Vom Textilzentrum zum Logistikstandort
Lange war Mönchengladbach eine Stadt der Webereien und Spinnereien. Heute arbeitet nur noch ein kleiner Teil der Beschäftigten in Textil und Bekleidung, Namen wie Van Laack und Gardeur sind geblieben. Die Wirtschaftsförderung nennt als Leitbranchen neben Textil und Mode den Maschinenbau und die Elektrotechnik, die Logistik, die Kreativwirtschaft und das Gesundheitswesen.
Aus der Textilgeschichte ist ein Maschinenbau gewachsen, der weltweit liefert. Und weil die Stadt an vier Autobahnen liegt, nicht weit von den Niederlanden, haben sich große Versand- und Verteilzentren angesiedelt. Für den Werkschutz heißt das: hier der wertvolle Einzelteil im Montagewerk, dort die Masse an Paletten, die jeden Tag rein- und rausgeht.
Standorte, an denen Werkschutz gebraucht wird
Die größten Betriebe mit Toren, Rampen und Werksordnung finden sich an mehreren Stellen:
- Der Regiopark im Süden, rund 120 Hektar groß und gemeinsam mit der Gemeinde Jüchen entwickelt, mit Lagern von Zalando, Esprit und DHL für Primark
- Das angrenzende Gewerbegebiet Güdderath mit rund 70 Hektar, in dem unter anderem DHL, Federal Express, Nippon Express und Raben Logistics sitzen
- Maschinenbauer wie Trützschler mit Spinnereimaschinen, Monforts und Dörries Scharmann mit Werkzeugmaschinen und die SMS group im Anlagenbau
- Scheidt & Bachmann, das seit 1914 ein Werksgelände in Rheydt hat und Stellwerke, Parksysteme und Fahrgeldtechnik herstellt
- Getränkehersteller wie Coca-Cola mit einer 2018 erweiterten Abfüllung, Valensina, Refresco und die Oettinger Brauerei am Standort der früheren Hannen-Brauerei
- Nexans im früheren Kabelwerk Rheydt
Regiopark und Güdderath bilden zusammen das größte zusammenhängende Gewerbegebiet der Stadt. Die A 52 ist von dort einen halben Kilometer entfernt, die A 61 zwei Kilometer.
Werkschutz im Versandlager
In einem Verteilzentrum entscheidet der Werkschutz an der Schranke, ob der Takt hält. Unsere Kräfte gleichen ankommende Lkw mit dem Zeitfensterplan ab, weisen Fahrer auf Wartefläche oder Rampe, kontrollieren Plomben und Begleitpapiere und halten fest, wann welches Fahrzeug das Gelände verlassen hat. In Spitzenzeiten vor Feiertagen oder bei Aktionswochen planen wir eine zweite Kraft an der Einfahrt ein.
Auf dem Gelände geht es um Wechselbrücken und Auflieger, die abgestellt über Nacht stehen, um Schwund an den Rampen und um die Frage, wer nach Schichtwechsel noch im Lager sein darf. Die Streife kontrolliert Zäune, Notausgänge, Ladungsträger und Mitarbeiterparkplätze und meldet jede Auffälligkeit an die Schichtleitung.
Werkschutz im Maschinenbau und in der Abfüllung
Im Maschinenbau sind die Mengen kleiner und die Teile wertvoller. Hier zählen Besucherregistrierung für Kunden und Monteure, Kontrolle von Fremdfirmen bei Umbauten und der Schutz von Prototypen und Konstruktionsunterlagen. Unsere Kräfte geben Ausweise erst aus, wenn die Sicherheitsunterweisung nachgewiesen ist, und begleiten Besucher auf Wunsch durch sensible Bereiche.
In einer Abfüllung laufen die Bänder oft rund um die Uhr. Der Werkschutz begleitet dort den Lieferverkehr mit Leergut und Vollgut, achtet auf Gabelstaplerwege und Fußgängerzonen und prüft nachts die Außenanlagen, Silos und Lager. Was er sieht, steht mit Uhrzeit im Bericht.
So organisieren wir Werkschutz in Mönchengladbach
Staffsec sitzt in Neumünster und hat Niederlassungen in Berlin und Bremen, ein Büro in Nordrhein-Westfalen haben wir nicht. Werkschutz in Mönchengladbach übernehmen wir deshalb vorhabenbezogen. Vor einer Zusage klären wir Schichtmodell, Zahl der Posten, Laufzeit und Anfahrt und sagen nur zu, wenn wir eine feste Stammbesetzung mit Vertretung stellen können. Jede Kraft wird vor dem ersten Dienst in Ihre Werksordnung eingewiesen.
Alle haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, an Pforten mit Zutrittsentscheidung die Sachkundeprüfung. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert und rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar. Mehr zur Leistung unter Werkschutz, die Landesübersicht unter Werkschutz in Nordrhein-Westfalen, alle Leistungen in der Stadt unter Sicherheitsdienst Mönchengladbach. Betriebe auf der anderen Seite der Kreisgrenze finden Angaben unter Grevenbroich.
Kosten für Werkschutz in Mönchengladbach
Der Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Werkschutz ist meist ein Dauerauftrag über viele Monate, und der größte Hebel ist das Schichtmodell: Eine Pforte, die werktags tagsüber besetzt ist, bewegt sich eher im unteren Bereich, eine Einfahrt im Dreischichtbetrieb mit Streife und Wochenenddiensten eher im oberen.
Jeden Posten kalkulieren wir einzeln und weisen die Zuschläge für Nacht, Sonntag und Feiertag getrennt aus. So sehen Sie, was eine zweite Kraft in der Hauptsaison kostet, und entscheiden selbst, ob sich die Verstärkung lohnt.


