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Revierdienst in Prenzlauer Berg:eine Runde, viele Kieze

Wer Häuser in mehreren Kiezen verwaltet, braucht keine Dauerwache an jedem Objekt, sondern eine Streife, die zu wechselnden Zeiten vorbeikommt und bei einer Meldung hinfährt.

Bezirk Pankow · ISO 9001 · DIN 77200

Ein Ortsteil, fünfzehn Viertel

Prenzlauer Berg gliedert sich in rund fünfzehn Kieze und Viertel. Südlich der Danziger Straße liegen Teutoburger Platz, Kollwitzkiez, Winsviertel und Bötzowviertel. Zwischen Danziger Straße und Ringbahn folgen Gleimviertel, Helmholtzkiez, Thälmannpark, die Grüne Stadt, das Gebiet am Velodrom und der Alte Schlachthof. Nördlich der Ringbahn schließen sich das Viertel um den Arnimplatz, der Humannplatz und das Blumenviertel am Syringenplatz an.

Jedes dieser Viertel hat einen eigenen Rhythmus. Im Süden wird bis spät gegessen und getrunken, an der Ringbahn wohnen Familien in ruhigeren Straßen, am Velodrom und an der Max-Schmeling-Halle leeren sich nach Veranstaltungen innerhalb kurzer Zeit tausende Plätze. Ein Revierdienst richtet seine Zeiten nach diesem Rhythmus aus.

So wird eine Runde zusammengestellt

Wir setzen uns mit Ihnen zusammen und legen für jedes Objekt fest, was zu tun ist. Häufig sind das diese Aufgaben:

  • Schließdienst: Hoftore und Haustüren zur vereinbarten Zeit verschließen und morgens wieder öffnen
  • Außen- und Innenkontrolle: Treppenhäuser, Keller, Dachböden und Höfe auf Fremde, Schäden und offene Türen prüfen
  • Ladenzeilen: Rollgitter, Schaufenster und Lieferzugänge an Schönhauser Allee, Prenzlauer Allee und Greifswalder Straße kontrollieren
  • Leerstand und Umbau: Wohnungen und Gewerbeflächen zwischen zwei Mietern regelmäßig anfahren
  • Alarmfahrt: nach einer Meldung Ihrer Anlage oder Ihrer Notrufstelle hinfahren und vor Ort nachsehen

Aus diesen Aufgaben ergibt sich eine Route. Die Reihenfolge der Objekte wechselt, damit niemand die Zeiten vorhersagen kann.

Unterwegs zwischen Ringbahn und Alleen

Der Ortsteil ist dicht, aber nicht immer schnell zu durchqueren. Fünf Bahnhöfe des S-Bahn-Rings, die Hochbahn der U2 über der Schönhauser Allee und neun Straßenbahnlinien prägen den Verkehr. An der Kreuzung Schönhauser Allee und Danziger Straße laufen Gleise in fünf Richtungen zusammen. Für eine Streife heißt das, die Route so zu legen, dass sie Engstellen zu Stoßzeiten meidet.

Am Sonntag ist der Mauerpark ein eigener Faktor. Bei schönem Wetter kommen bis zu 40.000 Menschen, die Straßen ringsum sind voll. Objekte im Gleimviertel planen wir an solchen Tagen früher oder später ein, damit die Kontrolle nicht im Gedränge untergeht.

Bei Alarm: hinfahren, prüfen, melden

Ist Ihre Einbruchmeldeanlage bei einer Notruf- und Serviceleitstelle aufgeschaltet, kann diese uns bei einer Auslösung verständigen. Rund um die Uhr erreichen Sie uns außerdem selbst unter +49 4321 78 33 590. Vor Ort sehen wir uns Türen, Fenster und Innenräume an, soweit Sie uns Zugang gewähren, und rufen bei Spuren eines Einbruchs die Polizei.

Danach sichern wir das Objekt, bis Sie oder ein beauftragter Handwerker eintreffen, und schreiben auf, was wir vorgefunden haben. Wie lange die Anfahrt dauert, hängt von Uhrzeit, Verkehr und unserer Route ab. Wir sagen Ihnen ehrlich, womit Sie rechnen können, statt eine feste Minutenzahl zu versprechen.

Planung, Bericht und Personal

Die Revierrunden für Prenzlauer Berg planen wir in unserer Zweigniederlassung an der Aroser Allee 81 in Reinickendorf. Im Ortsteil selbst haben wir kein Büro. Jede Kontrolle wird mit Uhrzeit und Feststellungen im Bericht notiert, den Sie in dem Takt erhalten, den Sie vorgeben.

Unsere Kräfte sind nach § 34a GewO unterrichtet oder sachkundegeprüft. Wir arbeiten nach DIN 77200 und sind nach ISO 9001 zertifiziert. Objekte in den Nachbarortsteilen, etwa in Friedrichshain-Kreuzberg südlich der Landsberger Allee, lassen sich in dieselbe Runde nehmen. Den Überblick für die Stadt gibt Revierdienst Berlin.

Was ein Revierdienst kostet

Auch beim Revierdienst gilt ein Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Entscheidend ist, wie viel Zeit die Runde an Ihren Objekten verbringt und wie oft sie kommt. Mehrere Häuser im selben Kiez teilen sich die Fahrzeit, was jedes einzelne Objekt günstiger macht.

Alarmfahrten außerhalb der festen Runde rechnen wir nach Einsatz ab. Nach einer Besichtigung erhalten Sie einen Vorschlag mit Zahl der Kontrollen je Woche, Uhrzeitfenstern und den Aufgaben je Objekt.

Häufige Fragen

Häufige Fragen kurz beantwortet

Wie oft kommt die Streife zu meinem Haus in Prenzlauer Berg?+

So oft, wie Sie es festlegen, etwa einmal nachts oder mehrmals am Wochenende. Die Uhrzeiten wechseln innerhalb des vereinbarten Fensters.

Schließen Sie auch Hoftore und Haustüren?+

Ja. Schließ- und Öffnungsdienste sind ein häufiger Teil der Runde. Die Schlüssel übergeben Sie uns gegen Quittung, jede Nutzung steht im Bericht.

Kann ich Leerstand zwischen zwei Mietern kontrollieren lassen?+

Ja. Leere Wohnungen und Ladenflächen fahren wir an, prüfen Türen, Fenster und Zählerräume und melden Auffälligkeiten an Sie.

Was passiert, wenn bei einer Kontrolle jemand im Hof übernachtet?+

Wir sprechen die Person an und bitten sie zu gehen. Bei Widerstand oder Gefahr verständigen wir die Polizei und vermerken den Vorfall.

Lässt sich der Revierdienst mit einer festen Besetzung kombinieren?+

Ja. Zu Stoßzeiten kann eine feste Kraft vor Ort sein, in den übrigen Stunden übernimmt die Streife.

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Schicken Sie uns Ihre Adressen. Wir stellen daraus eine Runde zusammen und zeigen Ihnen, wie oft und wann wir vorbeikommen.