Gewerbe zwischen Stadt und Flugfeld
Strausberg ist traditionell ein Standort für Handwerk, Handel und Dienstleistungen. Ein großer Teil der gewerblichen Flächen liegt im Osten der Stadt, rund um den Verkehrslandeplatz, der 1992 als ziviler Flugplatz zugelassen wurde. Dort und in der Nachbarschaft weist die Raumbeobachtung des Landes vier Gewerbestandorte aus.
Am Flugplatz arbeiten unter anderem die Stemme AG, die seit den 1990er-Jahren Motorsegler baut, und Aerotours als Flugschul- und Luftfahrtbetrieb. Seit 1999 sind neue Hallen, eine Tankstelle und ein Tower entstanden. Werkschutz an einem solchen Standort hat mit teuren Bauteilen, mit Treibstoff und mit Flächen zu tun, die nach Dienstschluss nicht jeder betreten darf.
Die Gewerbestandorte im Überblick
Die Flächenangaben stammen aus der Raumbeobachtung des Landes Brandenburg. Für Werkschutz interessant sind vor allem:
- das Gewerbegebiet Strausberg Nord, mit knapp 55 Hektar brutto der größte Standort, in kommunaler Hand
- der Technologiepark am Verkehrslandeplatz mit rund 18 Hektar und Gleisanschluss
- das Gewerbegebiet Verkehrslandeplatz West mit rund 11 Hektar, von denen ein großer Teil noch verfügbar ist
- das Strausberger Technologie- und Innovations-Centrum, in dem Gewerbehallen und Büros vermietet werden
- die Strausberger Brauerei, die bis zu 180.000 Liter im Jahr brauen kann
- der Betriebshof der Strausberger Eisenbahn am früheren Bahnhof Strausberg Stadt
Am Flugplatz plant ein Entwickler zudem einen Gewerbecampus mit elf Neubauten. Je mehr Firmen dort einziehen, desto mehr gemeinsame Zufahrten und Parkflächen müssen im Auge behalten werden.
Pforte, Fremdfirmen, Streife
An der Pforte eines Gewerbebetriebs entscheidet sich, wer auf das Gelände kommt. Unsere Kräfte gleichen Kennzeichen, Lieferscheine und Besucherlisten ab, geben Ausweise aus und sammeln sie beim Verlassen wieder ein. Bei Wartungsarbeiten oder Umbauten führen sie Listen über Fremdfirmen und deren Mitarbeitende und weisen sie in die Regeln des Betriebs ein.
Nachts und am Wochenende liegt der Schwerpunkt auf der Streife. Wir prüfen Hallentore, Lager im Freien, Fahrzeugstellplätze und Technikräume, achten auf offene Fenster und auf Licht, das nicht brennen sollte. In Betrieben mit Flugzeugen oder Treibstoff halten wir uns an die Sicherheitsregeln des Hauses und betreten Vorfeld und Hangars nur so, wie Sie es festlegen.
Auffälligkeiten melden wir sofort an Ihre Betriebsleitung oder an die Leitstelle Ihres Errichters, wenn eine Alarmanlage aufgeschaltet ist. Jede Runde steht mit Uhrzeit im Bericht.
Was am Strausberger Standort zu beachten ist
Die Gewerbeflächen am Flugplatz liegen am Stadtrand, mit Wald und Feldern ringsum und langen Zaunlinien. Ein Teil der Flächen ist noch unbebaut, was Wege für Unbefugte eröffnet. Wir planen Streifen deshalb so, dass sie Zaun, Tore und Freiflächen in wechselnder Reihenfolge abdecken.
Der Verkehr kommt überwiegend über die L 33 aus Richtung Berliner Ring oder über die B 168. Lieferungen erreichen die Betriebe oft früh am Morgen oder spät am Abend, wenn Büros noch nicht oder nicht mehr besetzt sind. Werkschutz in diesen Zeiten heißt auch: Ware annehmen, Fahrer einweisen, Ladung prüfen.
Für Mieter im Strausberger Technologie- und Innovations-Centrum, die Hallen oder Büros teilen, kann eine gemeinsame Abendkontrolle sinnvoll sein, die alle Einheiten des Hauses abdeckt.
Feste Teams, klare Zuständigkeit
Strausberg gehört zu unserer Kernregion Nord. Ein Büro in der Stadt haben wir nicht; geplant wird aus der Zweigniederlassung Berlin, Aroser Allee 81. Für Werkschutz setzen wir möglichst dieselben Kräfte ein, damit sie Ihre Abläufe, Ihre Ansprechpartner und Ihre Fahrzeuge kennen. Alle haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für Pforte und Streife meist die Sachkundeprüfung. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert und rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 zu erreichen.
Weitere Informationen bieten die Seiten Werkschutz und Werkschutz in Brandenburg. Einen Überblick über die Stadt finden Sie unter Sicherheitsdienst Strausberg.
Kosten für Werkschutz in Strausberg
Als Orientierung gilt ein Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Werkschutz wird oft für viele Monate vergeben, sodass wir das Personal langfristig einplanen können. Wie hoch der Preis am Ende ausfällt, richtet sich nach der Zahl der Posten, nach der Frage, ob rund um die Uhr oder nur außerhalb der Arbeitszeit bewacht wird, und nach Zusatzaufgaben wie Fremdfirmenverwaltung oder Warenannahme. Das konkrete Angebot erhalten Sie nach einem Rundgang über Ihr Gelände.


