Ein Gewerbegebiet mit eigener Autobahnabfahrt
Das Gewerbegebiet Horn-Lehe-West wurde in den 1990er-Jahren angelegt, westlich der Lilienthaler Heerstraße und zwischen der Straße Haferwende und dem Wohngebiet Leher Feld. Erschlossen wird es über die Lilienthaler Heerstraße und über die Anschlussstelle Horn-Lehe/Universität der A 27, der früheren Blocklandautobahn aus dem Jahr 1937. Für Betriebe mit Lieferverkehr ist das ein echter Vorteil: Ein Lkw ist von der Rampe in wenigen Minuten auf der Autobahn.
Dieselbe Lage hat eine Kehrseite. Wer unberechtigt Ware, Werkzeug oder Kraftstoff von einem Hof holt, ist ebenso schnell wieder weg. Werkschutz setzt deshalb nicht erst beim Diebstahl an, sondern dort, wo Personen und Fahrzeuge das Gelände betreten: am Tor, an der Rampe und am Schlüsselbrett.
Aufgaben am Tor und im Betrieb
Was eine Werkschutzkraft im Gewerbegebiet leistet, richtet sich nach Ihren Abläufen. Typische Aufgaben in Lehesterdeich sind:
- Anmeldung von Besuchern, Fremdfirmen und Fahrern an der Pforte
- Abgleich von Lieferscheinen und Kennzeichen bei Anlieferung und Abholung
- Ausgabe und Rücknahme von Schlüsseln und Transpondern mit Nachweis
- Kontrolle von Außenlagern, Containern und Tankstellen auf dem Hof
- Verschluss von Rolltoren und Rampen nach Schichtende
- Nachtrundgänge durch Hallen und über Parkflächen
Alles, was die Kraft feststellt, landet im Wachbuch. Sie entscheiden, ob Sie die Einträge täglich, wöchentlich oder nur bei Auffälligkeiten sehen möchten. Bei Schadensfällen oder Inventurdifferenzen lässt sich so nachvollziehen, wer wann mit welchem Fahrzeug auf dem Hof war.
Gewerbe neben Wohnhäusern
Anders als große Industrieflächen am Hafen grenzt das Gewerbegebiet an der Haferwende unmittelbar an Wohnstraßen. Auf der einen Seite rangieren Transporter, auf der anderen liegen die Häuser des Leher Felds aus den 1960er-Jahren. Lärm, Licht und Verkehr in der Nacht fallen hier sofort auf. Wir sorgen dafür, dass späte Anlieferungen an der richtigen Stelle warten, Motoren nicht unnötig laufen und Fahrzeuge nicht in Wohnwegen abgestellt werden.
Auch das gehört zum Werkschutz: Wer Nachbarn verärgert, bekommt schnell Beschwerden beim Ortsamt Horn-Lehe. Eine Kraft, die Fahrer freundlich einweist und Wartezeiten organisiert, entlastet das Verhältnis zwischen Betrieb und Wohnumfeld.
Planung aus der Kernregion Nord
Bremen gehört zu unserer Kernregion Nord, die Einsätze werden von der Niederlassung Bremen aus dem eigenen Personalstamm geplant. Für einen Dauerauftrag am Tor stellen wir ein festes Team zusammen, das Ihre Mitarbeitenden, Stammlieferanten und Hausregeln kennt. Urlaub und Krankheit decken Kräfte ab, die vorher eingewiesen wurden, damit kein Fremder plötzlich an der Pforte steht.
Unsere Kräfte haben die Unterrichtung oder die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO. Die Abläufe sind nach DIN 77200 und ISO 9001 zertifiziert. Bei Vorfällen in der Nacht erreichen Sie uns durchgehend unter +49 4321 78 33 590.
Vom Erstgespräch zur Dienstanweisung
Wir sehen uns Ihr Gelände an, gehen die Wege von Lieferanten und Besuchern ab und klären, welche Bereiche nur bestimmten Personen offenstehen. Daraus entsteht eine Dienstanweisung, die jede Kraft vor dem ersten Dienst liest und unterschreibt. Sie enthält Ansprechpartner, Notfallnummern, Regeln für Schlüssel und das Vorgehen bei Alarm.
Ändern sich Ihre Abläufe, etwa durch eine neue Halle, ein anderes Schichtmodell oder eine Inventur, passen wir die Anweisung an und weisen das Team neu ein. Einen Überblick über Werkschutz im ganzen Land finden Sie auf der Seite Werkschutz Bremen.
Kosten bei dauerhafter Torbesetzung
Beim Werkschutz liegt der Richtwert bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Weil eine Pforte meist über Monate besetzt ist, spielt die Laufzeit eine große Rolle: Ein fester Dauerauftrag mit planbaren Schichten ist günstiger zu kalkulieren als kurzfristige Einzeldienste. Weitere Einflüsse sind die Uhrzeiten, die Zahl der Tore und ob die Kraft zusätzliche Aufgaben wie Empfang oder Warenkontrolle übernimmt. Das genaue Angebot erhalten Sie nach der Besichtigung.


