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Werkschutz in Lauenburg/Elbe:Tore und Gelände am Wasser kontrollieren

Wo Elbe und Elbe-Lübeck-Kanal zusammentreffen, arbeiten Schiffbau, Papierverarbeitung und Dienstleister mit großen Freiflächen. Werkschutz sorgt dafür, dass nur Befugte auf diese Gelände gelangen und nachts niemand unbemerkt bleibt.

Kreis Herzogtum Lauenburg · ISO 9001 · DIN 77200

Industrie zwischen Fluss, Kanal und Bundesstraße

Lauenburg ist die südlichste Stadt Schleswig-Holsteins und seit Jahrhunderten von der Schifffahrt geprägt. Die Werft der Familie Hitzler wurde 1885 gegründet und baut bis heute Binnen- und Spezialschiffe, dazu kommen Reparaturen. Neben dem Schiffbau stehen in der Stadt ein Werk für Wellpappe, ein Textil-Service und das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt mit seinen Anlagen am Kanal.

Diese Betriebe unterscheiden sich stark: Auf einer Werft wechseln Gewerke und Zulieferer je nach Auftrag, in der Papierverarbeitung bestimmen Lkw-Takte und Lagerbestände den Alltag, und ein Textil-Service lebt von pünktlichen Touren am frühen Morgen. Ein Werkschutzkonzept für Lauenburg muss deshalb vom einzelnen Betrieb aus gedacht werden, nicht von einer Schablone.

Betriebe und Flächen mit Werkschutzbedarf

Die Liste zeigt, wo in Lauenburg Werkschutzaufgaben typischerweise anfallen. Sie benennt keine Kunden:

  • Hitzler-Werft – rund 50 Beschäftigte, Helling an der Elbe, Anlagen am Nordufer des Elbe-Lübeck-Kanals und eine Halle südlich davon
  • Werk Lauenburg von Smurfit Kappa Wellpappe Nord – Produktion und Lager mit hohem Anteil brennbarer Materialien
  • MEWA Textil-Service – Wäscherei und Logistik mit Tourenverkehr
  • Schleuse Lauenburg am Kanalanfang – 2006 erneuert, 115 Meter Kammerlänge
  • Kommunaler Hafen am Elbe-Lübeck-Kanal mit Liegestellen und Yachthafen in der Nähe
  • Gewerbeflächen am nördlichen Stadtrand an der B 209, mittelfristig um rund 30 Hektar erweitert

Torwache, Zutritt und Lieferverkehr

Kern des Werkschutzes ist die Kontrolle am Tor. Unsere Kräfte gleichen Mitarbeiter- und Besucherausweise ab, erfassen Kennzeichen, prüfen Frachtpapiere gegen Ihre Avise und weisen Lkw in die richtige Ladezone. Wo Sie Fahrzeug- oder Mitnahmekontrollen wünschen, führen wir sie nach Ihrer Betriebsanweisung und mit Rücksicht auf die Mitbestimmung durch.

Auf einer Werft kommt eine Besonderheit hinzu: Neben dem Landtor gibt es den Zugang vom Wasser. Schiffe zur Reparatur bringen eigene Besatzungen mit, Ausrüster legen an, und auf dem Kanal herrscht Sportbootverkehr. Wir halten fest, wer über die Wasserseite das Gelände betritt, und melden fremde Boote an Liegeplätzen, die nicht vereinbart sind.

Für Betriebe mit Lieferungen in der Nacht übernehmen wir die Schlüsselgewalt über Tore und Rampen, öffnen nach festgelegter Liste und schließen nach Abfahrt wieder. So muss niemand aus Ihrer Belegschaft um drei Uhr morgens ins Werk.

Streife über Hallen, Lager und Ufer

Außerhalb der Betriebszeiten wird das Gelände bestreift. Die Route legen wir so, dass Hallentore, Brandabschnitte, Gefahrstofflager, Strom- und Druckluftanlagen sowie Zaunverläufe am Ufer erfasst werden. Kontrollpunkte werden elektronisch quittiert, Abweichungen wie offene Tore oder laufende Maschinen melden wir sofort an Ihren Bereitschaftsdienst.

Gerade in der Papier- und Kartonverarbeitung zählt die Aufmerksamkeit für Brandgerüche, warme Antriebe und Glutnester nach Schichtende. Unsere Kräfte kennen die Standorte der Feuerlöscher und Brandmelder und wissen, wen sie im Ernstfall in welcher Reihenfolge anrufen.

Liegt das Werk nahe am Wasser, gehört auch der Pegel zur Lage. Bei steigender Elbe dokumentieren wir den Zustand von Toren und tiefer gelegenen Lagerflächen und informieren Sie nach Absprache frühzeitig.

Organisation aus der Kernregion

Lauenburg liegt in unserer Kernregion Nord, Planung und Einsatzleitung sitzen in Neumünster. Für Betriebe mit weiteren Standorten im Kreis, etwa in Geesthacht oder Mölln, lassen sich Werkschutz und Streifen in einem Vertrag bündeln.

Wir setzen Personal mit Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO ein, das Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Jede Kraft wird vor dem ersten Dienst in Ihr Werk eingewiesen, Vertretungen ebenso. Mehr zum Leistungsumfang lesen Sie unter Werkschutz, die Lage im ganzen Land unter Werkschutz in Schleswig-Holstein.

Kosten eines dauerhaften Werkschutzes

Werkschutz ist fast immer ein Dauerauftrag mit festen Besetzungszeiten. Als Richtwert nennen wir 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo Ihr Werk liegt, hängt davon ab, ob die Pforte rund um die Uhr besetzt sein muss oder nur nachts, wie viele Stunden auf Wochenenden und Feiertage fallen und welche Zusatzaufgaben anfallen, etwa Bedienung einer Schrankenanlage, Annahme von Störmeldungen oder Fahrzeugkontrollen. Bei langen Laufzeiten mit gleichbleibender Besetzung lässt sich die Planung besonders verlässlich gestalten.

Häufige Fragen

Häufige Fragen kurz beantwortet

Kontrollieren Sie auch den Zugang von der Wasserseite einer Werft?+

Ja. Wir erfassen anlegende Schiffe und deren Besatzungen nach Ihrer Liste und melden Boote oder Personen, die ohne Anmeldung an Ihren Liegeplätzen festmachen.

Reicht für einen mittelgroßen Betrieb in Lauenburg eine Nachtstreife?+

Oft ja. Wenn tagsüber die eigene Belegschaft den Zutritt im Blick hat, kann eine Streife nach Schichtende mit Verschluss und Kontrollpunkten genügen. Wir besprechen das bei einer Begehung.

Können Sie nächtliche Lieferungen annehmen?+

Ja. Wir öffnen Tore nach Lieferliste, prüfen die Papiere, lassen entladen und schließen nach Abfahrt wieder. Abweichungen dokumentieren wir für Ihre Disposition.

Was passiert bei Hochwasser an der Elbe?+

Wir behalten den Pegel im Blick, prüfen tiefer gelegene Bereiche und informieren Ihren Bereitschaftsdienst nach dem vereinbarten Ablauf. Maßnahmen am Gelände selbst bleiben Ihre Entscheidung.

Wie lange dauert der Start eines Werkschutzes in Lauenburg?+

Für eine Übergangsbesetzung genügen meist wenige Tage. Ein eingearbeitetes Stammteam für den Dauerbetrieb planen wir mit einigen Wochen Vorlauf.

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Zeigen Sie uns Ihr Gelände und Ihre Abläufe. Wir schlagen eine Besetzung vor, die zu Schichtbetrieb, Lieferverkehr und Lage am Wasser passt.