Ein Industriestandort mit über 200 Jahren Geschichte
Die industrielle Prägung Walsrodes geht auf die Firma Wolff zurück, deren Standort in Bomlitz 1815 entstand. Aus einer Pulvermühle wurde über die Jahrzehnte ein Chemiebetrieb, aus dem früheren Werk ist seit 2001 der Industriepark Walsrode geworden. Auf rund 87 Hektar arbeiten dort heute über 20 Unternehmen mit zusammen etwa 1.700 Beschäftigten. Seit der Eingemeindung von Bomlitz im Jahr 2020 liegt dieser Standort vollständig auf Walsroder Stadtgebiet.
Hergestellt werden im Industriepark vor allem Cellulosechemikalien und Folien auf Basis von Polyamiden, Polypropylen, Polyethylen und Polyurethanen. Für Werkschutz bedeutet das: Es gibt brennbare Rohstoffe, empfindliche Produktionsanlagen und hochwertige Fertigware, die geschützt werden müssen, und zugleich einen ständigen Strom von Lieferanten, Handwerkern und Speditionen.
Wo in Walsrode Werkschutz gebraucht wird
Die Unternehmen unterscheiden sich stark, die Anforderungen an Zutritt und Kontrolle ähneln sich. Zu den Betrieben, die auf den Gewerbe- und Industrieflächen der Stadt angesiedelt sind oder dort Flächen nutzen, gehören:
- Wipak Walsrode, Folienherstellung und -verarbeitung im Industriepark
- Viskase mit den Walsroder Casings, Kunstdärme für die Lebensmittelindustrie
- Epurex Films, Folien aus Polycarbonat und thermoplastischen Elastomeren
- MSM Walsrode, Nitrocellulose für Druckfarben und Lacke
- Dow, Cellulosechemie für die Baustoffindustrie
- Logistiker wie Dachser und Talke auf dem Gelände in Bomlitz
- der A27park an der Anschlussstelle Walsrode-West mit Flächen für Produktion und Großhandel
- die Industrie- und Gewerbeflächen am Bayershofer Weg
Die genannten Unternehmen sind keine Kunden von uns. Sie zeigen, welche Art von Betrieben es in Walsrode gibt und wofür ein Werkschutz-Konzept passen muss.
Viele Mieter, viele Tore: Werkschutz im Industriepark
Ein Industriepark mit mehr als 20 Firmen funktioniert anders als ein geschlossenes Werk. Zentrale Dienste wie Feuerwehr und Infrastruktur teilen sich die Unternehmen, für den eigenen Bereich ist aber jeder Betrieb selbst verantwortlich. Genau dort setzen wir an: an der Zufahrt zum eigenen Werksteil, an Lagerhallen, an Versandrampen und an Gebäuden, die nachts nicht besetzt sind.
Typische Aufgaben sind die Anmeldung von Besuchern und Fremdfirmen mit Unterweisung zu Hausregeln, die Kontrolle ausgehender Ladungen gegen Lieferpapiere, Rundgänge über Außenläger und Gefahrstoffbereiche nach festgelegtem Plan sowie die Meldung technischer Störungen an die Bereitschaft. Wir arbeiten dabei nach Ihren Betriebsanweisungen und Explosionsschutzvorgaben und stimmen uns mit vorhandenen Diensten auf dem Gelände ab.
Neue Betriebe an der A 27
Westlich der Kernstadt entsteht mit dem A27park ein zweiter Schwerpunkt. Er umfasst insgesamt 76 Hektar, der zweite Bauabschnitt mit rund 40 Hektar ist seit 2021 baureif. Angesprochen sind Distributions- und Kontraktlogistik, Großhandel, Produktion und Dienstleister. Wer hier neu baut und einzieht, steht vor der Frage, wie Tor und Gelände vom ersten Tag an gesichert werden.
Für solche Betriebe bauen wir den Werkschutz schrittweise auf: zunächst Pforte und Nachtrundgänge während der Inbetriebnahme, später ein festes Schichtmodell, das sich nach Wareneingang und Versandzeiten richtet. Durch die Lage am Walsroder Dreieck sind Lkw-Verkehr in der Nacht und frühe Anlieferungen die Regel, und die Torkontrolle muss genau darauf abgestimmt sein.
Personal, Einweisung und Nachweise
Walsrode liegt in unserer Kernregion Nord. Die Einsätze planen wir aus dem Hauptsitz in Neumünster und der Niederlassung Bremen mit eigenem Personalstamm, ein eigenes Büro in Walsrode unterhalten wir nicht. Vor Beginn lernen die eingesetzten Kräfte Ihr Gelände, Ihre Notfallwege und Ihre Ansprechpartner kennen, damit Abläufe auch bei Personalwechsel stabil bleiben.
Im Werkschutz setzen wir Mitarbeiter mit Sachkundeprüfung nach § 34a GewO ein, für Hilfstätigkeiten mindestens mit Unterrichtung. Unsere Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert, und Sie erreichen uns rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590. Grundlagen zum Leistungsumfang finden Sie auf der Seite Werkschutz, weitere Standorte im Land unter Werkschutz in Niedersachsen.
Kosten bei dauerhaftem Werkschutz
Werkschutz läuft meist über Monate oder Jahre und wird im Schichtbetrieb besetzt. Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde, abhängig von Qualifikation, Anteil an Nacht-, Sonn- und Feiertagsstunden und davon, ob zusätzlich Aufgaben wie Besucherverwaltung oder Ladungskontrolle hinzukommen.
Bei einem durchgehenden Pfortendienst wirkt sich die Planbarkeit günstig aus, weil feste Teams eingesetzt werden können. Für eine erste Einschätzung genügt uns eine Beschreibung des Geländes und der Zeiten, die abgedeckt werden sollen. Alle weiteren Leistungen in der Stadt zeigt Sicherheitsdienst Walsrode.


