Ein Industriestandort mit langer Linie
In Löbau wird seit dem 19. Jahrhundert produziert. 1846 entstand das Brauhaus am Theaterplatz, aus dem die heutige Bergquell-Brauerei hervorging, im selben Jahr erreichte die Eisenbahn von Dresden nach Görlitz die Stadt. 1859 gründete sich der Klavierbau August Förster, später kamen Färberei, Zuckerfabrik, Granitwerk und ein Bahnbetriebswagenwerk hinzu. Einiges davon ist verschwunden, anderes gewachsen.
Heute braut Bergquell in Anlagen, die 1996 im Gewerbegebiet West neu gebaut wurden, unter anderem den Lausitzer Porter. Palfinger fertigt in Löbau Hubarbeitsbühnen, ULT entwickelt und baut seit 2000 im Gewerbegebiet Kittlitz Absaug- und Filtergeräte. Dazu kommen Tischlerei, Stempelherstellung und mittelständische Zulieferer. Die Werke sind keine Konzernstandorte mit eigener Sicherheitsabteilung, sondern Betriebe, in denen die Geschäftsführung selbst entscheidet, wer abends das Tor schließt.
Die Gewerbestandorte im Überblick
Für den Werkschutz ergeben sich daraus sehr unterschiedliche Bilder. In einer Brauerei stehen Fässer, Leergut und Tanklastwagen auf dem Hof. In einer Feuerverzinkerei liegen Stahlteile im Freien, beim Baustoffhandel lagern Waren, die sich auf jeder privaten Baustelle verwenden lassen. Ein Kunststoffbetrieb hat vor allem Maschinen und Werkzeuge, deren Ausfall teurer ist als der Diebstahl selbst.
- Gewerbegebiet West: Brauerei, Lager und Abfüllung
- Gewerbe- und Industriepark Oberlausitz zwischen Kernstadt und Kittlitz an der S 112: Absaug- und Filtertechnik, Feuerverzinkung, Pelletherstellung, Logistik, Pressegroßhandel
- Gewerbegebiet Löbau Nord an der Weißenberger Straße: Baustoffgroßhandel, Kunststofffertigung, Stahlbau, Landmaschinenservice, Autohäuser
- Werk für Hubarbeitsbühnen von Palfinger
- Klavierbau August Förster mit Holzlager und Werkstätten
- Neues Gewerbegebiet Löbau West II, in dem ab 2026 die ersten Betriebe bauen sollen
Was an der Pforte passiert
Am Werktor entscheidet sich, ob Sie wissen, wer auf Ihrem Gelände ist. Wir empfangen Besucher und Lieferanten, prüfen Ausweise und Aufträge, vergeben Besucherkarten und tragen jede Ein- und Ausfahrt mit Kennzeichen und Uhrzeit ein. Lkw gleichen wir mit Lieferschein oder Frachtbrief ab, auf Wunsch auch mit einem Blick auf die Ladefläche bei der Ausfahrt.
Fremdfirmen erhalten bei uns eine kurze Einweisung in Ihre Hausregeln, bevor sie die Halle betreten: Schutzausrüstung, Rauchverbot, Sammelplatz. Wer die Regeln missachtet, wird angesprochen, und der Vorfall steht im Schichtbericht. Welche Befugnisse unsere Kräfte genau haben, regelt die Dienstanweisung, die wir vor dem Start gemeinsam mit Ihnen schreiben.
Zwischen den Schichten und am Wochenende
Viele Löbauer Betriebe arbeiten in einer oder zwei Schichten. Danach stehen Hallen, Fuhrpark und Freilager leer, oft direkt an der B 6 oder an der S 112, über die man in wenigen Minuten auf der B 178 und Richtung Autobahn ist. Genau diese Stunden decken wir ab: Rundgänge über das Gelände, Kontrolle der Tore und Zäune, ein Blick auf Kompressoren, Kühlanlagen und Heizungen, die nachts weiterlaufen.
Fällt etwas auf, etwa ein offenes Rolltor, ein Leck oder eine Maschine, die nicht abgeschaltet wurde, handeln wir nach Ihrer Meldekette und rufen die genannten Personen an. Am Wochenende übernehmen wir auf Wunsch die Annahme von Lieferungen oder begleiten Wartungsfirmen, damit niemand aus Ihrer Belegschaft dafür kommen muss.
Vorhabenbezogen in Sachsen
Staffsec hat seinen Hauptsitz in Neumünster und Standorte in Berlin und Bremen, die eigene Personalplanung liegt im Norden. Ein Büro in Sachsen haben wir nicht. Werkschutz in Löbau übernehmen wir deshalb vorhabenbezogen: Wir prüfen vor der Zusage, ob Schichtmodell, Laufzeit, Urlaub und Krankheitsvertretung mit unserem Personal abgedeckt sind, und sagen es Ihnen ehrlich, wenn nicht.
Unsere Kräfte sind nach § 34a GewO unterrichtet, für Pfortendienste mit Zutrittsentscheidungen setzen wir sachkundegeprüfte Mitarbeiter ein. Die Zertifizierung nach ISO 9001 und DIN 77200 gibt den Rahmen. Weitere Informationen finden Sie unter Werkschutz und Werkschutz in Sachsen, zur Stadt unter Sicherheitsdienst Löbau und für Betriebe in Richtung Neiße unter Görlitz.
Was Werkschutz in Löbau kostet
Der Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Ein dauerhafter Pfortendienst mit gleichbleibenden Zeiten lässt sich gut planen und bewegt sich eher im unteren Bereich. Teurer werden Nacht-, Sonn- und Feiertagsstunden, Doppelbesetzungen, sachkundegeprüftes Personal und die Anreise aus dem Norden, die wir im Angebot getrennt ausweisen.


