Ein Ortsteil aus Wohnblocks, Reihenhäusern und Wiesenrand
Lehesterdeich ist der flächenmäßig größte der drei Ortsteile von Horn-Lehe. Auf 6,5 Quadratkilometern leben dort rund 11.600 Menschen. Bis Ende 1945 war Lehesterdeich eine selbstständige Landgemeinde, erst am 1. Dezember 1945 kam sie zur Stadt Bremen. Was heute an Häusern steht, stammt überwiegend aus zwei Wellen: Ab den 1960er-Jahren wurde das Leher Feld mit Einfamilienhäusern und einem großen mehrgeschossigen Wohnkomplex bebaut, 1992 folgte das Wohngebiet Hollergrund.
Für Objektschutz bedeutet diese Mischung, dass in einer Straße ganz unterschiedliche Gebäude stehen: Wohnblocks mit gemeinsamen Kellern und Tiefgaragen, Reihenhauszeilen mit Garagenhöfen und Einrichtungen wie Schulen, Kirche und Senioreneinrichtung. Jede dieser Bauformen hat eigene Schwachstellen, und darum beginnt jeder Auftrag bei uns mit einem Blick auf das konkrete Gebäude.
Gebäude, bei denen ein Wachdienst hilft
Die folgende Aufzählung nennt reale Lagen im Ortsteil, an denen Objektschutz typischerweise gefragt ist. Es handelt sich um Beispiele, nicht um Auftraggeber:
- Wohnkomplex und Einfamilienhäuser im Leher Feld aus den 1960er-Jahren
- Wohngebiet Hollergrund mit dem Stiftungsdorf der Bremer Heimstiftung
- Andreas-Kirche und Gemeindegebäude an der Werner-von-Siemens-Straße
- Schulgebäude rund um die Curiestraße in den Ferien
- Wohnhäuser an der Lilienthaler Heerstraße, darunter die Rote Siedlung
- Einzelne Häuser, die zwischen Verkauf und Einzug leer stehen
Zu jedem Objekt legen wir schriftlich fest, welche Türen, Räume und Anlagen bei einem Rundgang geprüft werden. So weiß jede Kraft, worauf es ankommt, auch wenn sie das Gebäude zum ersten Mal betritt.
Was im Wohnbestand zu beachten ist
In älteren Wohnanlagen bleiben Haustüren oft angelehnt, Kellerfenster werden zum Lüften geöffnet und vergessen, Fahrradräume sind über Jahre mit Schlüsseln versorgt worden, deren Verbleib niemand mehr kennt. Genau dort setzen unsere Schließrunden an. Wir prüfen Eingänge, Kellerflure und Nebenräume, notieren beschädigte Schlösser und melden auffällige Ablagerungen in Treppenhäusern, weil sie im Brandfall Fluchtwege versperren.
Bei Gebäuden, die an den Rand des Hollerlands grenzen, kommt die Lage hinzu. Wo Gärten und Grundstücke direkt an Gräben und Weiden enden, ist nachts kaum jemand unterwegs. Nebengebäude, Gartenhäuser und Hinterausgänge sind von der Straße schlecht zu sehen. Ein gut gewählter Zeitpunkt für Kontrollgänge, der nicht jede Nacht gleich ist, macht hier mehr aus als eine dauerhafte Besetzung.
Leerstand richtig betreuen
Steht ein Haus oder eine Wohnung zwischen zwei Nutzungen leer, wird das in einem ruhigen Ortsteil schnell bemerkt. Wir fahren in vereinbarten Abständen vorbei, kontrollieren Fenster, Türen und Zählerstände, leeren auf Wunsch den Briefkasten und sehen nach Feuchtigkeit oder Frostschäden. Jeder Besuch wird mit Uhrzeit und Foto festgehalten. Das hilft, wenn Versicherer nach Nachweisen fragen oder ein Käufer wissen möchte, in welchem Zustand das Gebäude während der Leerzeit war.
Für die Planung zählt die Kernregion Nord: Bremen wird von unserer Niederlassung Bremen betreut, Einsätze werden aus dem eigenen Personalstamm besetzt. Alle Kräfte haben die Unterrichtung oder die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, je nachdem, was die Aufgabe verlangt. Unsere Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert.
Ablauf von der Anfrage bis zur ersten Runde
Zuerst klären wir mit Ihnen, welches Objekt geschützt werden soll, wer Zugang hat und was bei einem Vorfall passieren muss. Danach besichtigen wir das Gebäude, legen Rundgangspunkte fest und hinterlegen Rufnummern für Hausmeister, Verwaltung oder Eigentümer. Die Schlüssel werden quittiert übergeben und getrennt vom Objekt verwahrt.
Im laufenden Betrieb sind wir rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar. Berichte bekommen Sie in der vereinbarten Form, etwa als Sammelbericht je Woche oder als Sofortmeldung bei jedem Befund. Mehr zu unseren Diensten im Stadtteil steht auf der Seite Sicherheitsdienst Bremen-Lehesterdeich.
Womit Sie beim Objektschutz rechnen können
Als Richtwert gilt eine Spanne von 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo im Einzelfall der Preis liegt, hängt beim Objektschutz vor allem davon ab, ob eine Kraft dauerhaft vor Ort ist oder ob mehrere kurze Kontrollen über die Nacht verteilt werden. Für Wohnanlagen und Leerstand reichen oft wenige Runden, die sich mit anderen Objekten in Horn-Lehe, Borgfeld oder Oberneuland zu einer Tour verbinden lassen. Zuschläge für Nacht, Sonntag und Feiertag nennen wir im Angebot offen.


