Warum Objekte in Kerpen oft allein stehen
Kerpen ist mit gut 66.000 Einwohnern die größte Stadt im Rhein-Erft-Kreis, verteilt sich aber auf fast 114 Quadratkilometer und elf Stadtteile. Zwischen Sindorf, Horrem, dem Kernort und Blatzheim liegen Felder, Waldstücke und die Ränder des Braunkohlereviers. Wer hier ein Gebäude besitzt, hat oft keine direkten Nachbarn, die abends Licht sehen oder ein offenes Tor bemerken.
Dazu kommt der Wandel im Revier. Der Tagebau Hambach hat das alte Manheim zum größten Teil verschwinden lassen, die Bewohner sind in den neuen Ort im Bereich Dickbusch gezogen. Solche Übergänge erzeugen über Jahre Gebäude und Flächen, die niemand mehr nutzt, die aber noch jemandem gehören und gesichert werden müssen.
Objekte, bei denen der Bedarf typischerweise entsteht
Die folgende Aufzählung beschreibt Lagen und Gebäudearten im Stadtgebiet, an denen Objektschutz häufig gefragt ist. Sie nennt keine bestehenden Aufträge.
- Logistikhallen in Sindorf, etwa im Logistikpark an der Wankelstraße mit drei Hallenschiffen, und neue Hallen an der Hüttenstraße
- Bürohäuser von Unternehmenszentralen in Sindorf, die nach Feierabend und am Wochenende leer stehen
- Rückbauflächen und Restgebäude im alten Manheim am Rand des Tagebaus Hambach
- Denkmäler mit wertvoller Ausstattung wie Schloss Türnich mit Kapelle oder die Stiftskirche St. Martinus
- Gewerbeobjekte im Industriegebiet Türnich entlang der B 264
Einen Überblick über den Objektschutz im übrigen Bundesland gibt die Seite Objektschutz in Nordrhein-Westfalen.
Fester Posten oder wechselnde Kontrollen
Nicht jedes Objekt braucht eine Person, die die ganze Nacht vor Ort ist. Bei einer Lagerhalle mit hochwertiger Ware und Lkw-Verkehr bis in den Abend ist ein fester Posten am Tor oft die sinnvollste Lösung, weil dort zugleich Anlieferungen geprüft und Fahrer eingewiesen werden. Bei einem leeren Wohnhaus oder einem stillgelegten Betriebsgebäude genügen dagegen häufig mehrere Kontrollen pro Nacht zu wechselnden Uhrzeiten.
Bei jeder Kontrolle prüfen unsere Kräfte Türen, Fenster, Rolltore und Zaunfelder, achten auf Wasserschäden, Brandgeruch und Spuren von Aufbruchversuchen und halten Auffälligkeiten mit Foto und Uhrzeit fest. Gibt es eine Alarmanlage, die bei einer Notruf- und Serviceleitstelle aufläuft, stimmen wir mit dieser ab, wer bei einer Meldung vor Ort nachsieht.
Empfang und Zutritt in Bürohäusern
In Sindorf haben mehrere große Unternehmen ihre Zentralen, darunter Visteon mit der Europazentrale und Computacenter mit dem Deutschlandgeschäft. In solchen Häusern ist Objektschutz vor allem eine Frage des Zutritts: Wer darf in welches Stockwerk, wie werden Besucher angemeldet und begleitet, wer gibt Schlüssel und Karten aus und nimmt sie zurück. Unsere Kräfte übernehmen den Empfang, führen Besucherlisten und schließen nach Geschäftsschluss das Gebäude in einer festgelegten Reihenfolge ab.
Wie wir in der ganzen Stadt arbeiten, finden Sie unter Sicherheitsdienst Kerpen. Die Grundzüge der Leistung stehen auf der Seite Objektschutz.
Vorhabenbezogen in Nordrhein-Westfalen
Unser Hauptsitz liegt in Neumünster, dazu kommen eine Zweigniederlassung in Berlin und eine Niederlassung in Bremen. Nordrhein-Westfalen gehört nicht zu unserer Kernregion, ein Büro haben wir dort nicht. Anfragen aus Kerpen prüfen wir deshalb einzeln: Lässt sich der Einsatz mit festen Kräften über die gesamte Laufzeit besetzen, und ist die Anreise geregelt? Erst wenn beides feststeht, sagen wir zu.
Ist das der Fall, besichtigen wir das Objekt mit Ihnen, legen Kontrollpunkte und Abläufe in einer schriftlichen Dienstanweisung fest und weisen die Kräfte vor Ort ein. Alle Mitarbeitenden haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert und unter +49 4321 78 33 590 rund um die Uhr erreichbar.
Was Objektschutz in Kerpen kostet
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo im Rahmen dieser Spanne ein Angebot landet, entscheidet beim Objektschutz vor allem die Form: Ein Posten, der die ganze Nacht vor Ort bleibt, wird nach Stunden abgerechnet, einzelne Kontrollen werden dagegen pro Besuch kalkuliert und sind bei großen Abständen zwischen den Kerpener Ortsteilen oft günstiger. Dazu kommen Wochenend- und Feiertagsanteile, die Größe des Geländes und Zusatzaufgaben wie Empfang oder Schlüsselübergabe.


