Eine Stadt mit zwei Gesichtern: kompakte Mitte, weite Ränder
Lünen ist mit knapp 86.000 Einwohnern die größte Stadt im Kreis Unna. Das Stadtgebiet umfasst rund 59 Quadratkilometer und zerfällt in 14 Stadtteile, die sehr unterschiedlich gewachsen sind. Die Mitte ist klein und dicht: Fußgängerzone, Wochenmarkt, Theater und Verwaltung liegen in wenigen Gehminuten. Brambauer im Westen ist mit knapp 20.000 Einwohnern beinahe eine eigene Stadt, Lünen-Süd hat mit der Jägerstraße ein eigenes Geschäftszentrum.
Nach Angaben der Stadt bieten Lüner Betriebe rund 26.000 Arbeitsplätze, etwa drei von zehn davon in der Industrie. Daneben stehen Gebäude, deren frühere Nutzung weggefallen ist: Schachtanlagen, Kraftwerksgelände, Werkhallen. Objektschutz bedeutet hier deshalb zweierlei: Häuser mit Publikumsverkehr ordentlich betreiben und leere Flächen so im Blick behalten, dass sie nicht zum Ziel für Metalldiebe oder Vandalismus werden.
Wo Objektschutz in Lünen gebraucht wird
Einige Beispiele aus dem Stadtgebiet zeigen, wie breit die Aufgaben gestreut sind:
- Technisches Rathaus am Willy-Brandt-Platz und das Rathaus von 1960 mit Bürgerverkehr, Aktenbeständen und Sitzungen bis in den Abend
- Hansesaal und Heinz-Hilpert-Theater, die für Basare, Ausstellungen und Gastspiele geöffnet und danach wieder verschlossen werden müssen
- Fußgängerzone und Willy-Brandt-Platz mit Läden, Gastronomie und Markttagen am Dienstag, Freitag und Samstag
- Technologiezentrum LÜNTEC in Brambauer auf dem früheren Gelände der Zeche Minister Achenbach, mit Büros und Laboren mehrerer Mieter
- Villa Urbahn, seit Juli 2025 Sitz des Museums der Stadt, und Schloss Schwansbell im Volkspark
- Wohnquartiere wie das StadtGartenQuartier an der Münsterstraße, die Viktoriasiedlung und die denkmalgeschützte Bergarbeitersiedlung an der Ziethenstraße
Hinzu kommen Brachen im Übergang, etwa die 37 Hektar des abgerissenen Steag-Kraftwerks in Lippholthausen, die für neue Betriebe hergerichtet werden. Solange dort kein Mieter eingezogen ist, sind Zäune, Trafohäuschen und Restgebäude die Schwachstellen.
Empfang, Schließdienst und Nachtrunde
In Verwaltungsgebäuden beginnt der Tag mit dem Aufschließen und der Kontrolle, ob über Nacht etwas verändert wurde. Tagsüber besetzen unsere Kräfte den Empfang, melden Besucher an, geben Besucherausweise aus und behalten im Blick, wer sich in nicht öffentlichen Fluren aufhält. Nach Sitzungsende gehen sie Etage für Etage ab, schließen Fenster, prüfen Notausgänge und schalten Licht aus, wo es nicht gebraucht wird.
Für Kultur- und Ausstellungshäuser wie Hansesaal oder Museum zählt der Übergang zwischen Veranstaltung und Nacht: Gäste verlassen das Haus, Technik bleibt aufgebaut, Lieferanten holen Material ab. Wir begleiten diese Stunden, bis das Gebäude leer und verschlossen ist, und übergeben am Morgen mit einem kurzen Bericht.
Leere Objekte werden auf festen oder wechselnden Runden angefahren. Unsere Kräfte gehen Zaunlinie und Gebäudezugänge ab, prüfen Siegel an Türen, achten auf frische Einbruchspuren und dokumentieren Auffälligkeiten mit Foto. Allgemeines zur Leistung finden Sie auf der Seite Objektschutz.
Was Lünen von einer Großstadt unterscheidet
Lünen liegt am Nordrand des Ruhrgebiets, rund zwanzig Kilometer von Dortmund entfernt. Die Lippe fließt mitten durch die Stadt, im Süden verläuft der Datteln-Hamm-Kanal, und zwischen den Stadtteilen liegen Parks und Halden. Für Runden zwischen Brambauer, der Innenstadt und Lippholthausen planen wir die Reihenfolge so, dass keine Strecke doppelt gefahren wird.
Viele Objekte haben einen Bergbauhintergrund. Wo Zechen standen, ist der Untergrund teils durch Bergsenkungen verändert, Gebäude werden saniert oder bekommen neue Nutzer. Für den Objektschutz heißt das: Baustellen und bewohnte Bereiche liegen oft nebeneinander, Zugänge ändern sich mit dem Baufortschritt, und die Dienstanweisung muss mitwachsen.
Vorhabenbezogen planen, verlässlich besetzen
Unsere Kernregion ist der Norden mit Sitz in Neumünster, in Nordrhein-Westfalen unterhalten wir kein Büro. Einen Auftrag in Lünen nehmen wir deshalb erst an, wenn Personal, Anreise und Vertretung für die gesamte Laufzeit stehen. Sie bekommen einen festen Ansprechpartner, eine schriftliche Dienstanweisung und ein Team, das vor dem ersten Dienst vor Ort eingewiesen wird.
Die eingesetzten Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für Empfang mit Hausrecht oder Aufgaben mit mehr Verantwortung setzen wir Personal mit Sachkundeprüfung ein. Unser Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Rund um die Uhr erreichen Sie uns unter +49 4321 78 33 590. Weitere Angaben zur Stadt stehen unter Sicherheitsdienst Lünen.
Was Objektschutz in Lünen kostet
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Den Ausschlag geben die Art des Dienstes, die Uhrzeiten und die Dauer: Ein Empfang zu Bürozeiten mit festem Personal liegt am unteren Rand, Nachtstunden, Sonn- und Feiertage heben den Satz, ebenso Aufgaben mit Sachkundeprüfung. Bei leerstehenden Gebäuden ist eine Runde mit mehreren Anfahrten pro Nacht oft günstiger als ein Dauerposten. Nach einer Begehung bekommen Sie ein Angebot, das Stunden, Qualifikation und Aufgaben einzeln nennt. Wie wir im übrigen Land arbeiten, lesen Sie unter Objektschutz in Nordrhein-Westfalen.


