Ein Wirtschaftsstandort mit Schwerpunkt Metall
In Fellbach waren nach Angaben der städtischen Wirtschaftsförderung im Frühjahr 2025 rund 24.400 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, verteilt auf gut 1.500 Betriebe. Die Stadt grenzt unmittelbar an Stuttgart und ist mit der B 14, der B 29 und zwei S-Bahn-Linien eng an die Region angebunden. Wikipedia nennt als Schwerpunkte vor allem Metall, daneben Dienstleistungen und Versicherungen.
Als Umfeld, nicht als Kunden, seien einige Namen genannt: Der Werkstoffhändler Heine + Beisswenger, 1901 in Stuttgart gegründet und seit 1950 in Fellbach, betreibt hier Zentrallager, Sägezentrum und Verwaltung und liefert Stahl, Messing, Aluminium und Kupfer an Zerspaner, Autoindustrie und Maschinenbau. In Oeffingen führt die Ortsgeschichte eine Spedition und Baubetriebe als größere Unternehmen auf. Solche Standorte haben eines gemeinsam: viel Ware auf dem Hof, viele Fahrzeuge am Tor und hohe Werte, die sich mit dem Stapler bewegen lassen.
Wo in Fellbach Werkschutz gefragt ist
Drei Gewerbelagen prägen das Bild, jede mit eigenen Anforderungen:
- Fellbach West: Das Sanierungsgebiet umfasst 65,5 Hektar mit 193 Betrieben, dazu eine Großwohnsiedlung. Großhändler, Kfz-Werkstätten und Gewächshäuser grenzen an Ackerflächen. Größere Areale wie das Herion- und das Klenk-Areal stehen im Fokus der Erneuerung.
- Siemensstraße: Rund zwölf Hektar neue Gewerbefläche, nach Angaben der Wirtschaftsförderung zu großen Teilen an Fellbacher Firmen vergeben. Hier ziehen Betriebe in Neubauten, deren Abläufe am Tor sich erst einspielen müssen.
- Oeffingen: ein großes Gewerbegebiet, in dem Metallbearbeitung und Maschinenbau eine wichtige Rolle spielen, angebunden über die Landesstraße 1197.
Im Westen trennen Bahntrasse und Stuttgarter Straße die Gewerbeflächen von der übrigen Stadt. Für den Werkschutz heißt das: Zufahrten liegen oft an stark befahrenen Straßen, Lkw warten auf dem Seitenstreifen, und mehrere Betriebe teilen sich Wege und Parkflächen.
Aufgaben an Tor und Rampe
Welche Aufgaben die Kräfte übernehmen, steht in einer Dienstanweisung, die Sie vorab freigeben. Für Fellbacher Lager- und Metallbetriebe sind das meist:
- Anmeldung von Speditionen, Abgleich von Kennzeichen, Ladeliste und Zeitfenster
- Lenkung der Lkw auf Wartezonen, damit die Zufahrt frei bleibt
- Kontrolle ausgehender Ladungen nach Ihren Vorgaben, etwa bei Halbzeugen oder Schrott
- Besucher- und Fremdfirmenregistrierung mit Ausweisausgabe
- Rundgänge durch Hallen, Freilager und Außenzaun nach Schichtende
- Reaktion auf ausgelöste Brandmelder oder offene Tore nach festgelegtem Meldeweg
Für Betriebsferien, Inventur oder den Umzug in einen Neubau an der Siemensstraße planen wir eigene Abschnitte mit verdichteten Rundgängen.
Umbau im laufenden Betrieb
Die Sanierung in Fellbach West läuft nach Angaben der Stadt bis 2033. Gefördert werden umfassende Modernisierungen, Aufstockungen und Photovoltaik auf Dächern. Für Betriebe bedeutet das: Handwerker und Dachdecker sind auf dem Gelände, während die Produktion weiterläuft. Ein Werkschutz, der Fremdfirmen einweist, Arbeitsbereiche abgrenzt und nach Feierabend kontrolliert, dass Gerüste und Container verschlossen sind, verringert das Risiko solcher Phasen.
Gleiches gilt bei einem Umzug: Wer von einer alten Halle in einen Neubau wechselt, hat für einige Wochen zwei Standorte, an denen Material lagert. Wir können beide Standorte in einen Plan aufnehmen, bis der alte geräumt ist.
Unsere Arbeitsweise für Fellbach
Der Hauptsitz von Staffsec liegt in Neumünster, weitere Standorte haben wir in Berlin und Bremen. Im Rems-Murr-Kreis unterhalten wir keine Niederlassung. Gerade beim Werkschutz, der oft über Monate oder Jahre läuft, prüfen wir vor dem Angebot, ob Urlaub, Krankheit und Schichtwechsel mit eingewiesenen Kräften dauerhaft abgedeckt sind.
Sie bekommen eine feste Ansprechperson, Schichtnachweise zu jeder Rechnung und Personal mit Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO. Wir arbeiten nach DIN 77200 und sind nach ISO 9001 zertifiziert. Grundlagen zur Leistung stehen unter Werkschutz, landesweite Hinweise unter Werkschutz in Baden-Württemberg.
Kostenrahmen
Orientierung gibt die Spanne von 23 bis 50 € netto je Stunde. Beim Werkschutz bestimmt vor allem die Dauer der Besetzung den Preis: Eine Pforte, die rund um die Uhr läuft, hat hohe Anteile an Nacht- und Feiertagsstunden, eine Pforte nur zur Frühschicht deutlich weniger. Zusatzaufgaben wie Wiegen, Warenannahme oder Telefondienst fließen ebenfalls ein.
Grundstunden und Zuschläge stehen getrennt im Angebot. Einen Überblick über weitere Leistungen in der Stadt gibt die Seite Sicherheitsdienst Fellbach.


