Zwei Gewerbeschwerpunkte, zwei Verkehrsachsen
Die Wirtschaft in Rottenburg ruht nicht auf einem einzelnen Großwerk, sondern auf vielen mittelständischen Betrieben. Die Stadt selbst nennt Handwerk, produzierendes Gewerbe, Dienstleistungen und Nischenbetriebe als Säulen. Räumlich verteilt sich das vor allem auf zwei Bereiche: im älteren Gewerbegebiet Siebenlinden am Ostrand der Kernstadt und im Gäu rund um Ergenzingen, wo die Autobahn nah ist.
Für den Werkschutz heißt das: Es gibt selten das eine Werkstor mit Hunderten Beschäftigten im Schichtwechsel, sondern Betriebe mit einer oder zwei Einfahrten, viel Lieferverkehr und Hallen, die nachts und am Wochenende leer stehen. Gerade dort lohnt ein Dienst, der genau zu den Zeiten besetzt ist, in denen kein eigenes Personal mehr auf dem Hof ist.
Gewerbelagen mit Bedarf an Werkschutz
Diese Lagen und Unternehmen sind öffentlich belegt. Sie beschreiben das Umfeld, Kunden von uns sind sie nicht.
- Gewerbegebiet Siebenlinden: seit den 1970er-Jahren gewachsen, rund 75 Hektar und etwa 350 Unternehmen, von der B 28 in einen östlichen und einen westlichen Teil getrennt.
- Ein neues Postverteilzentrum, das in einer bestehenden Immobilie in Siebenlinden eingerichtet wurde.
- Gewerbepark Ergenzingen-Ost an der B 28a zwischen Kernstadt und Ergenzingen, mit kurzer Verbindung zur A 81.
- Logistikzentrum des Outdoorhändlers Bergfreunde in Ergenzingen, inzwischen auf 20.000 Quadratmeter erweitert; das Unternehmen gehört seit 2024 zur Decathlon-Gruppe.
- Baisinger BierManufaktur im Stadtteil Baisingen, eine Familienbrauerei mit Gründungsjahr 1775.
Lkw, Rampen und Fremdfirmen an der Einfahrt
In einem Versand- oder Lagerbetrieb entscheidet die Einfahrt darüber, ob der Tag geordnet läuft. Unsere Kräfte gleichen Kennzeichen, Spedition und Ladeliste mit dem angemeldeten Zeitfenster ab, weisen die Fahrer an die freie Rampe und halten fest, wann ein Fahrzeug den Hof wieder verlässt. Wer ohne Anmeldung kommt, wartet vor dem Tor, bis die Disposition zustimmt.
Handwerker, Reinigungsfirmen und Servicetechniker werden mit Namen, Auftraggeber im Haus und voraussichtlicher Dauer eingetragen. Sie erhalten einen Besucherausweis und geben ihn beim Gehen ab. Fehlt am Abend ein Ausweis, fragen wir nach, bevor das Tor schließt. Weitere Einzelheiten zu Aufgaben und Qualifikation finden Sie auf der Seite Werkschutz.
Nach Schichtende: Hof, Hallen, Technik
Wenn die letzte Schicht gegangen ist, wechselt der Werkschutz vom Tor auf das Gelände. Abgegangen werden Zaun, Nebentore, Ladebrücken und Notausgänge. In den Hallen achten die Kräfte auf laufende Maschinen, Wasser am Boden, offene Rolltore und Störmeldungen an Kälte- oder Druckluftanlagen. Abgestellte Auflieger und Wechselbrücken werden auf Plomben und aufgebrochene Türen geprüft.
Jeder Gang steht mit Uhrzeit und Befund im Bericht. Bei einer Störung informieren die Kräfte nach einer mit Ihnen abgestimmten Liste, zum Beispiel Bereitschaft, Haustechnik oder Geschäftsführung. Über die Werksferien kann der Dienst rund um die Uhr laufen und Wartungsfirmen hereinlassen, die genau diese ruhigen Wochen nutzen.
Baden-Württemberg gehört nicht zu unserer Kernregion
Staffsec plant Einsätze in Norddeutschland und Berlin aus dem eigenen Personalstamm, gesteuert vom Hauptsitz in Neumünster. In Baden-Württemberg haben wir keine Niederlassung. Einen Werkschutz in Rottenburg sagen wir daher nur zu, wenn wir vorab geprüft haben, dass sich die Posten auf Dauer mit qualifizierten Kräften und einer Vertretung besetzen lassen.
Steht die Besetzung, schreiben wir mit Ihrer Werkleitung je Posten eine Dienstanweisung, weisen jede Kraft auf dem Gelände ein und benennen einen Ansprechpartner, der Änderungen aufnimmt. Wir sind nach DIN 77200 und ISO 9001 zertifiziert. Den Überblick über das Land gibt Werkschutz in Baden-Württemberg, zur Nachbarstadt finden Sie Tübingen.
Kosten für Werkschutz in Rottenburg
Für einen Werkschutz, der meist über Monate oder Jahre läuft, liegt der Richtwert bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo Ihr Betrieb innerhalb dieser Spanne landet, bestimmen vor allem die Zahl der Posten, der Anteil an Nacht-, Sonn- und Feiertagsstunden und zusätzliche Anforderungen wie Staplerschein oder Erfahrung mit Zutrittssystemen. Eine reine Nachtbesetzung bei sonst eigenem Pfortenpersonal rechnet sich anders als ein Dienst rund um die Uhr.
Hilfreich für das Angebot sind ein Lageplan mit Toren und Rampen, die Betriebszeiten und eine Schätzung, wie viele Fahrzeuge täglich ankommen.


