Ein Stadtteil im ständigen Umbau
Gröpelingen hat in den letzten Jahrzehnten mehrere große Umbrüche erlebt. Auf dem Gelände der 1983 geschlossenen Werft AG Weser wurde ein Freizeitpark gebaut, der nach wenigen Monaten wieder schloss, und danach zu einem Einkaufszentrum umgebaut, das 2008 eröffnete. Die Bauarbeiten am Space Park liefen von 2001 bis 2003, der Umbau zur Waterfront folgte ab Ende 2007.
Im Stadtteil selbst sind viele Wohnhäuser nach den Luftangriffen von 1944 in den 1950er bis 1970er Jahren neu entstanden. Diese Bestände werden heute schrittweise saniert. Hinzu kommen Schulen wie die Neue Oberschule Gröpelingen, die 2021 saniert wurde. Für jede dieser Baustellen ist Baustellenbewachung eine Frage des richtigen Zuschnitts: Ein Hinterhof braucht etwas anderes als ein Großprojekt.
Wo Baustellen in und um Gröpelingen liegen
Die Übersicht zeigt Lagen, an denen Baustellen typischerweise Schutz brauchen. Sie nennt keine Auftraggeber:
- Wohnquartiere in Lindenhof und Ohlenhof: Sanierungen im bewohnten Bestand mit Gerüst und Container im Hof
- Schulstandorte wie die Neue Oberschule Gröpelingen oder die Oberschule im Park: Umbau oft in den Ferien
- Gröpelinger Heerstraße: Arbeiten an Läden, Praxen und Geschäftshäusern direkt an der Straßenbahn
- Hafenrand an Stapelfeldtstraße und Werftstraße: Hallenbau und Umbau von Gewerbeflächen
- Industriehafen: Ausgangspunkt des A-281-Abschnitts mit dem Wesertunnel
Die A 281 vor der Haustür
Westlich von Gröpelingen wird seit Jahren an der A 281 gebaut. Der Bauabschnitt 4 führt auf rund 4,9 Kilometern vom Industriehafen bis zum Güterverkehrszentrum an der Seehauser Landstraße. Kernstück ist ein Tunnel unter der Weser mit einer Länge von 1.095 Metern. Den ersten Spatenstich gab es im Januar 2019, die Fertigstellung ist für Anfang 2029 geplant.
Großbaustellen dieser Art ziehen Zulieferer, Nachunternehmer und Lagerflächen in die Umgebung. Wer als Firma in Gröpelingen Material zwischenlagert oder ein Baufeld für Zulieferungen nutzt, steht vor denselben Fragen wie das Hauptprojekt: Wer kommt nachts auf die Fläche, und wer merkt es?
Was wir auf der Baustelle tun
Unsere Kräfte kontrollieren Zaun, Tore und Container, gehen die Lagerflächen ab und achten auf Maschinen, Kabeltrommeln und Werkzeug. Sie sprechen Personen an, die sich nach Feierabend auf dem Gelände aufhalten, und melden Schäden an Gerüsten oder Absperrungen sofort an die Bauleitung.
Je nach Baustelle passt eine feste Wache in der Nacht, ein Posten an der Zufahrt während der Anlieferungen oder mehrere Kontrollen pro Nacht. Bei kleinen Baustellen im Wohnquartier reichen oft Kontrollen, die mit Objekten in Walle kombiniert werden. Alles, was wir feststellen, halten wir schriftlich mit Uhrzeit fest. Das hilft auch bei Gesprächen mit der Versicherung.
Bauen zwischen Straßenbahn und Wohnhaus
Viele Baustellen in Gröpelingen liegen mitten im Alltag. Durch den Stadtteil fahren die Straßenbahnlinien 2, 3, 5 und 10, auf der Gröpelinger Heerstraße teilen sich Bahn, Busse, Lieferwagen und Radfahrer den Platz. Wer hier saniert, kann Container und Material oft nur im Hinterhof oder auf einem schmalen Streifen am Gehweg abstellen.
Das hat Folgen für die Bewachung. Gerüste an bewohnten Häusern dürfen nicht zur Einstiegshilfe in Wohnungen werden, Absperrungen müssen auch nachts stehen, und Anwohner sollen ihre Hauseingänge erreichen. Unsere Kräfte kontrollieren deshalb nicht nur das Baufeld, sondern auch die Sicherung zur Straße hin, und melden umgefahrene Baken oder offene Gerüsttreppen sofort.
Organisation und Qualifikation
Bremen gehört zu unserer Kernregion Nord, die Einsätze planen wir über unsere Niederlassung Bremen. Wir weisen jede Kraft vor dem ersten Dienst in die Baustelle ein: Lage der Zugänge, Ansprechpartner der Bauleitung, Notfallnummern und Besonderheiten wie Kräne oder Gefahrstofflager.
Alle Mitarbeitenden haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO. Unsere Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Erreichbar sind wir rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590. Einen Überblick über das ganze Land gibt die Seite Baustellenbewachung Bremen.
Kosten der Bewachung
Der Aufwand richtet sich nach Bauzeit, Zahl der Stunden ohne Betrieb auf der Baustelle und der Frage, ob eine feste Wache oder Kontrollen genügen. Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde, wobei Wochenenden und Feiertage den Ausschlag nach oben geben. Für kurze Bauphasen, etwa während der Schulferien, lässt sich die Bewachung befristen.
Ein Angebot erstellen wir nach einem Termin auf der Baustelle. Mehr zum Stadtteil lesen Sie unter Sicherheitsdienst Bremen-Gröpelingen.


