Werkschutz in einer Gemeinde ohne Großindustrie
Petershagen/Eggersdorf ist vor allem Wohnort für Menschen, die in Berlin oder im Umland arbeiten. Große Fabriken gibt es hier nicht. Werkschutz bedeutet in der Gemeinde deshalb etwas anderes als an einem Chemiestandort: Es geht um mittelständische Betriebe, deren Wert auf dem Hof steht – Transporter, Bagger, Anhänger, Baustoffe, Fenster und Metallteile, die auf ihren Einbau warten.
Solche Betriebe arbeiten meist früh am Morgen und sind am späten Nachmittag leer. Viele liegen nicht abgeschirmt in einem Industriegebiet, sondern am Rand von Wohnstraßen oder an den Ausfallstraßen nach Strausberg und Berlin. Wer nachts auf den Hof will, fällt dort kaum jemandem auf.
Gewerbeflächen und Betriebe in der Gemeinde
Die folgende Übersicht nennt öffentlich belegte Standorte und Branchen. Sie zeigt, wo Werkschutz gebraucht werden kann, und ist keine Liste unserer Auftraggeber.
- Das Gewerbegebiet Eggersdorf-Süd, sichtbar von der S-Bahn zwischen Berlin und Strausberg und von der Petershagener Chaussee, mit überwiegend mittelständischen Firmen aus der Region.
- Ein Kfz-Betrieb Am Fuchsbau in Eggersdorf mit Service für Pkw, Nutzfahrzeuge und Anhänger.
- Ein Bauunternehmen an der Akazienstraße für Erdarbeiten, Abriss und Entsorgung.
- Ein Betrieb für Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau am Eggersdorfer Weg.
- Fensterbau, Metallbau und Sonnenschutz, unter anderem an der Strausberger Straße und der Bellevuestraße.
Was auf einem Betriebshof gesichert werden muss
Auf Baubetriebshöfen stehen Maschinen, die sich mit wenig Aufwand verladen lassen: Rüttelplatten, Minibagger, Aggregate. Diesel aus Tanks und Kupfer aus Lagern sind ebenso gefragt. Bei Kfz-Betrieben warten Kundenfahrzeuge über Nacht, und Ersatzteile lagern in Hallen, deren Tore tagsüber ständig offen sind. Fenster- und Metallbauer haben fertige Elemente im Freilager, die einzeln wenig wiegen und zusammen viel Wert haben.
Werkschutz setzt hier an mehreren Punkten an: an der Einfahrt, an den Hallen und am Zaun. Wir kontrollieren morgens, wer mit welchem Fahrzeug kommt, prüfen abends, ob Tore, Tanks und Container verschlossen sind, und gehen nachts das Gelände ab.
- Torkontrolle bei Arbeitsbeginn und bei Anlieferungen außerhalb der Bürozeiten
- Abgleich von Lieferscheinen und Kennzeichen mit den Vorgaben des Betriebs
- Rundgänge über Freilager, Abstellflächen und Hallen in der Nacht
- Aufsicht über Kundenfahrzeuge und Ersatzteillager am Wochenende
- Meldung von Schäden an Zaun, Beleuchtung und Toren mit Uhrzeit im Bericht
Lage an der Achse Berlin–Strausberg
Die Gemeinde liegt zwischen der Berliner Stadtgrenze und Strausberg. Die L 234 führt von Bruchmühle nach Strausberg, die L 303 von Rüdersdorf nach Strausberg, die B 1/B 5 verläuft etwa vier Kilometer südlich, und die A 10 ist über die Anschlussstelle Berlin-Hellersdorf erreichbar. Für Betriebe ist das ein Vorteil, weil Kunden in Berlin und im Umland schnell erreichbar sind. Für Diebe gilt dasselbe: Wer Werkzeug von einem Hof holt, ist in kurzer Zeit auf einer großen Straße.
Deshalb lohnt es sich, die Zeiten zu kennen, in denen niemand auf dem Gelände ist, und gerade diese mit Kontrollen abzudecken. Wir legen die Runden so, dass sie nicht jede Nacht zur gleichen Uhrzeit stattfinden, und verbinden mehrere Höfe in einer Tour, wenn Betriebe in der Nähe dasselbe Anliegen haben.
Planung aus der Kernregion Nord
Brandenburg gehört zu unserer Kernregion Nord. Ein eigenes Büro in Petershagen/Eggersdorf haben wir nicht; der Einsatz wird aus unserer Zweigniederlassung in der Aroser Allee 81 in Berlin geplant. Sie haben einen festen Ansprechpartner, und die Kräfte werden vor Dienstbeginn auf Ihrem Gelände eingewiesen: Zufahrten, Schließplan, Notfallkontakte, Abläufe bei Anlieferungen.
Wenn Ihr Betrieb weitere Standorte etwa in Rüdersdorf bei Berlin oder Strausberg hat, planen wir diese mit. Unser Personal ist nach § 34a GewO unterrichtet oder sachkundegeprüft, das Unternehmen nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Mehr zur Leistung lesen Sie unter Werkschutz, den Landesüberblick unter Werkschutz in Brandenburg.
Kosten für Werkschutz im Doppeldorf
Wir nennen als Richtwert 23 bis 50 € netto je Stunde. Für den Werkschutz zählt dabei vor allem, ob ein Dauerauftrag mit festen Torzeiten vereinbart wird oder ob nur einzelne Nächte und Wochenenden abgedeckt werden sollen. Ein laufender Vertrag lässt sich mit eingearbeiteten Kräften planen, was den Aufwand für Einweisungen senkt.
Weitere Einflüsse sind die Größe des Geländes, die Zahl der Hallen und Tore, der Nacht- und Feiertagsanteil und die geforderte Qualifikation. Schreiben Sie uns, wie Ihr Betrieb arbeitet, und Sie erhalten ein Angebot, das diese Punkte offen aufführt.


