Bauen in Emden: vom Hafenrand bis in die Dörfer
Die Bauvorhaben in Emden sind so unterschiedlich wie die Stadt selbst. In der Innenstadt soll am früheren Eisenbahndock mit dem Projekt Neuer Delft Wohnraum am Wasser entstehen. Auf dem Ültje-Gelände in Port Arthur/Transvaal sind die alten Fabrikgebäude abgerissen, die Stadt plant dort ein Quartier mit Wohnungen, Versorgung und Büros. In Petkum ist an den Straßen Zum Bind und Blumenstraße ein Baugebiet mit rund 35 Grundstücken vorgesehen.
Hinzu kommen Industrie- und Energieprojekte. Eine Lithium-Raffinerie mit etwa 200 Arbeitsplätzen soll voraussichtlich Ende 2026 den Betrieb aufnehmen, der Energieversorger EWE hat 2025 mit dem Bau eines Elektrolyseurs begonnen, und der Hafen wird als Basishafen für Offshore-Windenergie ausgebaut.
Bauflächen und typische Risiken
Jede Baustelle hat ihre eigenen Schwachstellen. Die Liste zeigt reale Vorhaben in Emden und was dort üblicherweise gesichert werden muss. Sie nennt keine Auftraggeber.
- Eisenbahndock und Arthur-Engler-Straße: Vorarbeiten auf dem Gelände machen zeitweise Sperrungen nötig. Fußwege, Bauzäune und abgestellte Maschinen am Wasser brauchen nachts einen prüfenden Blick.
- Ültje-Gelände zwischen Cirksenastraße, Hansastraße und Fürbringerstraße: eine freigeräumte Fläche mitten im Wohnviertel, auf der Ablagerungen und unerlaubtes Betreten vermieden werden sollen.
- Baugebiet Zum Bind in Petkum: Einfamilien- und Doppelhäuser, bei denen Fenster, Haustechnik und Werkzeug in der Rohbauphase oft über das Wochenende ungesichert sind.
- Energie- und Industrievorhaben im Hafen: weitläufige Flächen mit Kabeltrommeln, Kupfer, Containern und teuren Baumaschinen.
- Straßenbaustellen wie an der Larrelter Hauptstraße oder am Steinweg: Material und Geräte stehen direkt im öffentlichen Raum.
So sichern wir Ihre Baustelle
Je nach Wert und Lage schlagen wir eine von zwei Formen vor. Bei mobilen Kontrollen fährt eine Streife die Baustelle mehrmals in der Nacht und am Wochenende an, prüft Zaun, Tore, Container und Baustrom und läuft das Baufeld ab. Bei großen oder besonders gefährdeten Flächen bleibt eine Wache dauerhaft vor Ort, kontrolliert Zufahrten und spricht Unbefugte an.
Tagsüber können wir zusätzlich den Zugang regeln: Wer gehört zu welchem Gewerk, welcher Lieferant wird erwartet, wer darf auf das Gelände. Schäden, offene Tore oder fehlendes Material melden wir sofort an Bauleitung oder Bauherrn; alles Festgestellte steht mit Uhrzeit und Foto im Bericht.
- Nacht- und Wochenendkontrollen in wechselnden Abständen
- Feste Bewachung bei hohem Materialwert
- Zugangsregelung für Gewerke und Lieferanten
- Prüfung von Bauzaun, Containern und Baustrom
- Sofortmeldung an die Bauleitung
Planung und Anfahrt
Emden gehört zu unserer Kernregion Nord. Wir planen aus dem eigenen Personalstamm über den Hauptsitz in Neumünster und die Niederlassung Bremen, ein eigenes Büro in Emden gibt es nicht. Über die A 31 und die B 210 erreichen unsere Kräfte die Baustellen in den Stadtteilen ohne Umwege, auch bei wechselnden Einsatzzeiten.
Bauunternehmen mit Projekten in der Region können Baustellen in Leer oder Aurich mit einplanen. Was wir in Emden sonst übernehmen, steht auf Sicherheitsdienst Emden.
Vor dem Start klären wir bei einer kurzen Begehung, wo Zaunlücken, ungesicherte Container oder schlecht beleuchtete Ecken liegen. Daraus entsteht ein Objektplan mit festen Kontrollpunkten, den wir anpassen, sobald sich die Baustelle verändert, etwa wenn ein Kran abgebaut wird oder die Zufahrt verlegt wird.
Qualifikation und Vorgaben
Unsere Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO und sind nach ISO 9001 und DIN 77200 organisiert. Auf der Baustelle gelten Ihre Baustellenordnung und die Vorgaben des Arbeitsschutzes, auf die wir unsere Kräfte vor dem ersten Dienst einweisen. Wie wir grundsätzlich vorgehen, beschreibt die Seite Baustellenbewachung.
Kosten der Baustellenbewachung in Emden
Rechnen Sie mit einem Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Wie hoch der Betrag für Ihre Baustelle ausfällt, hängt stark von der Form ab: Einige Kontrollfahrten pro Nacht kosten deutlich weniger als eine dauerhafte Wache. Weitere Faktoren sind die Bauzeit, der Anteil an Wochenenden und Feiertagen und die Größe des Geländes.
Oft genügt in der Rohbauphase eine Streife, während beim Innenausbau mit eingelagerter Technik eine feste Bewachung sinnvoll wird. Wir passen das Konzept an, wenn die Bauphase wechselt.


