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Werkschutz in Frankfurt am Main:Tore, Ladung und Fremdfirmen

Hinter der Bankenkulisse hat Frankfurt Industrie mit Schichtbetrieb, Hafenumschlag und Luftfracht. Für Betriebe dort stellen wir Werkschutz vorhabenbezogen, nachdem wir Umfang, Personal und Anreise geprüft haben.

Hessen · ISO 9001 · DIN 77200

Frankfurt ist mehr als Bürotürme

Wer an Frankfurt denkt, denkt an Banken, Börse und Messe. Für den Werkschutz zählen andere Adressen: ein Chemiepark im Westen, der so groß ist wie ein eigener Stadtteil, ein altes Industrieband entlang der Hanauer Landstraße im Osten, ein Binnenhafen mitten in der Stadt und Frachthallen am Flughafen. Überall dort fahren Lkw ein und aus, arbeiten Fremdfirmen an Anlagen, und überall gibt es Bereiche, die nicht jeder betreten darf.

Werkschutz beginnt deshalb nicht mit dem Rundgang, sondern mit der Frage, wer auf das Gelände darf und unter welchen Bedingungen. Daraus folgen Torzeiten, Ausweisregeln, Wege für Besucher und Fahrer und die Frage, wer nachts die Außenhaut des Betriebs im Blick behält.

Industriepark Höchst: eine Stadt in der Stadt

Auf 460 Hektar, verteilt über Höchst, Sindlingen und Schwanheim, arbeiten im Industriepark Höchst rund 20.000 Menschen bei etwa 90 Unternehmen. Betrieben wird der Standort seit der Aufteilung der Hoechst AG im Jahr 1998 von Infraserv Höchst. Der Main fließt mitten durch das Gelände, ein werkseigener Hafen schlägt jährlich rund zwei Millionen Tonnen um, ein Gleisnetz von etwa 57 Kilometern verbindet die Betriebe mit der Bahn. Der Lkw-Verkehr läuft über das Tor Süd, weitere Tore sind Autos und Fahrrädern vorbehalten.

Für den Park selbst gibt es eigene Strukturen, bis hin zur Werkfeuerwehr. Einzelne Nutzer brauchen trotzdem oft eigenes Personal: an der Zufahrt zu ihrem Baufeld, an einer Halle mit wertvollen Rohstoffen oder während eines Anlagenstillstands, wenn Dutzende Fremdfirmen gleichzeitig arbeiten. Solche Aufgaben übernehmen wir nach den Regeln des Standorts und in Absprache mit Ihrer Werksicherheit.

  • Zutritt von Fremdfirmen nach Liste, mit Ausweis und Einweisung
  • Torposten während Revisionen und Stillständen
  • Kontrolle von Lager- und Abstellflächen außerhalb der Arbeitszeit
  • Begleitung von Besuchern in abgegrenzte Betriebsbereiche

Fechenheim und die Hanauer Landstraße

Im Osten der Stadt entstand ab 1870 mit den Cassella-Farbwerken einer der großen Arbeitgeber der Gegend. Auf dem früheren Werksgelände südlich der Bahnlinie liegt heute ein Industriepark von rund 42 Hektar mit mehr als 25 Firmen und über 850 Beschäftigten, darunter Biospring mit etwa 500 Mitarbeitenden. Die Allessa hat dort weiterhin einen Chemiestandort. Im angrenzenden Industriegebiet betreibt Siemens ein Schaltanlagenwerk, in dem 2024 rund 1.600 Menschen arbeiteten und für das bis 2027 ein Ausbau angekündigt ist.

Nördlich der Hanauer Landstraße reicht das Gewerbegebiet Fechenheim-Nord/Seckbach auf etwa 185 Hektar bis an das Seckbacher Ried. Entlang der Straße selbst reihen sich seit den 1990er-Jahren Autohäuser, dazu Lebensmittelbetriebe und Logistiker. Für Fahrzeughöfe, Werkstätten und Lager in dieser Lage sind feste Torzeiten am Tag und Kontrollen nach Feierabend eine häufige Kombination.

Osthafen und Luftfracht: Ware in Bewegung

Der Osthafen wurde 1912 eröffnet und zieht sich mit vier Hafenbecken am nördlichen Mainufer entlang. Neben Mühlen und Umschlagbetrieben haben sich dort Händler und Gewerbe angesiedelt, über die städtische Hafenbahn liefen 2017 rund 730.000 Tonnen Güter. Wo Schiff, Schiene und Straße zusammenkommen, ist die Frage nach dem richtigen Fahrzeug an der richtigen Rampe Alltag.

