Warum sich eine gemeinsame Route lohnt
Ein Revierdienst fährt nicht für ein einzelnes Gebäude die ganze Nacht, sondern besucht mehrere Objekte nacheinander und kommt zu wechselnden Zeiten wieder. Das passt gut zu Lehesterdeich. Der Ortsteil ist mit 6,5 Quadratkilometern zwar der größte in Horn-Lehe, der bebaute Teil liegt aber kompakt zwischen der A 27 im Südwesten, der Bahnstrecke und dem Hollerland. Große Teile der Fläche sind Wiesen und Gräben, die Häuser, Hallen und Schulen stehen dicht beieinander.
Für Sie als Auftraggeber heißt das: Sie bezahlen nur die Zeit, in der wir an Ihrem Objekt sind, und profitieren davon, dass ein Fahrzeug in der Nähe unterwegs ist, wenn ein Alarm eingeht. Gerade für kleinere Betriebe, Vereinsheime oder Eigentümergemeinschaften ist das oft der Einstieg: zunächst wenige Kontrollen, später bei Bedarf mehr. Wie oft welches Objekt angefahren wird, legen wir gemeinsam mit Ihnen fest.
Typische Stationen im Ortsteil
Die Stationen unten sind reale Lagen in Lehesterdeich, an denen Kontrollen sinnvoll sein können. Sie sind keine Liste bestehender Kunden:
- Hallen und Höfe im Gewerbegebiet Horn-Lehe-West an der Haferwende
- Wohnanlagen und Garagenhöfe im Leher Feld
- Reihenhauszeilen und Gemeinschaftsflächen im Hollergrund
- Schulgebäude und Sporthallen an der Curiestraße
- Läden und Gaststätten entlang der Lilienthaler Heerstraße
- Grundstücke am Lehester Deich an der Grenze zum Hollerland
Die Lilienthaler Heerstraße als Rückgrat
Die Lilienthaler Heerstraße läuft auf rund 2.150 Metern schnurgerade von der Leher Heerstraße nach Norden zur Borgfelder Heerstraße. Im Volksmund heißt sie Langer Jammer; der Name soll daher rühren, dass sie den Fuhrleuten früher endlos vorkam. Seit 1967 ist sie vierspurig, seit 2002 fährt in der Mitte die Straßenbahn. Für eine Revierrunde ist sie die Hauptachse: Von ihr zweigen die Zufahrten ins Gewerbegebiet, ins Leher Feld und in den Hollergrund ab, und über die Anschlussstelle Horn-Lehe/Universität ist die Autobahn nah.
An der Westseite steht die Rote Siedlung aus den 1930er-Jahren, deren Häuser 1952 gelb gestrichen wurden. Daneben liegen Wohnhäuser, Gewerbe und Gaststätten wie das Gasthaus Bremermann. Wer hier abends Ladenlokale, Lager oder Nebengebäude hat, kann diese in eine Route aufnehmen lassen.
Was bei jedem Halt passiert
Bei jeder Station gehen unsere Fahrer einen festgelegten Weg ab. Sie rütteln an Türen, prüfen Fenster und Rolltore, sehen nach Licht und Heizung, wo das vereinbart ist, und achten auf Spuren an Zäunen und Toren. Auf Wunsch schalten sie Außenbeleuchtung ein oder aus oder schließen Schranken. Jeder Halt wird mit Uhrzeit erfasst, Befunde mit Foto.
Löst eine Alarmanlage aus, fährt das nächste Fahrzeug an. Die Kraft prüft das Gebäude von außen, verständigt bei Einbruchsspuren die Polizei und informiert Ihren Ansprechpartner. Danach bleibt sie, bis das Objekt wieder gesichert ist, oder sichert es selbst, wenn sie einen Schlüssel hat.
Mit Nachbarortsteilen verbunden
Bremen liegt in unserer Kernregion Nord, die Niederlassung Bremen plant die Touren aus dem eigenen Personalstamm. Lehesterdeich lässt sich mit Horn, Lehe, Oberneuland und Borgfeld zu einer Route im Bremer Osten verbinden. Je mehr Objekte in der Nähe liegen, desto kürzer werden die Wege, und desto schneller ist ein Fahrzeug bei einem Alarm vor Ort.
Alle Fahrer haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für Aufgaben im öffentlichen Raum die Sachkundeprüfung. Die Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Sie erreichen uns jederzeit unter +49 4321 78 33 590.
Preis einer Revierkontrolle
Für den Revierdienst rechnen wir auf Basis eines Richtwerts von 23 bis 50 € netto je Stunde, umgelegt auf die Zeit am Objekt und den Anteil an der Fahrt. Eine einzelne kurze Kontrolle pro Nacht kostet deshalb deutlich weniger als eine durchgehend besetzte Wache. Was den Betrag beeinflusst, sind die Zahl der Kontrollen, die Dauer je Halt, ob Innenrundgänge dazugehören und wie oft Alarme verfolgt werden müssen. Sie erhalten eine monatliche Abrechnung mit allen Einsätzen.


