Vom Ultramarin zum Auswuchten: Industrie mit langer Linie
Pfungstadt war früh eine Gewerbestadt. Im 18. Jahrhundert stand hier eine Krappfabrik, ab 1845 stellte Wilhelm Büchner in seiner Ultramarinfabrik Farbpigment her, dazu kamen Zündholz-, Zigarren- und Ziegelproduktion. Bis 2023 wurde in der Stadt Bier gebraut. Das heutige Industriegebiet ist nach und nach rund um den alten Pfungstädter Galgen an der Grenze zu Darmstadt-Eberstadt gewachsen, dessen gemauerte Säulen von 1603 noch dort stehen.
Heute prägen Maschinenbau, Service- und Lagerflächen das Bild. Für diese Betriebe ist Werkschutz weniger eine Frage großer Mannschaften als einer zuverlässigen Pforte, sauberer Lieferkontrollen und einer Nachtrunde, die nach Schichtende niemand vergisst.
Betriebe und Flächen im Pfungstädter Gewerbe
Die Beispiele zeigen, welche Art von Standorten es gibt. Sie beruhen auf Veröffentlichungen der Unternehmen und der Stadt; ein Auftragsverhältnis mit uns ist damit nicht gemeint.
- Hofmann Mess- und Auswuchttechnik an der Werner-von-Siemens-Straße 21: Auswuchtmaschinen vom Handgerät bis zur Hochgeschwindigkeits-Sondermaschine, Schleuderprüfstände und Messtechnik; Ende August 2026 wurde der Zusammenschluss mit der deineMaschine GmbH angekündigt.
- Ein Gewerbepark im Industriegebiet Nord-Ost, im September 2021 auf gut 8.200 Quadratmetern Grund begonnen, mit elf Modulen und Mieteinheiten zwischen etwa 450 und 5.300 Quadratmetern für kleinere und mittlere Firmen.
- Das Gewerbegebiet Nordost, für dessen Bebauungsplan die Stadt 2022 eine zweite Änderung über rund 5,15 Hektar angestoßen hat.
- Die Flächen an der Westumgehung, wo seit Ende 2025 ein Bebauungsplan ein Schnellrestaurant und einen Ladepark für Elektrofahrzeuge zulässt.
Pforte, Wareneingang und Besucher
Im Maschinenbau kommen täglich Speditionen mit Bauteilen, Kunden zur Abnahme ihrer Maschinen und Servicetechniker von Fremdfirmen. Jeder davon braucht einen klaren Weg: Anmeldung, Ausweis, Einweisung in Sicherheitsregeln, Begleitung bis zur Halle. Fehlt diese Ordnung, stehen Lkw auf der Straße, Besucher irren über das Gelände, und niemand weiß am Abend, wer noch im Werk ist.
Unsere Kräfte übernehmen die Pforte nach Ihren Vorgaben. Sie führen Besucherlisten, geben Ausweise aus und nehmen sie wieder an, gleichen Lieferscheine mit der Ladung ab und rufen den zuständigen Mitarbeiter, bevor ein Fahrzeug aufs Gelände rollt. Prototypen und Kundenmaschinen bleiben dabei, wo sie hingehören: außer Sicht von Besuchern, die dort nichts zu suchen haben.
Nach Schichtende: Tore, Freilager, Technik
Viele Betriebe im Pfungstädter Gewerbe arbeiten nicht rund um die Uhr. Nach Feierabend stehen Rolltore, Container und Freilager unbeaufsichtigt, und Störungen an Kompressoren oder Heizung fallen erst am Morgen auf. Eine Werkschutzrunde schließt diese Lücke: Tore prüfen, Zäune ablaufen, Fahrzeuge kontrollieren, auf ungewöhnliche Geräusche oder Gerüche achten.
Wir legen die Runde mit Ihnen fest und halten jede Kontrolle mit Uhrzeit im Bericht fest. Meldet die Alarmanlage über Ihren Errichter einen Vorfall, fährt unsere Kraft zum Objekt und klärt die Lage, bevor Ihr Bereitschaftsdienst aus dem Bett muss. Mehr zum Standort finden Sie unter Sicherheitsdienst Pfungstadt.
Vorhabenbezogen, aber mit fester Besetzung
Unsere Standorte liegen in Neumünster, Berlin und Bremen; in Hessen haben wir kein Büro. Werkschutz in Pfungstadt übernehmen wir deshalb nur nach einer Vorprüfung: Welche Dienstzeiten, wie viele Kräfte, welche Qualifikation, welche Einarbeitung? Erst wenn Personal und Anreise geklärt sind, sagen wir zu.
Für Werkschutz arbeiten wir mit einer festen Stammbesetzung, die Ihr Werk, Ihre Ansprechpartner und Ihre Abläufe kennt. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert; unsere Kräfte haben die Unterrichtung oder die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, je nach Aufgabe. Sie erreichen uns rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590. Werkschutz an anderen Orten im Land: Werkschutz in Hessen.
Kosten für Werkschutz in Pfungstadt
Der Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Werkschutz ist meist ein Dauerauftrag, und das wirkt sich aus: Wer eine Pforte über Monate an Werktagen besetzt, zahlt je Stunde weniger als für einen einzelnen Wochenenddienst. Nachtstunden, Feiertage und Aufgaben mit Sachkundeprüfung liegen höher in der Spanne.
Kommen Pforte und Nachtrunde aus einer Hand, lassen sich Übergaben und Anreise besser planen. Sie erhalten ein Angebot, das Besetzung, Zeiten und Zuschläge einzeln ausweist.


