Ein Bezirk mit Flugzeugtechnik, Lagern und Konzernzentralen
Hamburg-Nord ist mit gut 331.000 Einwohnern auf knapp 58 Quadratkilometern einer der dichter besiedelten Bezirke der Stadt. Trotzdem gibt es hier Industrie und Technik in einer Größenordnung, die man in einem Wohnbezirk nicht vermutet. Der Flughafen belegt den größten Teil von Fuhlsbüttel, und an seinem Südrand arbeitet die Technikbasis von Lufthansa Technik. Dort werden unter anderem Passagierflugzeuge zu VIP- und Regierungsmaschinen umgerüstet – mit Hallen, Werkstätten und Lagern, in denen hochwertige Bauteile liegen.
Weiter nördlich, in Langenhorn, sind Gewerbeflächen wie der Lademannbogen an der Grenze zu Hummelsbüttel und der Valvo Park am Tarpen entstanden, auf einem Gelände, auf dem früher Elektronik gefertigt wurde. Im Süden des Bezirks prägen dagegen große Verwaltungssitze das Bild. Für Werkschutz bedeutet das sehr unterschiedliche Aufgaben auf engem Raum.
Wo im Bezirk Werkschutz typischerweise anfällt
Die folgende Übersicht nennt Lagen und Betriebsarten, an denen Pforten- und Werkschutzaufgaben üblich sind. Es handelt sich nicht um eine Kundenliste:
- Technik- und Werkstattflächen im Süden des Flughafens, erreichbar über den Weg beim Jäger in Groß Borstel
- Luftfrachtzentrum am Flughafen mit Annahme, Umschlag und Lkw-Verkehr außerhalb des Sicherheitsbereichs
- Gewerbeflächen am Lademannbogen und im Valvo Park am Tarpen in Langenhorn
- Konzern- und Verbandssitze in der City Nord, etwa am Kapstadtring und am Überseering
- Hauptverwaltungen in Barmbek, zum Beispiel an der Habichtstraße und am Osterbekkanal
- Werkstatt- und Lagerflächen entlang der Alsterkrugchaussee und der Langenhorner Chaussee
Die klare Grenze am Flughafen
Am Flughafen gibt es eine Linie, die wir offen benennen: Aufgaben nach dem Luftsicherheitsgesetz – also Kontrollen von Passagieren, Gepäck, Fracht und Personal im Sicherheitsbereich – erfordern eigene Zulassungen und sind nicht Teil unseres Angebots. Was wir übernehmen, liegt außerhalb dieser Zone: Werkstore, Mitarbeiterparkplätze, Lager, Bürogebäude und Hallen von Zulieferern und Dienstleistern im Umfeld des Flughafens.
Gerade dort ist der Bedarf an geregeltem Zutritt hoch. Fremdfirmen kommen für Wartungen, Kurierdienste liefern Ersatzteile an, Schichtwechsel bringen viele Menschen gleichzeitig ans Tor. Unsere Kräfte prüfen Ausweise und Besucheranmeldungen, gleichen Fahrzeuge mit Lieferavis ab, geben Schlüssel und Besucherkarten aus und halten fest, wer wann gekommen und gegangen ist.
Pforte, Hof und Halle im Alltag
An der Pforte beginnt der Tag mit der Übergabe aus der Nachtschicht: offene Vorgänge, angekündigte Lieferungen, Fremdfirmen mit Arbeitsfreigabe. Danach folgen Anmeldung von Besuchern, Ausgabe von Ausweisen und die Abstimmung mit dem Lager, welche Rampe frei ist. Wer keinen Termin hat, wird nicht durchgewunken, sondern wartet, bis jemand aus dem Betrieb ihn abholt.
Zwischen den Toröffnungen gehen unsere Kräfte festgelegte Kontrollpunkte ab: Notausgänge, Brandschutztüren, Sprinkler- und Brandmeldezentrale, Ladezonen für Flurförderzeuge, Außenlager und Zaunlinien. Auffälligkeiten werden mit Foto und Uhrzeit dokumentiert und je nach Dringlichkeit sofort an Ihre Bereitschaft gemeldet.
In Verwaltungssitzen der City Nord verschiebt sich der Schwerpunkt: Empfang, Besucherlenkung über mehrere Etagen, Tiefgaragen und die Schließung nach Büroschluss. Auch das ist Werkschutz – nur mit Anzug statt Warnweste.
Planung, Personal und Ablösung
Hamburg gehört zu unserem täglichen Einsatzgebiet; die Disposition sitzt am Hauptsitz in Neumünster, eine Niederlassung in Hamburg unterhalten wir nicht. Für Ihr Werk planen wir feste Stammkräfte, die Gelände, Ansprechpartner und Abläufe kennen. Vertretungen werden vorher eingewiesen, damit Urlaub oder Krankheit keine Lücke an der Pforte reißt.
Alle Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für Aufgaben mit erweiterten Befugnissen die Sachkundeprüfung. Unsere Abläufe folgen der DIN 77200 und dem Qualitätsmanagement nach ISO 9001. Betriebe mit weiteren Standorten in Norderstedt oder anderen Hamburger Bezirken können diese im selben Vertrag führen; einen Überblick über den Bezirk gibt die Seite Sicherheitsdienst Hamburg-Nord.
Was Werkschutz in Hamburg-Nord kostet
Werkschutz ist fast immer ein Dauerauftrag mit festen Wochenstunden. Als Richtwert nennen wir 23 bis 50 € netto je Stunde. Eine nur werktags zu Bürozeiten besetzte Empfangspforte bewegt sich eher am unteren Ende, eine rund um die Uhr laufende Torkontrolle mit vielen Nacht-, Sonn- und Feiertagsstunden eher am oberen.
Daneben zählen die Zahl der Tore, die Bedienung von Videotechnik oder Leitstand, Sprachkenntnisse für internationale Fahrer und besondere Unterweisungen, etwa für Gefahrstoffbereiche. Nach einer Begehung erhalten Sie ein Angebot, in dem jeder dieser Punkte einzeln ausgewiesen ist.


