Bauen in einer wachsenden Stadt
2016 hat der Rat von Mönchengladbach die Strategie „mg+ Wachsende Stadt“ beschlossen. Seitdem entstehen neue Wohnquartiere, Verwaltungsgebäude werden umgebaut und große Konversionsflächen neu geordnet. Der Name der Strategie steckt auch im größten Wohnungsbauprojekt der Stadt, der Seestadt mg+ am Hauptbahnhof.
Für die Baustellenbewachung bedeutet das sehr unterschiedliche Lagen. Mitten in der Stadt, wo Passanten an der Baustelle vorbeigehen, geht es um andere Dinge als auf einem abgelegenen Gelände am Stadtrand, auf dem nachts niemand unterwegs ist. Beides kommt in Mönchengladbach gleichzeitig vor.
Baustellen, bei denen Bewachung gefragt ist
Einige der größeren Vorhaben im Stadtgebiet:
- Die Seestadt mg+ auf mehr als 14 Hektar unmittelbar am Hauptbahnhof, mit rund 2.000 Wohnungen, Büros für etwa 2.000 Arbeitsplätze, Gastronomie und einem See von etwa 20.000 Quadratmetern; die Grundsteinlegung für den ersten Abschnitt war im Dezember 2021
- Der Umbau des alten Rathauses Rheydt und des früheren Bezirkskommandos zu einem Verwaltungsstandort, später ergänzt um das frühere Karstadt-Gebäude nebenan; die Stadt will den Umbau in Etappen über rund zehn Jahre umsetzen
- Das frühere Joint Headquarters bei Rheindahlen mit rund 380 Hektar, auf dem nach und nach Gebäude abgerissen werden und auf dem rund 60 Hektar Gewerbe entstehen sollen
- Gewerbebauten auf den noch freien Flächen im Regiopark, wo Hallen für Logistik und Versand stehen
Je nach Bauphase ändert sich, was geschützt werden muss: im Rohbau Kräne, Schalung und Baustahl, im Ausbau Kabel, Kupferrohre, Fenster und Haustechnik, im Rückbau Altmetall und Maschinen.
Innenstadtbaustelle: viel Publikum, wenig Platz
Auf Baustellen im Zentrum, wie am Hauptbahnhof oder in Rheydt, ist der Platz knapp. Material steht oft dicht am Bauzaun, Container und Werkzeuglager sind von der Straße aus zu sehen. Abends kommen Neugierige, Jugendliche oder Menschen, die einen trockenen Schlafplatz suchen. Dazu kommen Schäden an Bauzäunen, Graffiti und Diebstahl aus Rohbauten, in denen schon Leitungen liegen.
Unsere Kräfte sind hier vor allem als sichtbare Präsenz gefragt: als Nachtwache, die Zugänge im Blick behält und Bauzäune kontrolliert, oder als wiederkehrende Kontrolle zu unregelmäßigen Zeiten. Am Morgen übergeben wir an die Bauleitung, was in der Nacht aufgefallen ist.
Bei Quartieren, die abschnittsweise entstehen, wohnen in den ersten Häusern schon Menschen, während nebenan noch gebaut wird. Dann verläuft die Grenze zwischen Baustelle und bewohntem Bereich oft quer durch das Viertel. Wir achten darauf, dass Bauzäune geschlossen bleiben, dass Kinder nicht auf Baufelder gelangen und dass Anwohner wissen, an wen sie sich bei Auffälligkeiten wenden können.
Rückbau und Fläche am Stadtrand
Ganz anders sieht es auf großen Flächen wie dem früheren Hauptquartier in Rheindahlen aus. Dort stehen leere Gebäude, Maschinen für den Abriss und Container mit Altmetall auf einem Gelände, das von der Straße kaum einsehbar ist. Wer nachts eindringt, wird lange nicht bemerkt.
Hier setzen wir auf Runden entlang der Zäune und an den Zufahrten, auf Kontrollen von Maschinen und Tankbehältern und auf eine klare Absprache, wann Polizei, Bauherr und Abbruchunternehmen informiert werden. Auf Wunsch übernehmen wir tagsüber zusätzlich die Zufahrtskontrolle, damit nur angemeldete Fahrzeuge auf das Gelände kommen.
So organisieren wir die Bewachung in Mönchengladbach
Staffsec sitzt in Neumünster und hat Niederlassungen in Berlin und Bremen. In Nordrhein-Westfalen haben wir kein Büro, deshalb übernehmen wir Baustellenbewachung in Mönchengladbach vorhabenbezogen. Wir prüfen Laufzeit, Zeiten und Anfahrt und sagen zu, wenn wir die Besetzung für die ganze Bauphase stellen können. Vor dem Start begehen wir die Baustelle mit der Bauleitung und schreiben die Dienstanweisung.
Alle Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert und rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar. Mehr zur Leistung unter Baustellenbewachung und im Landesüberblick Baustellenbewachung in Nordrhein-Westfalen. Weitere Leistungen in der Stadt unter Sicherheitsdienst Mönchengladbach, Baustellen jenseits der Stadtgrenze unter Krefeld.
Kosten der Baustellenbewachung in Mönchengladbach
Den Richtwert setzen wir bei 23 bis 50 € netto je Stunde an. Bei Baustellen hängt der Preis vor allem davon ab, ob eine Kraft die ganze Nacht vor Ort bleibt oder ob mehrere Kontrollen genügen. Wochenenden und Feiertage, an denen auf der Baustelle niemand arbeitet, fallen stärker ins Gewicht als die Nächte unter der Woche.
Häufig ist eine Mischung sinnvoll: feste Besetzung in den Wochen, in denen teures Material eingebaut wird, und Kontrollen in ruhigeren Phasen. Wir passen den Umfang an den Bauablauf an und rechnen nur geleistete Stunden ab.


