Bauen in einer dicht bebauten Stadt
Oberhausen ist mit gut 213.000 Einwohnern auf rund 77 Quadratkilometern eng bebaut. Neue Projekte entstehen deshalb meist auf früheren Industrie- und Verkehrsflächen oder im Bestand: Gebäude werden abgerissen und ersetzt, Bahnanlagen umgebaut, Brücken erneuert. Solche Baustellen grenzen fast immer direkt an bewohnte Straßen, Bahngleise oder belebte Einkaufslagen.
Für die Bewachung bedeutet das: Die Baustelle ist selten abgelegen, aber oft schwer zu überblicken. Ein Beispiel ist die Fläche des früheren Elektrostahlwerks an der Osterfelder Straße, dessen Gebäude 2006 gesprengt wurden und deren Entwicklung bisher nur in Ansätzen vorangekommen ist. Auch Umbauten im laufenden Betrieb gehören dazu: Das Metronom Theater an der Neuen Mitte wurde in den Sommern 2025 und 2026 umgebaut, mit neuen Sitzen, Lounges und einem ebenerdigen Parkett. Bauzäune stehen an Gehwegen, Material lagert auf engem Raum, und zwischen Feierabend der Gewerke und Arbeitsbeginn am Morgen ist niemand vor Ort. Genau in diesen Stunden setzen wir an.
Aktuelle Großbaustellen in Oberhausen
Beispiele für Vorhaben, die das Baugeschehen in der Stadt derzeit prägen:
- der dreigleisige Ausbau der Bahnstrecke nach Emmerich, mit rund 73 Kilometern eines der größten Infrastrukturvorhaben in Nordrhein-Westfalen, dessen erster Bauabschnitt in Oberhausen liegt
- in Holten die Erneuerung der Eisenbahnüberführung an der Schmachtendorfer Straße, mit einer 24-stündigen Vollsperrung im Oktober 2026
- der Abschnitt zwischen Oberhausen und Sterkrade, gebaut nach dem Prinzip „Bauen unter rollendem Rad“
- der Neubau des Polizeipräsidiums an der Concordiastraße mit rund 21.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche, Baustart nach Abriss im Herbst 2026, geplante Fertigstellung Mitte 2029
- zusätzliche Stellplätze für das Präsidium an der Friedrich-Karl-Straße
Auf Baustellen dieser Größe arbeiten viele Firmen gleichzeitig, oft im Schichtbetrieb und mit Sperrpausen in der Nacht. Für Auftraggeber, Generalunternehmer und Nachunternehmer übernehmen wir die Bewachung ihrer Flächen, Lager und Geräte.
Bahnbaustellen: Arbeiten im Takt der Sperrpausen
Beim Ausbau Richtung Emmerich werden insgesamt 45 Brücken ersetzt, 52 Kilometer Gleise erneuert und 12 Kilometer Schallschutzwände errichtet. Gebaut wird häufig nachts und in angekündigten Sperrpausen, die Bahn hat die Termine für 2027 bereits veröffentlicht. Zwischen zwei Sperrpausen bleiben Material, Schienen, Kabel und Baumaschinen entlang der Strecke liegen.
Für solche Flächen bieten wir Bewachung in den Ruhezeiten an: Kontrollgänge entlang der Lagerflächen, Prüfung von Containern und abgestellten Maschinen und die Meldung von Schäden an die Bauleitung. Gleisbereiche betreten unsere Kräfte nur mit der vorgeschriebenen Einweisung und Freigabe des Auftraggebers.
Innenstadtbaustellen: Abriss, Rohbau, Anlieferung
Ein Neubau an der Concordiastraße liegt zwischen Einkaufszentrum, Hauptbahnhof und Wohnhäusern. Nach Abriss und Rohbau folgen Ausbaugewerke, Haustechnik und schließlich die Einrichtung. In jeder Phase lagern andere Werte auf der Baustelle: erst Maschinen und Kraftstoff, später Kupfer, Kabel, Werkzeug und Technik.
Wir passen die Bewachung an diese Phasen an. In der Rohbauzeit genügen oft Kontrollen zu wechselnden Zeiten, in der Ausbauphase ist ein Posten in der Nacht und am Wochenende sinnvoller. Tagsüber übernehmen wir auf Wunsch die Zutrittskontrolle am Bautor und führen eine Liste aller Firmen und Personen auf dem Gelände.
Vorhabenbezogen und schriftlich vereinbart
Staffsec hat seinen Hauptsitz in Neumünster, Niederlassungen in Berlin und Bremen und kein Büro in Nordrhein-Westfalen. Baustellen in Oberhausen bewachen wir vorhabenbezogen. Vor der Zusage prüfen wir, ob wir die Besetzung für die gesamte Bauzeit sicher stellen können, und halten Aufgaben, Zeiten und Meldewege in einer Dienstanweisung fest.
Unsere Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert und unter +49 4321 78 33 590 rund um die Uhr erreichbar. Mehr zur Leistung unter Baustellenbewachung, zum Land unter Baustellenbewachung in Nordrhein-Westfalen und zur Stadt unter Sicherheitsdienst Oberhausen. Weiter nördlich an derselben Bahnstrecke liegt Dinslaken.
Kosten der Baustellenbewachung in Oberhausen
Der Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Bewachung auf Baustellen fällt vor allem nachts, am Wochenende und an Feiertagen an, deshalb ist der Zuschlaganteil höher als bei einem Tagesposten. Kontrollen zu wechselnden Zeiten sind oft günstiger als eine durchgehende Besetzung.
Ändert sich der Bauablauf, passen wir den Umfang an: mehr Präsenz, wenn wertvolle Technik eingebaut wird, weniger, wenn die Baustelle ruht. Jede Änderung bestätigen wir Ihnen schriftlich.


