Industriestadt im oberen Saaletal
Saalfeld ist seit mehr als hundert Jahren ein Ort der Industrie, die Schokoladenfabrik Mauxion etwa entstand ab 1901 in der früheren Neumühle. Der größte Arbeitgeber ist heute die Samag Saalfelder Werkzeugmaschinen GmbH mit rund 740 Beschäftigten, an zweiter Stelle folgt Baxter Medical Systems mit rund 310 Beschäftigten in der Herstellung medizinischer Geräte. Die Schokoladentradition der Stadt lebt im Stollwerck-Werk und in der Produktion von Scho-Ka-Kola weiter, dazu kommen die Wiedemannsche Druckerei, seit 1673 in Saalfeld, und das Bürgerliche Brauhaus.
Gleich hinter der Stadtgrenze liegt in Unterwellenborn das Stahlwerk Thüringen, hervorgegangen aus der Maxhütte. Dort wird in einem Elektrostahlwerk aus Schrott Stahl erschmolzen und zu Trägern und Profilen gewalzt. Für viele Zulieferer und Dienstleister in Saalfeld ist dieses Werk ein Taktgeber.
Wo Werkschutz in und um Saalfeld gebraucht wird
In diesen Gebieten liegen Maschinenbau, Metallverarbeitung, Lebensmittelherstellung und Logistik oft Tor an Tor. Wo Werkzeugmaschinen, Rohmaterial oder fertige Ware lagern, lohnt sich eine Kontrolle am Zugang ebenso wie ein Blick auf die Außenflächen.
Eine Besonderheit ist die Lage am Eisenbahnknoten. Der Bahnhof Saalfeld verbindet die Saalbahn mit den Strecken nach Arnstadt und Probstzella, das Gewerbegebiet an der Kulmbacher Straße grenzt an diesen Knoten. Wo Gleisflächen, Ladestraßen und Hallen ineinander übergehen, gibt es mehr Zugänge, als ein einzelner Zaun abdeckt. Dort planen wir Rundgänge so, dass auch die Ränder zur Bahn regelmäßig gesehen werden.
- Gewerbegebiet Mittlerer Watzenbach, das größte der Stadt, direkt an der B 85/281 und ohne freie Fläche
- Gewerbegebiet Alte Kaserne als Erweiterung des Watzenbachs
- Gewerbegebiet Kulmbacher Straße am Bahnknoten
- Gewerbegebiet Am Bahnbogen an der B 281 Richtung Triptis und A 9
- Gewerbegebiet Beulwitz am Stadtrand
- Industrie- und Gewerbegebiet Maxhütte in Unterwellenborn
Was Werkschutz in einem Saalfelder Betrieb leistet
Am Werkstor beginnt die Arbeit: Wir melden Besucher an, geben Ausweise aus, prüfen Fremdfirmen gegen die Freigaben Ihrer Arbeitssicherheit und gleichen einfahrende Lkw mit Lieferschein und Rampenplan ab. Bei Ausfahrten kontrollieren wir nach Ihren Vorgaben Ladung und Begleitpapiere.
In Betrieben der Medizintechnik und der Lebensmittelherstellung gelten Hygiene- und Zutrittszonen, die Besucher oft nicht kennen. Unsere Kräfte lassen sich diese Regeln vor dem ersten Dienst erklären und setzen sie am Tor freundlich, aber bestimmt durch. Im Maschinenbau zählen dagegen große Hallen mit offenen Toren, Schrottcontainer und Außenlager, in denen Buntmetall steht.
Zwischen den Schichten und am Wochenende gehen wir das Gelände ab: Hallentore, Zaun, Container, Druckluft- und Gasstationen, Fluchtwege. Was auffällt, steht mit Uhrzeit im Bericht und geht bei Bedarf sofort an Ihren Schichtleiter oder Bereitschaftsdienst.
Planung ohne Büro vor Ort
Staffsec Solution sitzt in Neumünster und plant seine Einsätze vor allem im Norden. In Thüringen unterhalten wir kein Büro, Werkschutz in Saalfeld/Saale übernehmen wir vorhabenbezogen. Das heißt: Bevor wir zusagen, klären wir Schichtmodell, Zahl der Posten, Ablösung und Anreise und rechnen durch, ob wir den Dienst über die gesamte Laufzeit stabil besetzen können. Erst dann bekommen Sie ein Angebot.
Für jedes Werk gibt es einen festen Ansprechpartner, eine schriftliche Dienstanweisung und eine Einweisung jeder Kraft am Objekt. Mehr zur Leistung lesen Sie unter Werkschutz und Werkschutz in Thüringen, zum Nachbarstandort unter Unterwellenborn.
Qualifikation und Regeln am Werkstor
Alle Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für Aufgaben mit erhöhter Verantwortung setzen wir Personal mit Sachkundeprüfung ein. Unsere Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Bei Rundgängen über Werksgelände gelten die Vorschriften Ihres Hauses, von der persönlichen Schutzausrüstung bis zu Sperrbereichen an Kranbahnen oder Öfen; wir lassen uns diese vorab erläutern und halten sie ein.
Kosten für Werkschutz im Dauerauftrag
Werkschutz läuft meist über Monate oder Jahre. Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Innerhalb dieser Spanne zählen die Zahl der Posten, ob die Pforte rund um die Uhr oder nur außerhalb der Schichten besetzt ist, der Anteil an Nacht- und Feiertagsstunden und Zusatzaufgaben wie Lkw-Abfertigung oder Empfang. Ein langer, gleichmäßiger Auftrag lässt sich verlässlicher planen als ein kurzer mit wechselnden Zeiten, das wirkt sich auf das Angebot aus.


