Eine Stadt mit vielen Übergängen
Fellbach ist mit 46.659 Einwohnern (Ende 2025) nach Waiblingen die zweitgrößte Stadt im Rems-Murr-Kreis und seit 1956 Große Kreisstadt. Wer hier Gebäude besitzt oder verwaltet, hat es selten nur mit dem Normalbetrieb zu tun. Wohnbauflächen werden umgeplant, Grundstücke im alten Ortskern neu vergeben, ein Gewerbegebiet im Westen wird über Jahre saniert. Zwischen Auszug und Neubau, zwischen Insolvenz und Weiterbau entstehen Phasen, in denen ein Objekt niemandem richtig gehört und gerade deshalb Aufmerksamkeit braucht.
Objektschutz bedeutet in solchen Lagen etwas anderes als an einer belebten Verwaltung: Es geht darum, ein leeres Haus geschlossen zu halten, Schäden früh zu bemerken und gegenüber Eigentümer und Versicherer belegen zu können, dass regelmäßig jemand nachgesehen hat.
Konkrete Objekte, die in Fellbach Aufmerksamkeit verlangen
Einige Beispiele zeigen, wie unterschiedlich die Lagen sind. Wir nennen sie als Umfeld, nicht als Auftraggeber:
- Der Schwabenlandtower an der Friedrich-List-Straße: 107 Meter, 34 Geschosse, seit 2014 im Bau, nach einer Insolvenz und mehreren Eigentümerwechseln unvollendet. Im Sommer 2025 wurde bekannt, dass ein Immobilienunternehmen den Turm kaufen möchte.
- Das Weimer-Quartier im alten Ortskern: Die Stadt hat das rund 540 Quadratmeter große Grundstück für ein Wohnprojekt mit sechs bis acht Einheiten vergeben, im Juni 2026 berichtete die Lokalpresse von Stillstand und von seit Langem leerstehenden Häusern.
- Das frühere Freibad am Kappelberg, Ecke Untertürkheimer und Esslinger Straße: Nach Schließung 2013 und einer Zwischennutzung bis 2025 wartet die Fläche auf rund 270 Wohnungen.
- Ladenlokale in der Innenstadt: Nach Angaben der Wirtschaftsförderung standen im Frühjahr 2025 rund 5,6 Prozent der Erdgeschossflächen leer, das waren 17 Einheiten.
Daneben gibt es in Fellbach Firmensitze von Dienstleistern und einer Versicherungsgruppe, Wohnanlagen mit Tiefgaragen und Gewerbehöfe im Westen. Auch dort kann Objektschutz nötig werden, etwa bei einem Umbau, nach einem Mieterwechsel oder wenn sich Vorfälle in Kellergängen häufen.
Was wir an einem leeren Gebäude tun
Ein leerstehendes Gebäude verliert schnell an Wert, wenn niemand hinsieht: Ein eingeschlagenes Fenster lässt Regen herein, ein aufgebrochener Kellerzugang lädt zum Wiederkommen ein, Graffiti zieht weitere nach sich. Unsere Kräfte gehen deshalb nach einem festen Plan vor, den wir mit Ihnen abstimmen.
Typisch sind Kontrollgänge rund um das Gebäude mit Blick auf Türen, Fenster, Kellerschächte und Dachzugänge, das Prüfen von Bauzäunen und Absperrungen, das Entfernen von Werbung und Post vor dem Eingang, damit das Haus nicht verlassen wirkt, und eine Innenbegehung in vereinbarten Abständen, wenn Sie den Zugang freigeben. Jede Kontrolle steht mit Uhrzeit und Befund im Bericht, Auffälligkeiten melden wir sofort an die von Ihnen benannte Person.
Belebte Objekte: Empfang, Schließdienst und Präsenz
Nicht jedes Fellbacher Objekt ist leer. Rund um Rathaus, Lutherkirche und Bahnhofstraße liegen Geschäfte, Praxen und Büros, im Westen und in Schmiden Firmensitze mit Publikumsverkehr. Dort fragen Eigentümer und Verwalter eher nach einem Empfangsdienst am Tag, nach Schließrunden am Abend oder nach Präsenz in Tiefgaragen, wenn sich Beschwerden häufen.
Die Stadtbahnlinien U1 und U16 enden an der Lutherkirche, die S-Bahnen S2 und S3 halten am Bahnhof. Wo viele Menschen umsteigen, kommt es in Passagen und Eingangsbereichen von Geschäftshäusern abends zu Aufenthalten, die Mieter stören. Eine Kraft, die zu festen Zeiten anwesend ist, Hausordnung durchsetzt und Türen kontrolliert, entlastet hier die Verwaltung.
So arbeiten wir in Fellbach
Staffsec sitzt in Neumünster, mit Standorten in Berlin und Bremen. Ein eigenes Büro im Südwesten haben wir nicht. Jede Anfrage aus Fellbach prüfen wir einzeln: Lässt sich der Umfang mit festen, eingewiesenen Kräften und einer Vertretung dauerhaft besetzen? Erst wenn das geklärt ist, erhalten Sie ein Angebot.
Danach gibt es eine feste Ansprechperson, eine Dienstanweisung, die Sie vor Beginn freigeben, und eine Einweisung der Kräfte vor Ort. Eingesetzt wird Personal mit Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO. Wir arbeiten nach DIN 77200 und sind nach ISO 9001 zertifiziert. Was Objektschutz grundsätzlich umfasst, lesen Sie unter Objektschutz, Hinweise für das ganze Land unter Objektschutz in Baden-Württemberg.
Was Objektschutz in Fellbach kostet
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Bei leeren Gebäuden entscheidet über die Summe vor allem die Frage, ob ein Dauerposten nötig ist oder ob Kontrollgänge zu wechselnden Zeiten genügen. Ein unfertiger Rohbau mit offenen Etagen verlangt mehr als ein verschlossenes Ladenlokal mit Alarmanlage.
Im Angebot stehen Stunden, Nachtanteil und Feiertage getrennt, damit Sie Varianten vergleichen können. Weitere Leistungen in der Stadt finden Sie unter Sicherheitsdienst Fellbach, für die Nachbarstadt unter Sicherheitsdienst Waiblingen.


