Vom Braunkohlerevier zum Gewerbestandort
Lange war Rheinbraun der wichtigste Arbeitgeber im Raum Türnich. Heute prägen andere Branchen das Bild: Gemeinsam mit RWE Power hat die Stadt bei Türnich ein Industriegebiet von fast 89 Hektar an der B 264 entwickelt, und in Sindorf haben sich Fertigung, Lager und Konzernverwaltungen angesiedelt. Die Gründe liegen auf der Hand. Über das Autobahnkreuz Kerpen sind A 4 und A 61 direkt erreichbar, Köln liegt wenige Kilometer östlich, Aachen und die Niederlande im Westen.
Für den Werkschutz bedeutet das ein gemischtes Bild. Es gibt den Hersteller mit Produktion im Schichtbetrieb, das reine Lager mit wechselnden Mietern und die Zentrale, in der tagsüber Hunderte Menschen arbeiten und nachts nur noch Technik läuft. Jede dieser Lagen braucht andere Abläufe am Tor, und oft wechselt der Bedarf sogar innerhalb eines Jahres, etwa bei Inventuren oder Betriebsferien.
Werksstandorte im Stadtgebiet
Die folgenden Standorte zeigen, wo im Stadtgebiet Werkschutzaufgaben anfallen. Die Liste beschreibt Bedarf, keine bestehenden Aufträge.
- Boll & Kirch in Sindorf: Filterbau mit rund 600 Beschäftigten, Fertigung und Versand
- Logistikpark Wankelstraße im Gewerbegebiet Sindorf mit rund 30.000 Quadratmetern in drei Hallenschiffen
- Hüttenstraße: neue Logistik- und Produktionshallen mit mehr als 28.000 Quadratmetern auf einer früheren Brachfläche
- Industriegebiet Türnich an der B 264, gemeinsam von Stadt und RWE Power erschlossen
- Verwaltungs- und Technikstandorte in Sindorf, unter anderem die Europazentrale von Visteon
Wie sich der Bedarf im ganzen Land verteilt, steht unter Werkschutz in Nordrhein-Westfalen.
Was an einem Kerpener Werkstor anfällt
Die Nähe zur Autobahn sorgt für viele Lkw zu allen Tageszeiten. An der Pforte gleichen unsere Kräfte Fahrzeuge und Papiere mit den angemeldeten Zeitfenstern ab, weisen Fahrer auf Rampen und Warteflächen ein, kontrollieren auf Wunsch Plomben und Ladung und halten fest, wann ein Fahrzeug das Gelände wieder verlassen hat. Damit staut sich der Verkehr nicht auf die Zufahrtsstraße zurück, und Ihre Disposition weiß jederzeit, wer auf dem Hof steht.
Bei Wartungsstillständen oder Umbauten sind plötzlich viele Fremdfirmen im Werk. Dann geben wir Besucherausweise aus, prüfen Unterlagen nach Ihrer Checkliste, sorgen dafür, dass Ihre Sicherheitsunterweisung vor dem ersten Arbeitsschritt stattfindet, und gleichen abends ab, ob alle Personen das Gelände verlassen haben.
Wenn die Produktion ruht
Viele Betriebe in Sindorf und Türnich arbeiten nicht rund um die Uhr. Nachts und am Wochenende stehen Maschinen, Rohstoffe und Fertigware trotzdem auf dem Gelände. Unsere Kräfte gehen dann in festgelegten Runden über Hallen, Außenlager und Ladezonen, schließen offene Tore, achten auf Leckagen, ungewöhnliche Geräusche oder ausgefallene Beleuchtung und informieren die von Ihnen benannten Ansprechpartner, wenn etwas nicht stimmt.
Am Ende jeder Schicht steht eine schriftliche Übergabe: wer gekommen und gegangen ist, welche Tore geöffnet wurden und was aufgefallen ist. Mehr zur Leistung allgemein lesen Sie unter Werkschutz, Angaben zur Stadt unter Sicherheitsdienst Kerpen.
Planung ohne Büro im Land
Staffsec hat den Hauptsitz in Neumünster und Niederlassungen in Berlin und Bremen. Nordrhein-Westfalen liegt außerhalb dieser Kernregion, weshalb wir Werkschutz in Kerpen nur vorhabenbezogen anbieten. Vor einer Zusage klären wir, ob wir das Tor mit einem festen Stamm an Kräften und einer eingearbeiteten Vertretung besetzen können. Gerade am Werkstor zählt Beständigkeit: Wer jeden Tag dort steht, kennt nach kurzer Zeit die Spediteure, die Lieferzeiten und die Ausnahmen.
Vor dem Start gehen wir das Werk mit Ihnen ab und erstellen eine Dienstanweisung nach Ihrer Werksordnung. Alle Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für anspruchsvollere Kontrollaufgaben setzen wir Personal mit Sachkundeprüfung ein. Unsere Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert.
Preisrahmen beim Werkschutz
Wir rechnen mit einem Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Beim Werkschutz ist die Laufzeit der wichtigste Faktor: Ein Tor, das über Monate in drei Schichten besetzt ist, lässt sich anders planen als eine Revision über zwei Wochen oder einzelne Feiertage. Hinzu kommen Nachtanteile, die Zahl der Posten, Zusatzaufgaben wie Wiegen oder Empfang sowie die Frage, ob Ihr Werk eine Sachkundeprüfung verlangt. Mit Schichtmodell und Laufzeit können wir einen verbindlichen Preis nennen.


