Eine Stadt, die um ein Werk herum gewachsen ist
Wolfsburg wurde für die Autofertigung gegründet, und das Volkswagenwerk am Mittellandkanal ist bis heute der Mittelpunkt der Wirtschaft. Mitte 2023 arbeiteten dort rund 61.880 Menschen. Insgesamt zählt die Stadt etwa 120.000 Arbeitsplätze, und täglich pendeln Zehntausende ein. Den Werkschutz des Konzerns selbst organisiert der Konzern; unser Blick gilt den vielen Betrieben drumherum.
Denn um das Werk hat sich ein dichtes Netz aus Zulieferern, Logistikern, IT- und Dienstleistungsfirmen gebildet. Sitech oder Konzerndienstleister wie Volkswagen Group Services sind Beispiele für Unternehmen, die hier ihren Sitz haben. Viele kleinere Betriebe arbeiten in Lagerhallen, Montagehallen oder Büroflächen, die eng mit den Abläufen im Werk verzahnt sind.
Wo Werkschutz in Wolfsburg typischerweise gebraucht wird
Die Aufzählung nennt Lagen in der Stadt, an denen Werkschutz für Betriebe anfällt. Sie nennt keine Auftraggeber:
- Heinenkamp im Norden von Hattorf: großes Gewerbe- und Industriegebiet mit kurzer Anbindung an die A 39.
- Fallersleben: Hafen am Mittellandkanal und Bahnanschluss an der Strecke Hannover–Berlin, interessant für Umschlag und Lager.
- Vorsfelde-Süd: Mischung aus Wohnen, Handel und Gewerbe östlich der Innenstadt.
- Umfeld des Werks entlang des Kanals: Flächen von Dienstleistern, Werkstätten und Lagern.
- Bürostandorte von IT- und Beratungsfirmen mit Konzernbezug in der Innenstadt.
Gemeinsam ist diesen Lagen, dass Fahrzeuge in hoher Zahl ein- und ausfahren und dass viele Fahrer das Gelände zum ersten Mal sehen. Eine besetzte Zufahrt sorgt dafür, dass jede Bewegung einen Namen und eine Uhrzeit bekommt.
Pforte und Lkw-Abfertigung im Schichtbetrieb
In der Zulieferkette zählt jede Minute. Lkw kommen nach Zeitfenstern, Teile müssen zur richtigen Schicht am Band sein. Unsere Kräfte gleichen an der Zufahrt Kennzeichen, Fahrer und Ladepapiere mit Ihrer Avisliste ab, weisen die Fahrzeuge zum richtigen Tor ein und halten Ein- und Ausfahrt im Pfortenbuch fest. Fehlt eine Anmeldung, klären sie das mit Ihrer Disposition, statt den Fahrer einfach durchzuwinken.
Zum Schichtwechsel ist an vielen Toren am meisten los. Dann geht es um schnelle, aber vollständige Kontrollen von Mitarbeiterausweisen, Leihpersonal und Besuchern. Wir legen die Besetzung so, dass die Pforte genau in diesen Spitzen stark genug ist und in ruhigen Stunden nicht unnötig doppelt besetzt bleibt.
- Lkw-Abfertigung mit Abgleich von Avis, Kennzeichen und Papieren
- Besucher- und Fremdfirmenanmeldung mit Prüfung des Unterweisungsnachweises
- Ausgabe und Rücknahme von Besucherausweisen
- Kontrolle ausfahrender Ladung nach Ihrer Vorgabe
- Meldung von Störungen an die von Ihnen benannte Rufbereitschaft
Werksferien, Wochenenden und Umbauphasen
Stehen die Bänder still, ruht auch bei vielen Zulieferern die Produktion. Gerade dann liegen Teile, Werkzeuge und Behälter auf Freiflächen, während kaum jemand auf dem Gelände ist. Für solche Zeiträume vereinbaren wir einen befristeten Werkschutz mit eigener Einweisung: Rundgänge über Hallen und Freilager, Prüfung von Toren und Zäunen, Begleitung von Handwerkern, die die Pause für Wartung oder Umbau nutzen.
Auch an Wochenenden lohnt sich ein Blick auf das Gelände, wenn nur ein Teil der Linien läuft. Die Kräfte gehen festgelegte Punkte ab und halten Auffälligkeiten mit Uhrzeit im Bericht fest. Bereiche mit Technik, Gefahrstoffen oder Hochregalen betreten sie nur, wenn Sie das schriftlich freigegeben haben.
Personal, Planung und Ansprechpartner
Wolfsburg gehört zu unserer Kernregion Nord. Den Werkschutz planen wir aus der Niederlassung Bremen und besetzen ihn mit Kräften aus dem norddeutschen Personalstamm; ein eigenes Büro in Wolfsburg haben wir nicht. Sie bekommen einen festen Ansprechpartner, der Einweisung, Dienstplan und Vertretung bei Urlaub oder Krankheit verantwortet.
An Pforten mit Verantwortung für den Zutritt setzen wir Personal mit Sachkundeprüfung nach § 34a GewO ein, für Rundgänge mindestens mit Unterrichtung. Unsere Zertifizierungen nach ISO 9001 und DIN 77200 legen wir vor Vertragsbeginn vor. Mehr zur Leistung finden Sie unter Werkschutz, weitere Standorte unter Werkschutz in Niedersachsen. Für Betriebe im Nachbarkreis lohnt ein Blick auf Gifhorn, einen Überblick über die Stadt gibt Sicherheitsdienst Wolfsburg.
Was Werkschutz in Wolfsburg kostet
Als Richtwert gilt bei uns eine Spanne von 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo genau Ihr Werkschutz liegt, hängt vor allem vom Schichtmodell ab: Ein Dreischichtbetrieb mit Wochenendarbeit bringt mehr Nacht- und Sonntagsstunden mit sich als eine Pforte, die nur werktags tagsüber besetzt ist.
Häufig reicht es, die Zufahrt zu den Schichtwechseln zu besetzen und nachts Rundgänge zu fahren, statt rund um die Uhr einen Posten zu stellen. Bei einem Termin auf Ihrem Gelände sehen wir uns Tore, Wege und Freilager an und rechnen Ihnen die Varianten offen vor.