Am Flughafen liegen die beiden Frachtzentren CargoCity Nord und CargoCity Süd. Allein die CargoCity Süd umfasst 98 Hektar, dort arbeiten seit 1996 Speditionen und Abfertiger. Innerhalb luftsicherheitsrechtlich geregelter Bereiche gelten eigene Zulassungen; diese Flächen grenzen wir in jedem Angebot ausdrücklich ab. Außerhalb davon, etwa an Lagern, Fahrzeughöfen und Bürogebäuden von Logistikfirmen, übernehmen wir Pforte, Zufahrtskontrolle und Streifen.

Werkschutz vorhabenbezogen: so bereiten wir den Einsatz vor

Unsere eigenen Standorte sind Neumünster, Berlin und Bremen. Hessen gehört nicht zu unserer Kernregion, ein Büro in Frankfurt haben wir nicht. Einen Werkschutz übernehmen wir deshalb nur, wenn wir vor der Zusage geklärt haben, dass wir die Posten über die ganze Laufzeit mit eigenem Personal besetzen können. Fällt die Prüfung negativ aus, sagen wir Ihnen das.

Steht der Auftrag, gehen wir das Gelände mit Ihnen ab und halten in einer Dienstanweisung fest, was am Tor gilt: welche Ausweise gültig sind, wie Lieferungen angemeldet werden, wer im Störfall informiert wird und welche Bereiche gesperrt bleiben. Diese Anweisung gilt für jede Kraft, die den Posten übernimmt. Eingesetzt werden Mitarbeitende mit Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO. Wir sind nach ISO 9001 zertifiziert und arbeiten nach DIN 77200. Bei Fragen und Vorfällen sind wir unter +49 4321 78 33 590 rund um die Uhr erreichbar.

Kosten für Werkschutz in Frankfurt

Als Richtwert nennen wir 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo Sie innerhalb dieser Spanne landen, hängt vor allem davon ab, wie viele Stunden am Tag ein Tor besetzt sein muss, wie hoch der Anteil an Nacht-, Sonn- und Feiertagsstunden ist und ob für die Aufgabe die Sachkundeprüfung verlangt wird. Ein langer Dauerauftrag mit gleichbleibenden Schichten lässt sich günstiger kalkulieren als ein kurzer Einsatz während eines Stillstands.

Nicht jedes Gelände braucht rund um die Uhr einen besetzten Posten. Oft reicht ein Tor zu den Lieferzeiten und in der Nacht eine Streife. Den Überblick über das Land finden Sie unter Werkschutz in Hessen, weitere Leistungen in der Stadt auf der Seite Sicherheitsdienst Frankfurt am Main. Für Betriebe östlich der Stadtgrenze gibt es Offenbach.

Häufige Fragen

Häufige Fragen kurz beantwortet

Übernehmen Sie Werkschutz im Industriepark Höchst?+

Für einzelne Nutzer des Parks können wir Posten und Kontrollen übernehmen, abgestimmt mit den Regeln des Standortbetreibers. Den Umfang und die Schnittstellen zu den Diensten des Parks klären wir vorher mit Ihnen.

Dürfen Ihre Kräfte in der CargoCity eingesetzt werden?+

Außerhalb luftsicherheitsrechtlich geregelter Bereiche ja, etwa an Lagern und Höfen von Speditionen. Innerhalb solcher Bereiche gelten eigene Zulassungen, das schreiben wir im Angebot klar heraus.

Können Sie einen Revisionsstillstand mit vielen Fremdfirmen absichern?+

Ja. Wir besetzen dann zusätzliche Tore, führen Listen der zugelassenen Firmen und Personen und melden Abweichungen sofort an Ihre Ansprechperson.

Haben Sie Personal in Frankfurt?+

Wir haben in Hessen kein Büro. Einsätze in Frankfurt übernehmen wir vorhabenbezogen, nachdem wir Personal und Anreise für die gesamte Laufzeit geprüft haben.

Was tut die Kraft am Tor, wenn ein Fahrer keine Papiere hat?+

Sie hält Rücksprache mit Ihrem Wareneingang oder der benannten Kontaktperson. Ohne Freigabe fährt das Fahrzeug nicht auf das Gelände, der Vorgang wird im Bericht festgehalten.

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Schicken Sie uns Lageplan, Torzeiten und das Volumen an Lieferungen. Wir prüfen Personal und Anfahrt und machen Ihnen einen konkreten Vorschlag.