Die Anschlussstelle wird zum Kreisverkehr
Seit Montag, 31. August 2026, ist die L 04 an der Anschlussstelle Wittenburg voll gesperrt. Das Land baut die Kreuzung mit der A 24 zu einem Kreisverkehr um und setzt zugleich Auf- und Abfahrt instand; die Auffahrt Richtung Berlin ist gesperrt. Laut Landesamt für Straßenbau und Verkehr soll die Vollsperrung bis Ende November dauern. Für die Bauzeit wurde ab Juni eine Behelfsumfahrung angelegt, die an der Lehsener Chaussee beginnt und nach Abschluss wieder abgesperrt wird.
Straßenbaustellen dieser Art liegen offen: Es gibt keinen geschlossenen Zaun, Maschinen stehen am Fahrbahnrand, und Asphalt-, Kies- und Bordsteinlager sind von der Straße aus zu sehen. Nachts kommt Verkehr auf der Umfahrung dicht an der Baustelle vorbei.
Neues Industrie- und Gewerbegebiet südwestlich der Stadt
Zwischen der A 24 und der Lehsener Chaussee hat die Stadtvertretung im Frühjahr 2026 den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 35 gefasst. Auf rund 14 Hektar, bisher Acker und ein Biotop, sollen Industrie und Gewerbe entstehen; ein Interessent möchte dort Logistik ansiedeln.
Wird die Fläche erschlossen, folgen typische Bauphasen: Erdarbeiten, Kanal und Leitungen, Straßen, danach Hallenbau. Jede Phase bringt andere Werte auf die Fläche, von Baggern über Rohre und Kabeltrommeln bis zu Stahl und Dämmstoff.
Weil die Fläche an der Autobahn und an einer Landesstraße liegt, ist sie schnell zu erreichen – für Lieferanten ebenso wie für Diebe mit Transporter. Kupferkabel, Werkzeugcontainer und Diesel aus den Tanks der Maschinen sind auf solchen Baustellen erfahrungsgemäß gefragt. Eine sichtbare Bewachung von Beginn an hält den Schaden klein, bevor sich herumspricht, dass dort nachts niemand ist.
Weitere Vorhaben, die Bewachung brauchen können
Auch abseits der Autobahn wird in Wittenburg gebaut:
- Sanierungen an Fachwerk- und Denkmalhäusern in der Altstadt, mit Gerüsten an der Straße
- Umbauten und Erweiterungen in den Lebensmittelwerken, etwa für neue Produktionslinien
- Bauvorhaben am Alpincenter, wo seit Jahren das Wittenburg Village mit Fabrikverkauf geplant ist
- Leitungs- und Straßenarbeiten in den Ortsteilen
Unser Vorgehen auf der Baustelle
Am Anfang steht ein Termin mit der Bauleitung. Wir klären, wo Container, Tanks und Geräte stehen, welche Bereiche abgesperrt sind, wer nachts erreichbar ist und welche Schäden zuerst gemeldet werden sollen. Danach entscheiden wir mit Ihnen zwischen einem festen Posten, der die ganze Nacht vor Ort bleibt, und mehreren Kontrollen in unregelmäßigen Abständen.
Auf der Fläche gehen die Kräfte Bauzaun und Zufahrten ab, prüfen Containerschlösser, Tankdeckel und Maschinen, sehen nach umgefallenen Absperrungen und halten Auffälligkeiten mit Foto und Uhrzeit fest. Bei Diebstahl oder Vandalismus rufen sie die Polizei und informieren die Bauleitung noch vor Arbeitsbeginn.
Bei offenen Straßenbaustellen kommt die Verkehrssicherung hinzu: Baken und Leuchten, die nachts verschoben wurden, stellen wir zurück, damit niemand in eine Baugrube fährt.
Am Ende jeder Woche erhalten Sie eine Übersicht: wann kontrolliert wurde, was auffiel und was die Bauleitung daraufhin veranlasst hat. Bei Streit mit der Versicherung oder einem Nachunternehmer haben Sie damit eine nachvollziehbare Grundlage. Auf Wunsch übernehmen wir auch das Öffnen und Schließen der Baustellentore zu festen Zeiten, damit Lieferungen am frühen Morgen nicht vor verschlossenem Zaun warten.
Einsatzplanung und Nachweise
Wittenburg gehört zu unserer Kernregion Nord. Wir haben dort kein Büro; die Einsätze planen wir aus dem Personalstamm und steuern sie von Neumünster und Berlin aus. Baustellen in Wittenburg lassen sich mit Einsätzen in Hagenow oder Boizenburg verbinden. Unsere Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO; die Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Für öffentliche Auftraggeber reichen wir die üblichen Nachweise mit dem Angebot ein.
Mehr unter Baustellenbewachung, Baustellenbewachung in Mecklenburg-Vorpommern und Boizenburg/Elbe.
Kosten nach Bauphase
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Baustellen brauchen Schutz vor allem nachts, am Wochenende und über Feiertage; diese Zeiten prägen den Preis. In der Erdbauphase mit vielen Großgeräten lohnt oft ein fester Posten, später reichen häufig Kontrollen. Wir passen den Umfang an, sobald sich die Lage auf der Baustelle ändert, und rechnen nur die vereinbarten Stunden ab.


