Ein Industriestandort ohne Autobahn
Taunusstein ist mit rund 30.000 Einwohnern die größte Stadt im Rheingau-Taunus-Kreis, liegt aber abseits der Autobahn. Lkw erreichen die Betriebe über die B 275, die B 417 aus Richtung Wiesbaden oder die B 54; die Anschlussstelle Idstein an der A 3 ist von Hahn etwa zwölf Kilometer entfernt. Für den Werkschutz heißt das: Anlieferungen kommen über wenige Zufahrten, und wer am Tor steht, sieht fast jeden Verkehr, der das Gelände betrifft.
Die Industrie der Stadt konzentriert sich auf den Stadtteil Neuhof. Dort arbeiten Unternehmen, deren Werte weniger im Lager als in Rezepturen, Messdaten, Prototypen und empfindlichen Anlagen liegen. Genau dort setzt Werkschutz an: Er entscheidet, wer hinein darf, wohin er gehen darf und was beim Verlassen mitgenommen wird.
Wer in Neuhof und Hahn produziert
Die folgenden Unternehmen zeigen, wie die Standorte aufgebaut sind. Sie sind keine Auftraggeber von uns:
- Brita SE, Hersteller von Trinkwasserfiltern, 1966 gegründet und seit Jahrzehnten in Taunusstein; der Hauptsitz liegt heute an der Heinz-Hankammer-Straße 1 in Neuhof, frühere Firmensitze waren in Hahn und Wehen
- SGS Institut Fresenius, Im Maisel 14: nicht-medizinische Laboranalytik für Wasser, Umwelt, Lebensmittel, Pharma, Kosmetik und Materialprüfung; der Hauptsitz in Taunusstein wurde zwischen 1975 und 2002 ausgebaut
- Scienta Omicron, Limburger Straße 75: eines von zwei Technologiezentren des Unternehmens, in denen wissenschaftliche Hightech-Instrumente entwickelt und gefertigt werden
- Mischgebiete mit Handwerk, Produktion und Dienstleistern, die die Stadt als Gewerbe- und Gewerbemischgebiete beschreibt
Labore, Prüfbereiche und Fertigungsbereiche haben eigene Zutrittsregeln, die oft strenger sind als die des Werksgeländes. Diese Regeln übernehmen wir in die Dienstanweisung, statt eigene zu erfinden.
Was unsere Kräfte am Werkstor tun
Am Tor beginnt der Tag mit einer Liste: Wer ist angemeldet, welche Spedition kommt, welcher Monteur hat einen Termin? Unsere Kräfte prüfen Ausweise und Kennzeichen, geben Besucherausweise aus und verständigen den Gastgeber, bevor jemand das Gelände betritt. Fremdfirmen erhalten Zugang erst nach Ihrer Sicherheitsunterweisung, und für Labor- oder Entwicklungsbereiche holen wir die Begleitung ab, die Sie festgelegt haben.
Abends und am Wochenende wird aus dem Pfortendienst ein Kontrolldienst. Wir prüfen Rolltore, Notausgänge, Zaunanlagen und Außenlager, achten auf laufende Anlagen, auffällige Gerüche und offene Fenster und halten jede Beobachtung mit Uhrzeit im Bericht fest. Was nicht warten kann, melden wir sofort an Ihre Bereitschaft oder die Leitstelle Ihres Alarmanlagenerrichters.
Vorhabenbezogen: so prüfen wir einen Auftrag in Hessen
Unsere Kernregion liegt im Norden, Hessen gehört nicht dazu, und wir haben im Land kein eigenes Büro. Deshalb rechnen wir einen Werkschutz in Taunusstein durch, bevor wir ein Angebot schicken: Wie viele Kräfte braucht der Dienstplan einschließlich Urlaub und Krankheit, wo wohnen sie, und lässt sich die Besetzung über die gesamte Laufzeit halten? Erst wenn alle drei Fragen beantwortet sind, sagen wir zu.
Passt das Vorhaben, erhalten Sie einen festen Ansprechpartner, eine abgestimmte Postenbeschreibung je Tor und Rundgang und eine Einweisung der Kräfte auf Ihrem Gelände. Unter +49 4321 78 33 590 erreichen Sie uns rund um die Uhr.
Was wir sonst in der Stadt anbieten, steht unter Sicherheitsdienst Taunusstein; die Grundlagen beschreibt unsere Seite Werkschutz.
Qualifikation und Regeln im Labor
Alle eingesetzten Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO und sind im Bewachungsregister geführt. Für Kontrollen mit Durchsetzung des Hausrechts setzen wir Personal mit Sachkundeprüfung ein. Gearbeitet wird nach DIN 77200 und einem nach ISO 9001 zertifizierten Qualitätsmanagement.
In Analytik- und Entwicklungsbetrieben zählt Zurückhaltung: Unsere Kräfte fotografieren nicht, öffnen keine Proben- oder Kühlräume ohne Auftrag und betreten Zonen nur in der Kleidung, die Ihr Hygienekonzept vorsieht.
Kosten für den Werkschutz
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Ein Werkschutz mit festen Schichten über mehrere Jahre liegt am unteren Ende dieser Spanne, eine kurzfristige Absicherung über Betriebsferien eher am oberen. Dazu kommen die Zahl gleichzeitig besetzter Posten, der Anteil an Nacht-, Sonn- und Feiertagsstunden und Zusatzaufgaben wie Wiegescheine oder Ladungskontrollen.
Wie wir Werkschutz in anderen Landesteilen einordnen, lesen Sie unter Werkschutz in Hessen. Hat Ihr Unternehmen einen weiteren Standort in Wiesbaden, stimmen Sie beide Aufträge mit demselben Ansprechpartner ab.


