Eine Stadt mit vielen Gebäudetypen auf engem Raum
Bottrop zählt gut 118.000 Einwohner auf rund hundert Quadratkilometern und ist nach Remscheid die kleinste kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen. Trotzdem ist das Spektrum an Objekten breit: ein dichtes Zentrum mit Einkaufszentrum, Rathaus und Kultureinrichtungen, Wohnviertel aus der Bergbauzeit im Süden, Gewerbehallen in Eigen und Boy und im Norden der dörflich geprägte Bezirk Kirchhellen.
Mit dem Ende des Bergwerks Prosper-Haniel im Dezember 2018 hat sich zudem der Bestand verschoben. Betriebsgebäude, Werkstätten und Flächen aus der Zechenzeit warten auf neue Nutzer, während an anderer Stelle neue Gewerbebauten entstehen. Für Eigentümer bedeutet das: Häufig steht ein Gebäude über Monate leer, bevor es verkauft, umgebaut oder abgerissen wird.
Wo Objektschutz in Bottrop gefragt ist
Die folgenden Orte zeigen, welche Art von Gebäuden in der Stadt typischerweise Schutz braucht. Es handelt sich um Beispiele für Objektarten, nicht um Auftraggeber:
- Stadtgalerie am Berliner Platz mit Tiefgarage und dem zentralen Busbahnhof direkt nebenan
- Das historische Rathaus, erbaut zwischen 1910 und 1916 im Stil der Neorenaissance
- Kulturzentrum August Everding mit Bibliothek, Volkshochschule, Galerie und Filmforum
- Museum Quadrat mit dem Josef Albers Museum im Stadtgarten
- Die frühere Heilig-Kreuz-Kirche, die seit 2008 als Kulturkirche dient
- Der Campus der Hochschule Ruhr West in der Innenstadt
- Verwaltungs- und Lagergebäude in Eigen, Boy und Welheim
- Wohnquartiere der Bergbauzeit wie die Gartenstadt Welheim
Jeder dieser Orte hat eigene Schwachstellen: Tiefgaragen und Lieferzonen beim Handel, Nebeneingänge und Foyers bei Kulturhäusern, große Glasflächen und Technikräume bei Neubauten.
Handel und Innenstadt nach Ladenschluss
Rund um den Berliner Platz treffen Einkaufszentrum, Busbahnhof und Fußgängerwege aufeinander. Nach Geschäftsschluss leeren sich die Flächen schnell, gleichzeitig bleibt der Busverkehr bis in den Abend aktiv. Für Betreiber von Ladenflächen und Passagen übernehmen wir den Schließdienst, gehen Lieferhöfe, Notausgänge und Parkebenen ab und achten darauf, dass sich niemand nach Schluss im Gebäude aufhält.
Am Morgen kann die Öffnung durch unsere Kräfte erfolgen, damit Reinigung und Anlieferung zu festen Zeiten Zutritt bekommen. Auffälligkeiten wie beschädigte Türen, Graffiti oder ausgefallene Beleuchtung halten wir mit Foto im Bericht fest und geben sie an Ihre Hausverwaltung weiter.
Kulturhäuser, Verwaltung und leere Flächen
Museen, Galerien und Veranstaltungsräume haben wechselnde Öffnungszeiten und oft wertvolle Leihgaben. Hier geht es um Empfang und Aufsicht während der Öffnung, um kontrollierte Wege für Handwerker und Ausstellungsaufbau und um Rundgänge in den Stunden danach. Bei einer Kulturkirche kommt hinzu, dass Veranstaltungen abends enden und das Gebäude anschließend gesichert übergeben werden muss.
Leer stehende Gebäude aus der Bergbau- und Industriezeit brauchen einen anderen Ansatz. Sie werden selten jede Nacht besetzt, sondern in vereinbarten Abständen kontrolliert: Zugänge, Fenster, Zäune, Hinweise auf Feuerstellen oder Lagerplätze. Was zu unseren Leistungen im Objektschutz allgemein gehört, finden Sie auf der Seite Objektschutz.
Vorhabenbezogen und mit festem Ansprechpartner
Unser Hauptsitz liegt in Neumünster, Niederlassungen haben wir in Berlin und Bremen. In Nordrhein-Westfalen betreiben wir kein eigenes Büro, Objektschutz in Bottrop übernehmen wir deshalb nach einer Prüfung im Einzelfall. Dabei klären wir, wie viele Stunden die Aufgabe braucht, wie die Kräfte anreisen und untergebracht werden und wer bei Ausfall einspringt. Erst wenn diese Fragen geklärt sind, geben wir eine Zusage.
Nach dem Start betreut ein fester Ansprechpartner Ihr Objekt. Die eingesetzten Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für Empfang mit Kontrollaufgaben die Sachkundeprüfung. Wir arbeiten nach ISO 9001 und DIN 77200, und Sie erreichen uns rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590. Weitere Leistungen in der Stadt beschreibt die Seite Sicherheitsdienst Bottrop.
Was Objektschutz in Bottrop kostet
Der Preis hängt davon ab, ob ein Gebäude dauerhaft besetzt, nur zu Schließzeiten betreut oder in Abständen kontrolliert wird. Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Höher liegt eine Empfangsbesetzung mit Besucherverwaltung in Nacht- und Feiertagsstunden, niedriger ein reiner Tagesdienst an Werktagen. Bei leer stehenden Objekten bestimmt vor allem die Zahl der Kontrollen den Umfang. Vergleichbare Aufgaben im übrigen Land zeigt die Seite Objektschutz in Nordrhein-Westfalen.


