Eine Stadt mit vielen Gebäuden im Übergang
Gelsenkirchen zählt rund 266.000 Einwohner und hat in den vergangenen Jahrzehnten seine Zechen und Kokereien verloren: Die Kokerei Hassel lieferte 1999 den letzten Koks, die Zeche Ewald Hugo schloss im April 2000. Geblieben sind Gebäude und Flächen, die neu genutzt werden, und solche, die noch auf eine Nutzung warten. Für den Objektschutz bedeutet das zweierlei: Es gibt belebte Verwaltungsbauten mit Publikumsverkehr, und es gibt Hallen, Werkstätten und Grundstücke, auf denen nachts niemand ist.
Das Hans-Sachs-Haus zeigt die erste Seite. Es entstand 1927 nach Plänen von Alfred Fischer, wurde später hinter der Backsteinfassade entkernt und neu aufgebaut und ist seit 2013 wieder Sitz der Stadtverwaltung. Die zweite Seite sieht man am Rhein-Herne-Kanal, wo ein Teil des früheren Zechengeländes Graf Bismarck I zwischen Bahnstrecke und Kanal noch brach liegt.
Gebäude und Flächen, um die es in Gelsenkirchen geht
Objektschutz ist hier selten eine einzige Art von Auftrag. Diese Orte zeigen die Bandbreite im Stadtgebiet:
- Hans-Sachs-Haus in der Innenstadt: Rathaus mit Bürgerservice, Sitzungssälen und Abendterminen
- WEKA-Karree in der Altstadt: Geschäfte, Büros und Durchgänge mitten im Zentrum
- Hauptverwaltung der Gelsenwasser AG an der Willy-Brandt-Allee, 2004 bezogen
- Zeche Nordstern: Vivawest und weitere Firmen arbeiten in den denkmalgeschützten Schachtgebäuden
- Wissenschaftspark an der Munscheidstraße in Ückendorf mit seiner rund 300 Meter langen Glasarkade
- Graf Bismarck I am Kanal: weiterhin unbebautes Gelände zwischen Bahn und Wasser
In Verwaltungsgebäuden zählt der geordnete Zugang am Tag und der gesicherte Zustand am Abend. Auf Brachen und in leerstehenden Hallen geht es um Zäune, Tore, Fenster und die Frage, ob seit dem letzten Besuch jemand dort war.
Empfang, Verschluss und Kontrollgänge
Am Empfang melden unsere Kräfte Besucher an, geben Ausweise oder Schlüsselkarten nach Ihrer Liste aus und behalten im Blick, wer das Haus betritt. Nach Dienstschluss gehen sie Geschosse, Treppenhäuser und Tiefgaragen ab, schließen Türen, schalten Licht nach Vorgabe aus und prüfen, ob Fenster und Notausgänge verschlossen sind. Wer sich nach Feierabend noch im Gebäude aufhält, wird freundlich angesprochen und nach Ihren Regeln hinausbegleitet.
Bei leerstehenden Gebäuden oder Brachflächen planen wir Kontrollgänge zu wechselnden Zeiten, damit sich niemand auf einen festen Takt einstellen kann. Wir sehen nach aufgebrochenen Türen, beschädigten Zaunfeldern, abgelagertem Müll und Spuren von Feuer. Was auffällt, kommt mit Uhrzeit und Foto in den Bericht an Ihre Verwaltung. Liegt bei Ihnen eine Alarmanlage auf, die auf eine Notruf- und Serviceleitstelle geschaltet ist, stimmen wir mit Ihnen ab, wie wir dort eingebunden werden.
Vorhabenbezogen aus dem Norden
Unser Hauptsitz liegt in Neumünster, Niederlassungen haben wir in Berlin und Bremen. In Nordrhein-Westfalen betreiben wir kein Büro. Objektschutz in Gelsenkirchen übernehmen wir deshalb vorhabenbezogen: Wir klären vorab, welche Stunden je Woche besetzt sein müssen, wie lange der Auftrag läuft und wie Urlaub und Krankheit aufgefangen werden. Erst wenn das für die ganze Laufzeit aufgeht, machen wir ein Angebot. Wenn nicht, sagen wir das vorher.
Sie haben einen festen Ansprechpartner, der Ihre Dienstanweisung kennt und rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar ist. Unsere Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO; wo Zugang gewährt oder verweigert wird, setzen wir Personal mit Sachkundeprüfung ein. Vor dem ersten Dienst gehen wir das Objekt gemeinsam mit Ihrer Haustechnik ab. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Mehr zur Leistung lesen Sie unter Objektschutz, den Überblick für das Land unter Objektschutz in Nordrhein-Westfalen, alles zur Stadt auf Sicherheitsdienst Gelsenkirchen. Für Objekte gleich nebenan lohnt der Blick nach Herne und Gladbeck.
Womit Sie beim Preis rechnen können
Für Objektschutz in Gelsenkirchen gilt als Richtwert eine Spanne von 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo Ihr Angebot liegt, hängt vor allem davon ab, ob eine Kraft dauerhaft im Haus ist oder ob Kontrollgänge zu einzelnen Zeiten reichen, wie viele Stunden auf Nächte, Sonntage und Feiertage fallen und welche Zusatzaufgaben hinzukommen, etwa Postannahme, Schlüsselausgabe oder Hausmeisterhinweise.
Bei leerstehenden Gebäuden lohnt sich oft der Vergleich zwischen einer festen Nachtbesetzung und mehreren Kontrollen pro Nacht. Wir rechnen Ihnen beide Wege nach einer Begehung nebeneinander vor, mit allen Stunden einzeln aufgeführt.


