Eine Stadt, die ihre Türme mehrmals neu aufgebaut hat
Bautzen nennt sich Stadt der Türme, und fast jeder dieser Türme hat eine Baugeschichte mit Feuer. Der Reichenturm am Kornmarkt brannte 1620, 1639 und 1686 aus und wurde jedes Mal wieder aufgebaut, sein oberer Teil war ursprünglich aus Holz. An der Stelle der Alten Wasserkunst stand ein hölzerner Vorbau, der im Winter 1515 niederbrannte, bevor 1558 der heutige Steinturm entstand. Nach dem großen Stadtbrand von 1634 wurde das Innere des Doms St. Petri barock neu gestaltet, 1709 zerstörte ein weiterer Brand große Teile der Stadt.
Was davon heute steht, ist zum großen Teil Denkmal: Dom, Michaeliskirche, Lauenturm, Reichenturm, Wasserkunst und viele barocke Bürgerhäuser am Hauptmarkt. In ihren Dachstühlen und Turmhauben steckt viel trockenes, altes Holz.
Wo Brandwachen in Bautzen gebraucht werden
Brandwachen werden meist dann verlangt, wenn der Erlaubnisschein für feuergefährliche Arbeiten sie vorschreibt, wenn eine Brandmeldeanlage für die Arbeiten abgeschaltet werden muss oder wenn die Versicherung eine Nachkontrolle erwartet.
- Dacharbeiten an Kirchen und Türmen der Altstadt: Löten von Blechen, Erneuern von Rinnen, Flämmen von Dachbahnen
- Sanierung in barocken Bürgerhäusern mit Holzbalkendecken
- Metall- und Blechverarbeitung im Industrie- und Gewerbegebiet Bautzen-Salzenforst
- Stahlbau und Betonfertigteilwerke im Industriegebiet Bautzen-Nord
- Schweiß- und Trennarbeiten beim Bau von Schienenfahrzeugen in den Gewerbeflächen Süd
- Theater und Säle: Deutsch-Sorbisches Volkstheater, Burgtheater auf der Ortenburg, Stadthalle „Krone“
Heißarbeiten an Dach und Turm
Arbeiten an Turmhauben und Kirchendächern sind für eine Brandwache besonders anspruchsvoll. Funken und Hitze können in Fugen, Hohlräume und Nester unter der Dachhaut gelangen, und ein Schwelbrand zeigt sich dort oft erst Stunden später. Der Zugang ist eng, die Wege nach unten sind weit, und manche Bereiche erreicht nur, wer die Treppen des Turms kennt.
Unsere Kräfte stehen während der Arbeiten neben dem Handwerker, halten Löschmittel bereit und achten auf brennbare Teile in der Nähe. Nach dem Ende der Heißarbeiten bleiben sie, gehen den Bereich mehrfach ab, auch darunterliegende Geschosse, und tasten nach warmen Stellen. Wird eine Wärmebildkamera gebraucht, setzen wir sie ein, wenn Sie eine bereitstellen. Jeder Durchgang steht mit Uhrzeit im Protokoll.
Werkhallen, Bühnen und abgeschaltete Melder
In den Gewerbegebieten fallen Heißarbeiten vor allem bei Umbauten und Instandhaltung an: neue Kranbahnen, Anschlüsse an Hallen, Reparaturen an Förderanlagen. Wo Öl, Lacke, Verpackung oder Kunststoffe lagern, reicht ein kurzer Blick nach Feierabend nicht. Wir übernehmen den Brandposten während der Arbeiten und die Nachkontrolle danach, auf Wunsch auch über die Nacht.
In Versammlungsstätten wie Theater oder Stadthalle kann es nötig sein, Teile der Brandmeldeanlage während Bauarbeiten oder bei Bühneneffekten abzuschalten. Dann ersetzen unsere Kräfte die Melder durch Rundgänge, halten Rettungswege frei und informieren bei Rauch oder Brandgeruch sofort die Feuerwehr und die Verantwortlichen im Haus. Das Deutsch-Sorbische Volkstheater etwa wurde bis 2006 eineinhalb Jahre lang umgebaut, vor allem um den Brandschutz anzupassen. Umso wichtiger ist es, dass eine Abschaltung lückenlos überbrückt wird.
Ohne Büro in Sachsen, aber mit fester Zusage
Wir sind ein Sicherheitsdienstleister aus dem Norden mit Hauptsitz in Neumünster und Standorten in Berlin und Bremen. In Sachsen arbeiten wir vorhabenbezogen. Brandwachen sind häufig kurzfristig gefragt, deshalb sagen wir für Bautzen offen, ob wir den Termin mit eigenem Personal halten können, und planen bei längeren Sanierungen die Ablösung über die gesamte Dauer. Unsere Kräfte werden vor Ort in Löschmittel, Fluchtwege und Meldewege eingewiesen.
Alle haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, das Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Mehr zur Leistung: Brandwachen und Brandwache in Sachsen, zur Stadt: Sicherheitsdienst Bautzen. Für Objekte Richtung Landeshauptstadt: Dresden.
Kosten der Brandwache
Der Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Bei Brandwachen ist die Dauer oft kürzer als bei anderen Leistungen, die Nachkontrolle nach den Arbeiten zählt aber voll mit. Nächte, Wochenenden und Einsätze auf Abruf liegen im oberen Bereich der Spanne. Die Anreise aus dem Norden weisen wir gesondert aus, bei mehreren Terminen am selben Objekt verteilt sie sich.


