Industriestadt am Rhein, nicht nur Domstadt
Wer an Köln denkt, denkt selten zuerst an Werkstore. Dabei gehört die Stadt zu den großen Standorten der Chemie- und Automobilindustrie in Deutschland. Der Schwerpunkt liegt im Norden: Niehl gilt als das wichtigste Industrie- und Gewerbegebiet der Stadt, mit dem Ford-Werk, dem größten der Kölner Rheinhäfen, petrochemischen Anlagen, einem Gaskraftwerk und einer Müllverbrennung. Weiter nördlich, in Worringen, betreibt INEOS Chemieanlagen mit einem Steamcracker. Im Süden, in Godorf, liegt ein Werk des Shell Energy and Chemicals Park Rheinland, das Rohöl zu Kraftstoffen, Heizöl, Bitumen und chemischen Grundstoffen verarbeitet.
Solche Standorte haben eines gemeinsam: Der Betrieb endet nicht um 17 Uhr. Schichtwechsel, Anlieferungen, Wartungsfirmen und Besucher sorgen dafür, dass an den Toren fast immer Bewegung ist. Genau dort setzt Werkschutz an.
Wo in Köln Werkschutz gebraucht wird
Die folgenden Standorte zeigen, wie breit der Bedarf in Köln gestreut ist. Es sind Beispiele aus der Stadt, keine Referenzen von uns:
- Ford-Werk in Niehl, wo seit 2024 Elektroautos vom Band laufen, mit Entwicklungs- und Ersatzteilzentrum in Merkenich
- Chemiestandort von INEOS an der Alten Straße in Worringen
- Shell-Werk in Godorf mit Hafen und Tanklagern im Kölner Süden
- Häfen Niehl I und II mit Terminal für den kombinierten Verkehr zwischen Schiene und Straße
- Containerbahnhof Eifeltor, einer der großen Umschlagbahnhöfe Europas
- Frachtbereich am Flughafen Köln/Bonn in Porz-Grengel, Drehkreuz von UPS und FedEx
- Medien- und Studiogelände am Butzweilerhof und im Coloneum in Ossendorf
Hinzu kommen zahlreiche Zulieferer, Speditionen und Lagerhallen, die sich rund um diese Standorte angesiedelt haben, etwa im AirportBusinessPark in Gremberghoven oder im Gewerbegebiet Marsdorf an der A 1.
Chemie und Raffinerie: Fremdfirmen im Takt der Anlage
In Worringen und Godorf ist nicht das tägliche Personal die größte Herausforderung, sondern der Stillstand. Wenn Anlagen für Revisionen abgefahren werden, sind oft mehr Beschäftigte von Fremdfirmen auf dem Gelände als eigene Mitarbeiter. Jeder von ihnen braucht eine gültige Unterweisung, eine Zuordnung zu einem Auftrag und einen Ausweis, der zu den Bereichen passt, die er betreten darf.
Unsere Kräfte arbeiten dort nach Ihren Regeln: Sie gleichen Namen mit den Listen der Auftragsabwicklung ab, geben Ausweise aus und nehmen sie bei Feierabend wieder entgegen, kontrollieren mitgeführtes Werkzeug und Fahrzeuge und weisen ab, wer nicht angemeldet ist. Fotografierverbote, Rauchverbote und Zonen mit besonderen Anforderungen setzen sie durch, ohne selbst in den Anlagenbetrieb einzugreifen. Wo Ihre eigene Werkfeuerwehr oder Leitwarte zuständig ist, halten wir uns an deren Meldewege.
Autowerk, Hafen und Luftfracht: Lkw im Minutentakt
In Niehl und am Flughafen dreht sich vieles um Fahrzeuge. Zulieferer liefern Teile in festen Zeitfenstern, Containerfahrzeuge holen Ladung an der Kaikante ab, nachts landen Frachtmaschinen, deren Sendungen bis zum Morgen weiter müssen. Am Tor zählt deshalb Tempo, ohne dass die Kontrolle leidet: Kennzeichen und Frachtpapiere prüfen, Fahrer in Regeln und Wege einweisen, Plomben abgleichen, Wartezonen freihalten.
Am Werkschutz eines Hafen- oder Logistikgeländes hängt außerdem, ob Zäune und Freilager nachts unversehrt bleiben. Unsere Kräfte gehen dafür feste und wechselnde Runden über Lagerplätze, entlang von Gleisen und an den Kaianlagen und melden jede Auffälligkeit an die Schichtleitung. Für Betriebe mit Sitz in mehreren Rheinstädten lässt sich der Werkschutz in Köln mit Standorten in Leverkusen oder Dormagen abstimmen.
So bereiten wir einen Werkschutz in Köln vor
Köln liegt außerhalb unserer Kernregion Nord, ein eigenes Büro haben wir in Nordrhein-Westfalen nicht. Werkschutz übernehmen wir dort vorhabenbezogen. Am Anfang steht ein Gespräch über Ihre Anforderungen: Wie viele Tore, welche Öffnungszeiten, wie viele Besucher und Fremdfirmen am Tag, welche Revisionen stehen an? Danach prüfen wir ehrlich, ob wir die Dienste mit festen Kräften dauerhaft besetzen können, und sagen Ihnen das, bevor ein Vertrag entsteht.
Vor dem ersten Dienst gibt es eine Begehung mit Ihrer Werksleitung oder Sicherheitsfachkraft, eine Dienstanweisung für jeden Posten und eine Einweisung in Ihre Notfallpläne. Die Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für Pforten mit Publikumsverkehr setzen wir auch Personal mit Sachkundeprüfung ein. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert und rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar.
Was ein dauerhafter Werkschutz kostet
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Weil Werkschutz meist als Dauerauftrag läuft, rechnen sich feste Besetzungspläne besser als einzelne Einsätze: Wer dieselben Kräfte das ganze Jahr an einem Tor hat, spart Einarbeitung und gewinnt Routine. Teurer werden Nacht-, Sonn- und Feiertagsstunden, zusätzliche Posten während einer Revision und Aufgaben, für die eine Sachkundeprüfung verlangt wird.
Für eine erste Einschätzung reichen uns Zahl der Tore, Öffnungszeiten und Ihre Zutrittsregeln. Mehr über das Land lesen Sie auf der Seite Werkschutz in Nordrhein-Westfalen, allgemeine Informationen zur Stadt unter Sicherheitsdienst Köln.


