Wachsende Gemeinde, wachsender Baubedarf
Die Einwohnerzahl von Petershagen/Eggersdorf steigt seit der Gemeindebildung 1993, getragen vor allem von Zuzug aus Berlin. Ende 2025 lebten 15.360 Menschen in der Gemeinde. Mehr Familien brauchen mehr Plätze in Schulen und Kitas, mehr Sportangebote und bessere Straßen. Entsprechend wird gebaut: an Schulen, an Sportstätten, an Gemeindestraßen und an Gebäuden, die saniert werden.
Typisch für das Doppeldorf ist, dass diese Baustellen selten auf freiem Feld liegen. Sie stehen zwischen Wohnhäusern, an Schulhöfen oder an Straßen, die während der Bauzeit weiter von Anwohnern genutzt werden. Abends ist die Baustelle offen einsehbar, aber kaum beaufsichtigt.
Aktuelle Bauvorhaben in der Gemeinde
Die genannten Vorhaben sind auf den Seiten der Gemeinde und der beteiligten Stellen veröffentlicht. Wir zählen sie als Beispiele auf, wo Bewachung sinnvoll sein kann, nicht als unsere Aufträge.
- Der dreigeschossige Neubau in Modulbauweise an der Grundschule Am Dorfanger in Petershagen, mit Aufzugsschacht und eigenem Lageplan für das Schulgelände.
- Der Waldsportplatz Petershagen, an dem 2024 Allwetterplatz und Gerätelager fertig wurden und als nächster Schritt zwei Sanitärgebäude beantragt sind.
- Die Sanierung des Dorfsaals samt Nebengelass, für die eine Baugenehmigung vorliegt.
- Ein Bebauungsplan für die alten Gewerbeflächen neben dem Markt an der Ernst-Thälmann-Straße mit Ersatzneubau für die Nahversorgung.
- Der Ausbau der Bötzseestraße zwischen Landhausstraße und Strausberger Straße mit Beleuchtung sowie Geh- und Radweg.
- Neue Straßenbeleuchtung in Ulmenallee, Viktoriastraße und Triftweg in Eggersdorf sowie Ahornallee und Stienitzallee in Petershagen.
Was auf Baustellen im Doppeldorf verschwindet
Beim Modulbau werden fertige Raumelemente angeliefert und auf der Baustelle verbunden. Bis Fenster, Türen und Technik eingebaut und abgeschlossen sind, stehen Kabel, Leuchten, Sanitärteile und Werkzeug offen in den Modulen. Bei Sanierungen alter Säle kommen Gerüste, Container mit Baustoffen und ausgebautes Material dazu. Im Straßenbau lagern Kabeltrommeln, Leuchtenmasten und Pflaster am Straßenrand, oft mehrere Nächte lang.
Wer nachts auf eine solche Baustelle kommt, braucht wenig Zeit, um Kabel, Maschinen oder Kraftstoff zu laden. Neben dem Diebstahl kosten auch Beschädigungen und verschmutzte Rohbauten Geld und Zeit, weil Gewerke warten müssen.
Bewachung, die Anwohner nicht stört
In einem Wohngebiet gelten andere Regeln als im Gewerbegebiet. Dauerlicht, laute Fahrzeuge und häufiges Türenschlagen fallen Anwohnern sofort auf. Wir planen die Bewachung deshalb so, dass sie wirkt, ohne die Nachtruhe zu belasten: ruhige Rundgänge, kurze Halte mit dem Fahrzeug, Taschenlampe statt Flutlicht, wo es möglich ist.
An Schulbaustellen achten wir zusätzlich darauf, dass am Morgen keine Kinder auf das Baufeld gelangen, und melden offene Zäune oder Absperrungen der Bauleitung, bevor der Schulbetrieb beginnt.
- Feste Bewachung über Nacht oder am Wochenende
- Kontrollgänge zu wechselnden Zeiten
- Prüfung von Zaun, Toren, Containern und Gerüsten
- Meldung von Schäden mit Foto und Uhrzeit an die Bauleitung
- Öffnen für Anlieferungen außerhalb der Arbeitszeit nach Absprache
Einsatz aus unserer Berliner Niederlassung
Petershagen/Eggersdorf liegt in Brandenburg, das zur Kernregion Nord gehört. Ein eigenes Büro in der Gemeinde haben wir nicht; der Dienst wird aus unserer Zweigniederlassung in der Aroser Allee 81 in Berlin geplant. Bauleitungen erhalten einen festen Ansprechpartner, der Bauzeit und Bauabschnitte kennt und die Bewachung anpasst, wenn sich der Ablauf ändert.
Bauunternehmen mit weiteren Baustellen, etwa in Strausberg oder Hoppegarten, können diese in dieselbe Planung geben. Unser Personal ist nach § 34a GewO unterrichtet oder sachkundegeprüft, das Unternehmen nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Mehr zur Leistung unter Baustellenbewachung, der Landesüberblick unter Baustellenbewachung in Brandenburg.
Kostenrahmen für die Bauzeit
Richtwert für Baustellenbewachung sind 23 bis 50 € netto je Stunde. Weil Baustellen ein Ende haben, rechnen wir in Bauphasen: Rohbau, Ausbau und Übergabe brauchen unterschiedlich viel Schutz. In der Phase, in der Technik eingebaut, aber noch nicht abgeschlossen ist, lohnt sich oft eine dichtere Bewachung als zu Beginn.
Daneben zählen Wochenenden, Feiertage und Ferienzeiten, in denen gar nicht gearbeitet wird. Wir stellen die Phasen im Angebot getrennt dar, damit Sie Umfang und Dauer an Ihren Bauzeitenplan koppeln können.


