt, in Laer, ist auf dem rund 70 Hektar großen Gelände des früheren Opel-Werks I der Campus Mark 51°7 entstanden: ein Paketzentrum von DHL mit rund 700 Arbeitsplätzen, die IT-Tochter Volkswagen Infotainment, das Softwarehaus ETAS und weitere Technikfirmen.
Wo Werkschutz im Bochumer Stadtgebiet gefragt ist
Die Aufgaben unterscheiden sich stark danach, ob an einem Tor Coils, Pakete oder Besucher ankommen. Diese Standorte und Gebiete haben wir für Bochum im Blick:
- Thyssenkrupp Steel, Werk Höntrop: Walzstraßen, Verzinkung, Beizerei, Coil-Lager und Bahnanschluss
- Bochumer Verein Verkehrstechnik an der Alleestraße, gleich neben Westpark und Jahrhunderthalle
- Mark 51°7 in Laer mit Paketzentrum, Entwicklungsbüros und Forschungsneubauten
- Gewerbegebiet Fröhliche Morgensonne in Wattenscheid-Westenfeld, unter anderem mit einem Matratzenhersteller
- Gewerbegebiet Rombacher Hütte in Weitmar auf dem Gelände eines früheren Werks des Bochumer Vereins
- Gewerbepark Lothringen an der Lothringer Straße in Gerthe, rund zehn Hektar erschlossene Fläche
Für fast alle diese Orte gilt: Die A 40, die A 43 und die A 448 liegen nur wenige Minuten entfernt, Lkw kommen in dichtem Takt und oft vor Schichtbeginn. Am Tor muss deshalb zügig entschieden werden, ohne dass die Kontrolle leidet.
Was unsere Kräfte an Tor und Zaun übernehmen
An der Pforte melden wir Besucher an, stellen Tagesausweise aus und prüfen bei Fremdfirmen, ob eine Sicherheitsunterweisung oder ein Erlaubnisschein für den Arbeitsbereich vorliegt. In Walzwerken und Verzinkereien gehört dazu, dass niemand ohne Schutzausrüstung in die Hallen geht und Besuchergruppen nur mit Begleitung unterwegs sind. Am Lkw-Tor gleichen wir Kennzeichen, Avis und Frachtpapiere ab, vergeben nach Ihrer Vorgabe Rampen oder Ladestellen und notieren jede Ein- und Ausfahrt mit Uhrzeit.
Zwischen den Schichten und nachts gehen wir die Zaunlinie ab, kontrollieren Nebentore, Schrottplätze, Coil- und Teilelager, Tankanlagen und Trafostationen. Kupfer, Buntmetall und Werkzeug liegen auf Industrieflächen oft offen, deshalb vereinbaren wir mit Ihnen, welche Punkte häufiger angesehen werden. Störmeldungen aus der Haustechnik geben wir über Ihre Meldekette weiter, Eingriffe in Anlagen bleiben Ihrem Personal vorbehalten. Was wir feststellen, steht im Schichtbericht, den Ihre Werksleitung jeden Morgen bekommt.
So arbeiten wir in Nordrhein-Westfalen
Unser Hauptsitz liegt in Neumünster, Niederlassungen haben wir in Berlin und Bremen. Ein Büro in Nordrhein-Westfalen haben wir nicht, und das sagen wir auch so. Werkschutz für Bochum übernehmen wir vorhabenbezogen: Zuerst klären wir, wie viele Posten gleichzeitig besetzt sein müssen, welches Schichtmodell gilt und wie Urlaub und Krankheit aufgefangen werden. Erst wenn diese Rechnung für die gesamte Laufzeit aufgeht, sagen wir zu. Andernfalls hören Sie das vor dem Angebot und nicht im ersten Monat.
Sie bekommen einen festen Ansprechpartner, der Ihre Dienstanweisung pflegt und rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar ist. Unser Personal hat mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für Posten mit Zutrittsentscheidung die Sachkundeprüfung. Vor dem ersten Dienst weist Ihre Fachkraft für Arbeitssicherheit in Werksordnung, Verkehrswege und Schutzausrüstung ein. Unser Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Allgemeines zur Leistung finden Sie unter Werkschutz, den Überblick über das Land unter Werkschutz in Nordrhein-Westfalen und alle Leistungen für die Stadt auf der Seite Sicherheitsdienst Bochum. Für Betriebe jenseits der Stadtgrenze lohnt ein Blick nach Herne und Witten.
Was Werkschutz in Bochum kostet
Werkschutz läuft meist über Monate oder Jahre mit festen Posten. Als Richtwert rechnen Sie mit 23 bis 50 € netto je Stunde. Den größten Einfluss auf Ihren Preis haben der Anteil der Nacht-, Sonn- und Feiertagsstunden, die Zahl gleichzeitig besetzter Posten und Zusatzaufgaben wie Ausweisverwaltung, Waagebedienung oder Besucherbegleitung durch die Hallen.
Nach einer Begehung bekommen Sie ein Angebot, in dem jeder Posten mit seinen Stunden einzeln aufgeführt ist. So lassen sich Varianten nebeneinanderlegen, etwa ein rund um die Uhr besetztes Haupttor gegen eine Tagbesetzung mit zusätzlicher Nachtstreife über das Gelände.


